Tag 12 Lykischer Weg mit Wikinger – Bel – Gey – Alınca – Faralya


Nach den vier Tagen in Gelemiş, war heute wieder mal wieder Transfer angesagt. Auf dem Plan stand für 8 Uhr Transfer, aber gleichzeitig gab es erst um 8 Uhr Frühstück. Wir standen um 6:30 Uhr auf und machten uns fertig, da wir immer mehr Routine bekamen, waren wir schon um kurz nach 7 Uhr fertig. Um halb acht also runter zum Frühstücken da dies die letzten Tage auch immer so gut geklappt hat. Dies mal waren aber alle langsam, es war kein Frühstück fertig und auch sonst noch nichts vorbereitet. Irgendwann ist der vom Hotel dann Brot holen gefahren, so wie jeden Morgen, nur viel später. Egal, um kurz vor acht stand alles auf dem Tisch und ich holte die Essensdosen, um einen Teil noch mitzunehmen. Ich bezahlte die Rechnung und um viertel nach kamen Petra und Michael auch schon mit einem VW-Bus sitzend angefahren. Wir luden alles ein und wurden wie am Vortag nach Bel gebracht.

Ist da die Lust raus?

Ist da die Luft raus?


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Dort starten wir beide zügig, wobei es aber auch erst mal 200 Meter nach unten ging. Wir trafen die beiden mit den schweren Rucksäcken, da diese auch erst kurz vorher gestartet waren, da Sie in Bel Ihr Zelt aufgestellt hatten.Türkei_Tag11_4 Türkei_Tag11_5 Nun kamen erst mal 200 Meter, die mal wieder nach oben gingen. Unterwegs sind wir noch bei einem Hirtenplatz an einem lykischen Sarkophag vorbei, der irgendwie nicht dort hingehörte.Türkei_Tag11_6Türkei_Tag11_7 Oben in Gey angekommen bin ich zum Dorfmitte und habe das versprochene Teehaus gesucht, von wegen, es war keins. Am Anfang hatten wir aber ein Laden mit einer Bank gesehen und wir machen uns es gemütlich. Zwei Cola bestellt und auf die Frage nach Tee wusste er nicht was das war. Ein Blick auf Handy und dem Wörterbuch verriet mit dann, dass es cay hies, aber die Türken sprechen es auch wie der indische Chai Tee, dies hatte Isabelle mir aber zwischendurch mal zugeflüstert.Türkei_Tag11_8 Der gute Mann machte uns einen frischen Tee und wenig später kam er auch noch mit Trauben aus seinem Garten zurück, die er uns in die Hand drückte. Wir bezahlten und schnappten die Trauben als Wegezehrung. Von Petra und Michael war keine Spur zu sehen. Auf dem Weiterweg kamen wir dann doch am Teehaus vorbei, wo unser Pärchen von vorher am Tee trinken war. Nun erst mal 3 Kilometer auf der Straße laufen, wobei ich zu Isabelle sagte hier wird man nicht von Autos überfahren sondern von Wanderer überrannt. Dann bog der Weg ab und es ging durch einen schönen Kiefernwald, wobei auch einige Wolken kamen und die Wanderung angenehmer gestalteten. Türkei_Tag11_9Wieder unten angekommen kamen wir an einer osmanischen Zisterne vorbei, die mir sehr gut gefiel.Türkei_Tag11_10Kurze Zeit später ging es nun wieder aufwärts. An den Felsen hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf die Sancakli-Bucht und ich sagte zu Isabelle, sie solle bitte nicht so knapp an der Felskante gehen, da es dort bestimmt hundert Meter hinunter ging.Türkei_Tag11_11 Türkei_Tag11_12 Wir liefen weiter bergauf und der Weg wurde immer steiler. Ich lief mal vor und sagte meiner süßen, wenn kein verlaufen mehr möglich ist, gehe ich den Berg weiter hoch. An einer Stelle war ich mir nicht sicher und ich wartete auf Isabelle das Sie sich nicht verläuft. Dann aber weiter hoch und an einem Punkte dachte ich, dass das mal gut geht mit Ihr und wie ich später erfuhr, hat Sie dort erst mal den falschen Weg eingeschlagen. Ich ging bis zur Pension und trank mein wohlverdientes Bier. Dabei unterhielt ich mich mit einem Paar auf der Badener Ecke, er 71 Jahre Alt und beide mit gut 15 Kilo auf dem Rücken unterwegs, sogar Zelt hatten Sie dabei. Ich sagte zu ihnen das wir mit Transfer unterwegs sind und ich aus dem Alter heraus bin, wo ich mir so etwas noch antue und er wohl schon wieder drin ist. Isabelle kam 20 Minuten später oben an und ich rief Sie, da sie schon wieder auf dem falschen Weg war. Wir warteten auf unsere beiden Mitfahrer während das Taxi zwischenzeitlich kam. Um 4 Uhr sahen wir die beiden dann hoch kommen und wir beluden das Taxi und fuhren eine sehr schlechte Schotterpiste ins Schmetterlingstal. Das Zimmer dort war sehr klein, hatte aber Klima und für zwei Nächte geht es so. Wir duschten und als wir unsere Sachen aufhängen wollten stellten wir fest, dass unsere tolle Wäscheleine noch im anderen Hotel hing. Kurz vor sieben ging es rüber Richtung Futterkrippe, auch weil ich Isabelle sagte dort im Schmetterlingstal sei ein schöner Sonnenuntergang. Wir hatten Glück und sahen die Sonne gerade untergehen.
imageKurze Zeit später klingelte es, keine Schulklingel, eher ein nettes klingeln und es klingelte uns zum Essen. Es war ein leckeres Buffet aufgebaut. Isabelle und ich nahmen uns zwei Boll voll mit Tomatensuppe, da diese so lecker war, dann nahm ich viel Salat und einige andere Dinge als Hauptgericht. Alles war vegetarisch und mundete gut. Wir unterhielten uns noch etwas, tranken Tee und gingen gegen 9 Uhr ins Bett.

volle Distanz: 14758 m
Maximale Höhe: 678 m
Minimale Höhe: 438 m
Gesamtanstieg: 927 m
Gesamtabstieg: -869 m
Gesamtzeit: 05:53:20
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