Tag 11 Lykischer Weg mit Wikinger – Bel – Gavurağılı – Pydnai – Gelemiş


Irgendwie gewöhnt man sich an die Hähnchen am Morgen nicht, also schon vor dem Wecker aufgestanden und geduscht. Isabelle hatte auch eine schlechte Nacht, war aber beim Wecker klingeln am schlafen. Frühstück war wie immer offizielle um 8 Uhr, aber wir waren um zwanzig vor acht schon unten und trotzdem waren wir nicht die Ersten. Um 8 Uhr waren schon richtig viele Leute beim Frühstück und man sah, das viele von diesen Leuten wandern wollten. Abfahrt war pünktlich um halb neun, jedoch waren wir auch eine halbe Stunde unterwegs bis zu unserem Startpunkt in Bel.Türkei_Tag10_10Dieses Dorf liegt eher einsam oberhalb einer Bucht und die Straße dort hin, war schon ein Erlebnis. Wir machten uns fertig und folgten erst der Straße weiter, welche nach ca. 2 Kilometer abbog und sich in einen Traktorweg wandelte.Türkei_Tag10_1 Nach einem weiteren Kilometer waren wir an einem Hirtenplatz mit ein paar einfachen Hirtenhäuser.Türkei_Tag10_2Wir gingen weiter und einige hundert Meter weiter ging es dann steil bergab.Türkei_Tag10_3 Die halbe Stunde die für die 450 Höhenmeter im Abstieg angesetzt waren, konnte man so gut wie nicht einhalten, denn der Weg ging steil hinunter. Wenn ich alleine gewesen wäre hätte ich es vielleicht mit Glück geschafft, aber zu zweit, war das nicht machbar. Oben trafen wir noch ein weiteres Pärchen das auch den Weg nach unten gehen wollte und so waren wir schon zu sechst.Türkei_Tag10_4 Türkei_Tag10_5Unten angekommen wollten wir etwas essen aber die Wespen ließen dies nicht zu, dabei brach Isabelle in Panik aus und lief schnell weiter. Wir waren aber nicht alleine in dieser Situation, da Petra und Michel auch schnell flüchten mussten, Petra hat dabei sogar ihren Hut vergessen. Wir trafen ein jüngeres Paar, welche nicht mehr viel Wasser dabei hatten und den Berg noch mit vollem Gepäck hoch laufen mussten, voll hieß in diesem Fall locker mal über fünfzehn Kilo.Türkei_Tag10_6Wir unterhielten uns etwas und das sie sich auch öfters verlaufen hätten Sie hatten an Anfang auch probiert den Paulus Weg zu laufen, dies aber Aufgrund der schlechten Markierungen schon nach einem Tag aufgegeben. Wir gingen weiter und in einem verlassenen Dorf ging es nun von hundert Meter wieder auf 260 Meter Höhe. Türkei_Tag10_7Der Weg zog sich, da dort kaum Schatten vorhanden war. Unterwegs kamen wir an einem Löschbecken vorbei und gingen nachher durch einen schönen Kiefernwald. Oben angekommen hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf die Bucht von Patara. Dort sahen wir viele Boote liegen, die wohl wegen einer Nato-Übung dort warten mussten. Man hört auch den ganzen Tag ein lautes Knallen im Hintergrund.Türkei_Tag10_8Von dort aus ging es über viele Felsen bis wir zu einem Pass. Nun ging es durch einen Wald leicht hinunter und wir machten erst mal eine Rast. Später ging der Pfad wieder etwas steiler bergab und wir kamen wieder an einer Festung vorbei, die zum Schutz von Xanthos in der Nähe des Wassers errichtet worden war.Türkei_Tag10_9 Unten angekommen waren wir sehr verschwitzt, was auch an dem geringen Wind lag. Wir einigten uns alle darauf nicht ins Wasser zu gehen, auch deshalb weil die See sehr rau war. Wieder das Spiel mit dem Anruf des Fahrers wie am Vortag und eine halbe Stunde später war er da. Im Hotel waren wir kurz nach vier so das Isabelle auch noch mit in den Pool gehüpft ist, was mir gefiel. Um 5 Uhr zum letzten Mal Tea Time, gut für mich eher Coffee Time und etwas Kuchen. Wir sind nochmals in den Pool aber es wurde schnell kühl, da es heute recht dunstig war. Um halb acht ging’s wieder zum Essen, wobei der Chef Wort gehalten hat, es gab Fisch, eine Dorade für jeden. Wir blieben beim Bier und gingen zeitig in’s Bett.

volle Distanz: 13892 m
Maximale Höhe: 669 m
Minimale Höhe: 7 m
Gesamtanstieg: 514 m
Gesamtabstieg: -1133 m
Gesamtzeit: 05:56:39
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