Kurztrip nach Paris – Tag 1 – Anreise


Geplant war wieder mal alles anders, ich schlug Isabelle irgendwann vor, über Ostern doch nach Österreich in die Wohnung von meinem Freund zu fahren, um dort ein langes Wochenende mit Ihr zu verbringen. Nachdem ich dann mit Gerhard alles geklärt hatte, poppte auf meinen Bildschirm irgendwann im Januar eine Werbung für den TGV nach Paris, Für mich also ein Zeichen um en langersehnten Wunsch von Isabelle nachzukommen. Das Beste war auch, dass Isabelle am Abreisetag auch noch Ihren Geburtstag hatte und dies doch wohl ein geiles Geschenk sein würde, da war ich mir auf jeden Fall sicher 🙂 . Also Preis über Ostern prüfen und ich wusste ja, dass die Tickets immer erst drei Monate im Voraus buchbar waren und siehe da, 30 Euro zu ausgewählten Zeiten an Ostern. Ich sichte die passende Zeit mit Preis aus, so dass wir sogar noch Donnerstag einen halben Tag arbeiten gehen konnten da es bis zu Bahnhof in Luxemburg nur ein paar Minuten mit dem Bus waren. Dann suchte ich ein Zimmer, wobei die bezahlbaren Hotelzimmer in Paris schon sehr ambitioniert waren und ich auf die Idee mit einer Ferienwohnung kam. Gesagt getan und ich fand einige passende bei der FeWo Direkt Seite. Nachdem auch einige Appartements frei waren, nahm ich Kontakt mit einem auf um dieses zu bauchen. Der wollte aber unbedingt die Sache über FeWo abwickeln, was ich aber nicht wollte weil ich weiß, dass es auch ohne gut funktioniert weil wir erst vor kurzem mit den Appartements für Korsika praktiziert hatten.. Ich fand noch eine schöne mit tollen Bewertungen und die gute Geneviève war auch bereit nach ihrem zurück kommen von Ihrem Urlaub alles fertig zu machen. Dies lief dann erfreulich gut vonstatten und nachdem ich die 100 € Anzahlung überwiesen hatte war alles im gebongt. Mein Manager ein Pariser, empfahl mir noch ein Theaterstück in Paris, was auch für mich nicht gut französisch sprechender, zu verstehen war, weil auch in Englisch. Also auch buchen und damit war alles gemacht. Zwischendurch fuhr ich auch schon mit einem Arbeitskollegen dienstlich nach Paris und so freute ich mich umso mehr auf den nächsten Besuch, auch weil Isabelle etwas eifersüchtig war und nichts von Ihrem Glück wusste. Eine Woche vorher packte ich den Reiseführe von Paris samt Tickets in Geschenkpapier ein und legte ihn freitags auf den Küchentisch. Isabelle sagte freitags nichts und Samstagmorgen dann beim Frühstück eine dezente Frage was das denn sei. Ich sagte nur das es gut wäre dies vor Montag/Dienstag zu öffnen weil es Ihr etwas leichter machen würde. Sie packte das Geschenk aus und war richtig Happy, Ihr Wunsch nochmals nach Paris zu kommen war in Reichweite gerückt. Nachdem nun alles im Rucksack gepackt war, fuhr ich Donnerstag mit meinem Kollegen auf die Arbeit und um 12 Uhr war es soweit. Isabelle fuhr mit dem Bus zum Wohnung, währenddessen ich schön zu Fuß mit dem Rucksack auf dem Rücken zum Bahnhof lief. Der Zug startete halbwegs pünktlich und die Fahrt war okay. Nur als wir uns auf den Platz setzen wollten, saßen dort schon zwei und sie meinten sie hätten die Plätze und zeigten uns ihr Tickets. Ich  sagte egal, es sind ja eh genug Plätze frei und ich möchte auch jetzt nicht länger darauf eingehen. Als in Metz nun aber der TGV sich doch gut füllte, mussten wir uns andere Plätze suchen. Als dann endlich der Schaffner kam um die Tickets u kontrollieren, stellte sich auf Nachfrage heraus, das die angeblich vom Reisebüro den falschen Tag gebucht hatte, was für Arschlöscher, die wussten das und haben sich nur dumm gestellt, das nächste Mal Scheiße ich solche zusammen 😉 . In Paris am Gare d’est angekommenen, erst mal zehn Tickets für die Metro kaufen, wobei Zone 1 für uns reichte. So waren wir wie geplant schon um kurz vor vier in der Rue de Belleville, wo unser Appartement war und Frau Barrat schon auf uns wartete. Frau Barrat war sehr nett, wie der Mailverkehr schon vermuten lies, Sie zeigte und alles und redete auch mit mit in französisch, als ob ich ein Franzose sei 😉 , gut das ich schon Aufgrund meiner neuen Tätigkeit bei dem französischen Verein einiges an französich in den letzten Monaten gelernt hatte und ich deshalb auch schon einiges Verstand. 

Nach dem zahlen dann mal zum Supermarkt und in die Bäckerei, danach etwas Essen und auf in die die Stadt. Wir gingen die Rue de Belleville hinunter, die sich wohl so gut vier Kilometer nach unten zog, aber nie langweilig wurde, weil endlos viele Metzgereien entlang der Straße waren, nee, ohne Scheiß, die Metzgereidichte is hier schon sehr hoch. 

Dann irgendwann war Zeit für ein Bier, das tranken wir beim Froh, einer Brauerei und wie wir uns einig waren, hatten wir selten so ein schlechtes Bier getrunken. 

Wir gingen weiter und liefen durch einige schöne Restaurant quartiers, wo auch höllig viel los war. An der Seine angekommen gingen wir über die pont neuf, die älteste im orginal Zustand erhaltene Brücke über die Seine in Paris. Dort hingen endlose Schlösser und Isabelle meinte ich wollte unseres auch schon mitnehmen, aber ich dachte Paris ist wegen mir nicht der richtige Ort dafür. Okay, ich bohrte etwas nach und Sie meinte das sie es gestern noch auf der Kommode stehen gesehen hat, achso, da musste ich dort etwas mehr als schmunzeln und dachte mir nur das kann nicht sein, das Schloss war seit zwei Tagen in meinem Rucksack 🙂 aber das können wir noch ausdiskutieren, zu einem anderen Zeitpunkt. 

Wir gingen weiter zu unserem Ziel, das quartier Montparnasse, wo ich vor zwei Monaten mit meinem Kollegen Christian unser Hotel hatte und das quartier sehr genoss. Dort angekommen konnte ich mich noch gut erinnerten und fand auch relative schnell die Ecke mit den ganzen Crêperies, wo ich am ersten Abend eine leckere Galette, wie der deftige crêpe genannt wird gegessen hatte. Wir fanden eine tolle, urige und volle crêperie, bekamen auch einen freien Tisch und bestellen Cidre, dann ein Crêpe mit Spinat und Ei und einer mit Jakobs Muscheln, Salat, und noch irgendetwas. 

Danach noch für jeden ein süßer Crêpe, wobei Isabelle den des Tages wählte mit schwarzer Schokolade, Karamell und flambiert mit Grand Manier. Alles lecker zahlen wir nur 41 Euro, super für Paris und fuhren zurück in unser Appartement und gingen müde und mit angenehmer Sättigung ins Bett. 

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