Kurztrip in den Elsass – Tag 1 – Sélestat und Colmar


Wie immer in den Wintermonaten, machten wir uns Gedanken, wo es zu den Feiertagen die im nächsten Frühjahr auf dem Programm standen, überall hingehen kann. Im Dezember quatschten wir über das Wochenende am 1. Mai und ich schlug Isabelle vor, in den Elsass zu fahren, um dort mal eine Besichtigung Ihrer Geburtsstadt Sélestat zu machen und im Anschluss nach Colmar zu fahren, um dort ein paar Tage zu verbringen. Gesagt getan und schnell fanden wir bei Booking eine schönen Ferienwohnung die nahe der Fußgängerzone lag und auch vom Preis her mit 200 € auch noch recht günstig war. Also buchten wir das Appartement Le Clem und dann war erst mal lange nix zu tun. Da wir schon etwas vom Freitag haben wollten, nahmen wir uns für diesen Tag auch beide einen Tag Urlaub und fuhren nachdem wir leckeres Brot gekauft hatten und unser Frühstück gegessen hatten, erst mal in Richtung Saarbrücken und von dort über die Autobahn in Richtung Straßburg. Die Mount für diese Fahrt lag bei bescheiden 6 Euro und als wir in Saverne ankamen, ging es erst mal auf eine Umgehungsstraße die für LKWs gesperrt war in Richtung Basel. Auf der Landstraße fuhren wir dann erst mal wieder eine gute Stunde weiter, bis wir dann in Sélestat waren. Dort war Mittagsstunde und die Geschäfte hatten fast alle geschlossen, was mich an meine Kindheit erinnerte, als in Trier auch viele Geschäfte mittags geschlossen hatten. Wir liefen erst mal etwas umher und dabei war sogar ein ziemlich großer Abschnitt im Reiseführer der diesen Ort beschrieb. image

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Wir kamen an ein Restaurant vorbei und sagten uns, wofür sollen wir nicht einfach das Menu de Jour(Mittagsmenu) mitnehmen und gingen in das Restaurant. Dort bestellten wir einen Flammkuchen und einmal den Plat de Jour(Mittagsteller) aber leider gab es den Flammkuchen nur abends. Egal, so nahmen wir beide den Mittagsteller und waren auch mit unsere Entscheidung die Penne mit Sonnengemüse(Légumes de soleil) zufrieden. Isabelle schaffte Ihren Teller nicht, für mich war das aber kein Problem 🙂 . Nach dem bezahlen von 18 € ging es zum besichtigen zweier Kirchen und weiter in eine kleine Fußgängerzone.
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Dort mussten wir in eine Boulangerie(Bäckerei), weil dort im Schaufenster so lecker Baiser und Gugelhupf lagen. Wir kauften einen kleineren Gugelhupf und für mich ein Mont Blanc, wie der dicker Baiser(der im französischen Meringue hieß).
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Den Baiser ließen wir uns zum Teil schon auf der Straße schmecken und gingen noch etwas umher, dabei gefiel uns das kleine Städtchen schon beide. Nach unsere Besichtigung suchten wir unser Auto, was nicht ganz einfach war, weil hier doch alles sehr verwinkelt war und auch alles ziemlich ähnlich aussah.
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Am Auto angekommen sendete ich eine SMS an den Vermieter, das wir in ca. 30 Minuten da sein werden, was sogar mit der vorher schon anvisierten Uhrzeit von 15 Uhr hin kam. So war es auch das wir kurz nach 15 Uhr am Appartement waren wo wir auf der Straße schon empfangen wurden. Der gute Herr zeigte uns die Garage und im Anschluss die Wohnung, die wirklich wie auf den Bildern sehr toll war. Er erklärte uns alles in Französisch und was soll ich sagen, ich verstand das meiste 🙂 . Wir trugen alles in die Wohnung und machten uns direkt auf den Weg in die Innenstadt von Colmar, die nur ein paar Minuten von hier entfernt war. Dort angekommen liefen wir etwas durch die nur zum teils als Fußgängerzone ausgeführte Innenstadt. Für heute stand keine Rundtour auf dem Programm, sondern nur ein erster Eindruck. Die Stadt ist sehr sauber und die Häuser erinnerten mit dem Fachwerk schon an Strasbourg oder auch an Trier. Leider fuhren immer wieder Autos durch irgendwelche Straßen und trübten den Eindruck schon. Auch das die Straßen nicht wie anders passend gepflastert waren fehlte für einen schönen Gesamteindruck. Wir liefen also etwas herum und gingen dann in einen Monopol um dort ein Sixpack mit Affigem Bier, ein belgisches Bier wobei das gekaufte mit 9 % schon der Hammer war, zu kaufen. Damit setzten wir uns in der Nähe des Musée Unterlinden und schauten dem Treiben zu. Dann bekam Isabelle langsam Hunger und wir gingen in ein nettes kleines Lokal, dem „Le Stam“. Isabelle bestellte sich ein Flammkuchen und ich ein Menu bestehen aus Wurstsalat als Vorspeise, dann Choucroute als Hauptspeise und einem Eis zum Abschluss. Der Wurstsalat aßen wir zusammen, ich die Wurst und Isabelle den Salat 😉 , das Choucroute war jede Menge Fleisch und Würstchen und Isabelle klaute sich etwas Sauerkraut welches sehr lecker war. Ihr Flammkuchen war auch lecker und dann kam zum Abschluss noch das Dessert, Eis mit Schnaps und Sahne, für mich die Sahne mit Eis und für Isabelle nee große Portion Eis. Dann zahlten wir und weil uns kalt war machten wir uns auf den Weg ins Appartement. Dort gab es noch etwas TV und dabei bin ich auch schon drüber eingeschlafen 🙂 .

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