Kurztrip nach Paris -Tag 6 – Der Heimreisetag


Für heute Abend stand die Heimreise auf dem Programm also war erst mal kein Stress angesagt. Der Wecker ging wie immer du ein Blick auf dem Dachfenster machte Freude, endlich die Sonne schien 🙂 . So sind wir erst mal auf und hinunter zum Frühstücken, dass im Wesentlichen aus dem Bestand, was wir die Tage schon gegessen hatten. Also wieder lecker Eier mit frischem, von Isabelle gekauftem Baguette. Dann hieß es erst mal alles in der Tasche und Köfferchen verstauen, duschen und etwas aufräumen, wir sind ja schließlich anständige Schweinchen 😉 . Nun ging es zur Frau Baratt, die ja eine Etage tiefer wohnte und uns angeboten hat, die Sachen bis zur unserer Abfahrt zu deponieren. Frau Baratt war wieder mal sehr freundlichen und unterhielt sich etwas mit Isabelle und ein wenig mit mir, was für mich im französischen ja nicht ganz einfach war. Als wir dann auf die Straße kamen, war es doch schon sehr frisch und von der Sonne war eigentlich nix mehr zu sehen, ganz im Gegenteil, es fing an zu fusseln. Wir beschlossen aber zu Fuß in die Stadt hinunter zu laufen
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und als wir an der Haltestelle Belleville ankamen, war dort heute ein Markt und jede Menge los. Vor hatten wir ja heute nicht wirklich etwas und so sagten wir uns, den Markt mal abzulaufen.
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Hier gab es ziemlich alles was man so für den täglichen Bedarf benötigte, Obst und Gemüse, Fleisch und Wurst, Klamotten und Schuhe, Körperpflegeprodukte,……. Der Markt war sehr groß und trotzdem war es schon sehr voll und eng. Die Preise hier für das Gemüse und Obst zum Beispiel waren sehr günstig und wir waren uns einig, dass wenn wir in Paris leben würden, es ein guter Ort zum einkaufen wäre. Wir aber kauften nix, und machten uns am Ende des Marktes wieder in Richtung Seine auf. Nur ein paar hundert Meter weiter kam der nächste, ein im Vergleich kleiner Markt. Die Preise hier waren günstig aber ein gutes Stück teurer als bei dem ersten Markt und deshalb war dieser auch so gut wie leer. Wir schauten uns etwas um und der Weg wurde fortgesetzt. An der Fußgängerzone angekommen liefen wir etwas durch die Einkaufspassage Les Halles, die uns aber gar nicht von den Geschäften gefiel.
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Nachdem uns doch sehr kalt war und wir etwas nass waren, fanden wir einen schönen Bürgerladen, in dem ich mit einen klassischen Burger und Isabelle einen mit Fisch bestellte.
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Es gab noch nee Pommes und ein Getränk für zwölf Euro im Menu dazu und alles schmeckte richtig geil. Das Brötchen war eher in Brioche als ein Hamburger Brötchen. Dann mit vollem Bauch liefen wir nochmal nach Norte Dame hinüber und auch heute waren immer noch viele Touristen unterwegs. Zwischenstopp machten wir um noch so ein leckeres Baiser zu kaufen, was in Frankreich aber Meringue heißt und Baiser dort ein vulgärer Ausdruck ist 😉 . Also Baiser in Frankreich nicht benutzen.
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Beim Notre Dame angekommen, waren wie immer Chinesen damit beschäftigt, ihre tolle Hochzeit festzuhalten, was bei der Kälte schon Klasse aussah 😉 .
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Gegen kurz nach vier ging es dann mit der Metro zurück zum Koffer abholen, dann weiter zur Gare d’est und mit dem TGV innerhalb von gut zwei Stunden nach Luxemburg. Dort fuhren wir zur Station Pescatore und nahmen den Bus der Linie 118 und waren so gegen kurz nach 21 Uhr wieder in unserem schönen Zuhause. Dieser Paristrip hat uns beiden sehr gefallen und auch schon so viel Zeit zum Besichtigen zu haben war geil.

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