Portugal Tag 9 – Lissabon


Für heute war erst mal kein Stress angesagt, ein Stadttag ist immer sehr anstrengend und deshalb mussten wir auch nicht schon um 10 Uhr losziehen. Ich wachte gegen 9 Uhr auf und schrieb etwas Blog, während Isabelle es bis 10 Uhr schaffte, neeeee, eigentllich bis…., Sie schlief in der Ruhe des Wohnviertels bis ich Sie aufweckte. Dann gegen 10 Uhr erst mal Kaffee, für mich Schinken mit Tomatenbrot und für Isabelle Marmelade, beides auf leckerem Schafsfrischkäse 🙂 . Dann hieß es erst mal wieder duschen und alles für unseren Stadtrip fertig machen. So gegen halb zwöf waren wir dann aufgebrochen und ich fragte Isabelle Metro oder laufen und Sie meinte laufen sei gut, schade eigentlich 😉 . Wir gingen dann die gleiche Straße wie am Vortag hinunter wobei heute alles geöffnet war. Unten in der Innenstadt angekommen, gab es erst mal ein Nata, schon lange her wo wir diese gegessen hatten.

Dann machten wir uns mit der Rolltreppe nach oben zum Bahnhof, der in einer schönen Halle lag.

Da wir schon oben waren, lag es nahe oben zu bleiben und so gingen wir weiter in Richtung Chiado und Baixa, wobei hier viele kleine schöne Läden und Restaurants waren.

Hungrig waren wir und im Schaufenster einer Bäckerei sah ich so ein geiles Minitörtchen für zwei. Wir wollten es kaufen und unterwegs essen, nee, eher ich, Isabelle wollte sich lieber setzen, aus dem Teilchen wurde dann ein halbes Eibrötchen mit einem ganzen Schweinebratenaufschnitt für mich und für Isabelle ein halbes Eibrötchen 😉 , dann noch ein dickes Krokettstück, was auch immer das war, aber lecker war es mit den zwei passenden Bierchen. Es ging weiter immer hoch und runter, an einer alten Standseilbahn vorbei

und weiter zu einer schönen Aussichtsplattform, inkl. Livemusik.

Wir schauten uns eine weiter Kirche an und kauften uns zwei Bierchen, die Ihr Leben an der Aussichsplattfrom lassen mussten 🙂 . Die Sonne war jetzt richtig kräftig und in der schwarzen Jeans war es schon zu warm. Dann ging es an der Standseilbahn hinunter zur Markthalle, die wohl von dem Magazin Time-Out betrieben oder gesponsert wurde.

Sehr schön hier drin aber Isabelle meinte nur, ich bekomme nix mehr hinein 🙂 . Dann ging es weiter am Wasser vorbei in den anderen Teil der Altstadt, Alfama, der aus vielen kleinen Straßen die zum großen Teil mit Treppen verbunden waren bestand.

Schön war es hier und ehen man sich versah waren wir oben und hatten auf einer Plattform einen schönen Blick auf das Castle und die Stadt, diesmal von der anderen Seite.

Wir überlegten nun in ein Restaurant zu gehen, aber in der Nähe war um halb sieben noch alles zu. Wir einigten uns in Richtung Wohnung zu laufen und dort etwas zu suchen. Kurz vor unserem Ziel fand ich dank Tripadvisor ein kleines Restaurant, das portogisische Küche mit Fusion kreuzen sollte. Also gingen wir zum “Aromas e Temperos“, ein wirklich kleines Restaurant mit nur ein paar Tischen welches gerade öffnete. Wir bestellten nee Flasche Wein, als Vorspeise eine Art Kräcker mit Ziegenkäse und ganz süße in Rotweinsoße kochte Zwiebeln,

dann nee Fischsuppe die toll angemacht war.

Als Hauptspeise wählten wir Bacalhau und irgendwas mit Crevetten. Der Fisch war aber derart trocken, dass er gar nicht herunter rutschte und Isabelle im Hals stecken blieb und Sie gar nix mehr aß.

Die Crevetten kamen als Fleisch auf einer Kartoffel/Käsepuree, welches das falsche Gericht war aber toll schmeckte. Der Bedienung war alles sehr peinlich und wollte das Fleisch noch mit dem Fisch tauschen aber Isabelle wollte nix mehr und ich war satt. So mussten wir ein Gericht weniger zahlen und sagten uns nur, dass wir jetzt das zweite mal besser essen waren und dies das zweite mal schlechter war, als die einfache Küche Portugals.Nun sind wir zurück in die Wohnung gelaufen, die dann nicht mehr weit weg war. Wir schauten noch etwas Polizei Notruf im Ersten, aber machten dann aus mitten drin aus, weil der Scheisse war 🙂 .

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