Tag 4 Madeira – Wanderung an der Levada Do Norte


Aufstehen wie immer, wir gingen diesmal jedoch zuerst duschen und die Dusche war so schön warm, toll nach einer doch recht frischen Nacht. Die Nacht endete eh seltsam, da irgendwann im Dunkeln es draußen knallte, dieses knallen stellte sich als Feuerwerk heraus und bei einem Blick auf die Uhr kamen wir zu dem Resultat das die hier sie nicht alle hatten, es war so irgendwie um 5 Uhr morgens und es dauerte locker mal gefühlt nee habe Stunde. Gegen neun also nach dem duschen hoch und frühstücken. Das Frühstück an sich war o.k., der Kaffee war Filterkaffee und es gab Marmelade, Brötchen, für mich ein weiches Ei, Wurst und Käse. Zum Leidwesen von Isabelle gab es aber kein Porridge, dieser Tag startete für Sie also dramatisch und Sie nahm sich vor, den nächsten Tag nach Porridge zu fragen 😉 . Nach dem Frühstück erst mal nee Tour suchen, wir entschieden uns in die Paul da Serra zu fahren und dort eine nette Wanderung zu laufen. Wir fuhren also nicht die Abkürzung durch den Tunnel, sondern den Pass hoch. Oben angekommen war dann die Straße über das Hochgebirge gesperrt, ein Versuch doch durchzufahren unternahmen wir nicht und fuhren wieder auf der anderen Seite hinunter. Wir suchten uns eine andere Tour an einer Levada aus, die „Levada Do Norte“, die oberhalb der Straße vorbei ging, auf der wir vorher vorbei fuhren. Die Suche nach dem Startpunkt war jedoch schon sehr Zeitaufwendig und ich wollte die Suche schon abbrechen, aber wir sahen dann doch noch einen Wegweiser der uns die Richtung wie im Rother beschrieben zeigte. Wir starteten unsere Tour und diese führte uns immer an der Levada vorbei, somit waren keine Höhen zu bewältigen aber dafür Wegestrecke. Bild2112_003Der Weg war anfangs nicht so schön, da beschriebene Eukalyptuswald mehr oder weniger nicht mehr da war. Dieser wurde wohl durch eine Windböe abgeholzt. Bild2112_004

Im weiteren Verlauf, wurde der Weg immer schöner und zeigte uns sehr schöne Ausblicke.Bild2112_005Bild2112_006 Bild2112_009 Zum Abschluss ging es extra für Isabelle durch einen ca. 500 m langen Tunnel, wobei ich dort immer von Horrorfilmen erzählte und irgendwelche Dinger die den letzten der Gruppe wegzerren (ich war der letzte unsere kleinen Gruppe 🙁 ).
Bild2112_001Bild2112_010Wir kamen aber gut ohne irgendwelche Dinger durch und liefen noch ein paar Meter weiter, kehrten aber dann um, da wir mit insgesamt sechzehn Kilometer genug hatten. Bild2112_011Zurück zum Hotel und erst mal duschen. Isabelle wollte noch kurz in einen Supermarkt und den Weinvorrat etwas aufstocken was hier auch Sonntags kein Problem war. Wir gingen also duschen und heizten den Kamin wieder an, dabei suchten wir ein Restaurant in der Nähe aus. Erst wollten dort zu Fuß dort hin laufen, aber nochmal knapp 6 Kilometer waren uns zu viel. Im Restaurant „Taberna de S. Vicente“ waren wir die ersten Gäste, im Laufe der Zeit kamen noch zwei weitere Paare hinzu. Wir aßen zusammen als Vorspeise ein Thunfischsteak, welches mit einer Soße serviert wurde und zum reinsetzen war. Wir bestellten extra noch Brot dazu, damit wir die Soße damit tunken konnten. Im Anschluss gab es für Isabelle einen Degenfisch mit Banane und Polenta und für mich ein Schweinefleisch mit Muscheln und Bratkartoffeln, alles in einer Auflaufform. Das Essen hat uns beiden sehr gut geschmeckt und wir machten uns auf den Heimweg. Im Hotel noch etwas Wein, Kaminfeuer und Internetradio.

volle Distanz: 14775 m
Maximale Höhe: 575 m
Minimale Höhe: 536 m
Gesamtanstieg: 239 m
Gesamtabstieg: -228 m
Gesamtzeit: 04:04:07
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