Tag 1 – 2 Tageswanderung durch den wilden Kaiser


Unsere Tour starteten wir nach dem Frühstück direkt an der Wohnung meines Freundes, da wir keine Lust hatten unser Auto irgendwo in Going für 3 Tag zu parken. Zuerst aber hatte Isabelle irgendwie auf einer Seite eine dicke Backe, diese auch schon gestern, aber halt kein Zahnweh. Nach einigen Recherchen rief Sie ihren Zahnarzt an und er meinte einen Kollegen hier in St. Johann aufsuchen. Wir telefonierten etwas herum, aber alle Ärzte waren voll ausgebucht. Da keine Schmerzen vorhanden waren, machten wir uns dann auf den Weg, da abbrechen ja immer noch eine Option war. Also Frühstücken, Duschen und alles in die Rucksäcke verstauen und los. Wir wählten den Weg in Richtung Maiklsteig, den wir vor zwei Jahren schon mal im Winter gemacht hatten und dort lag auch der Rummlerhof, der schon vor der Wohnung ausgeschildert war.

Ab diesem Punkt war es einfach, wir ignorierten die GPS Tour von der 3 Tageswanderung und folgten dem Adlerweg, der von hier seine 33 Etappen startete und als erstes Ziel auch die Gaudeamushütte hatte. Der Weg verlief zuerst im Wald, zügig ansteigend unterhalb der Niederkaiser vorbei, wobei wir nach einiger Zeit dicht am Felsen liefen und dies nicht mit der Karte übereinstimmte, wir eher eine anderen parallelen Route folgten. Eine mächtige Höhlenformation machte die Kletterei aber wieder weg

und wir gingen weiter zum Schleierwasserfall, bei dem schon mehr Leute waren und wenn man wollte, eine erfrischende Dusche möglich war 🙂 .

Der direkte Weg zur Baumgartenalm war wegen Steinschlag gesperrt und so mussten wir erst mal in die Tiefe um danach endlos nach oben zu laufen.

Der Weg zog sich, zuerst an der Ackerlhütte vorbei und dann nach einer endloser Strecke durch die Sonne am Baumgartenkopf anzukommen.

Lustig war, genau vor einem Jahr waren wir schon mal hier an der Stelle bei einer Wanderung aus dem Rother 😉 .Der wilde Kaiser im Rücken war schon beeindruckend und nun ging es auch nur noch schnell bergab, bis wir gegen 16 Uhr an der Gaudeamushütte ankamen.

Laut Plan, sollten wir eigentlich noch zur Gruttenhütte hinauf, aber hier hatten kein Doppelzimmer bekommen und außerdem hatten wir wegen dem anderen Startpunkt schon genug. Wir bezogen unser Zimmer, gingen mit den Duschmarken duschen und setzten uns danach auf die Terrasse und tranken erst mal ein paar Radler. Nett waren Sie hier und am Nachbartisch die Feuerwehr von Dörlesberg, einem Kaff in Hessen, die es wohl eher in die Berge als nach Malle zog zum Feiern 🙂 .

Wir wollten keine Halbpension und so gab es für mich Nudeln mit Speck und für Isabelle einen leckeren Spinatknödel. Den Kaiserschmarren im Anschluss war auch lecker und eher einer der bessern. Wir setzen uns noch etwas hinein und spielten Karten. Gegen halb neun waren wir aber so müde und gingen ins Bett. Leider war das Zimmer über dem Eingang und nicht zur Rückseite. Ich kam noch etwas zum Schlafen, aber für Isabelle war es unter mir unmöglich wegen dem Lärm. Gegen zehn ging Sie nach oben im Etagenbett und ich nach unten, aber an schlafen war nicht zu denken. Nun wurde die Ziehharmonika ausgepackt und man fühlte sich wie auf dem Oktoberfest, ob Mädels auf dem Tisch tanzten wussten wir nicht, aber vorstellbar war es 🙁 . So etwas hatte ich auf einer Hütte auch noch nicht erlebt, eigentlich gilt hier ab 22 Uhr Nachtruhe herrscht damit man sich erholen kann, aber die gab es hier nicht. Gegen 24 Uhr wurde es leiser, die machten sich dann ins Bett, rückten noch über uns Betten, wahrscheinlich um mitteinaner zu kuscheln und gegen 0:30 Uhr war dann an schlafen zu denken.

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