Tag 6 Madeira – Entlang der Levada da Bica da Cana und zurück nach Funchal


Das Hotel ¨Aqua Natura Madeira¨ in welchem wir übernachteten, hatte 4 Sterne und war eigentlich ganz nett, die Zimmer freundlich und modern eigerichtet.Bild2312_010 Bild2312_012 Das Bad aber war eher eine Nasszelle, wie man sie aus einem Kreuzfahrtschiff her kennt, sehr eng und für etwas dickere Leute war es wohl nicht möglich in die Duschkabine zu klettern. Wir schliefen aber gut und gingen erst mal zum Frühstücken. Dieses war von schlechter Qualität und in keinem Fall 4 Sterne Niveau. Wir mussten nach dem Zucker fragen und auch Marmelade war keine da. Irgendwie hatte man das Gefühl die Bedienung nur nicht stören zu wollen, sonst hätte ich mir vielleicht noch ein Ei gegönnt. Wir luden alles ins Auto und bekamen als Abschied noch ein Präsent, eine Marmelade in einem kleinen Gläschen, dafür wohl keine beim Frühstückstisch, jetzt wissen wir wo sie beim Frühstückstisch hin war 😉 . Wir einigten uns heute auf eine Tour in Paul da Serra, dort wo wir eigentlich den Vortag wandern wollten. Heute war das Wetter besser und wir sichten uns die Rotherrunde 42 aus die erst entlang der Levada da Bica da Cana ging und dann am Felsenkessel endete. Leider zog es sich beim hinüberfahren zur Tour immer mehr zu und Isabelle meinte wir hätten Pech, immer ist es dort schön wo wir den Ort verlassen 😉 . Angekommen ging es erst mal einige Zeit an der Levada entlang und deshalb auch sehr eben.

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So auf halber Stecke Verliesen wir die Levada und es ging ziemlich steil bergab. Neben uns bildete sich eine neue Levada und es war schön zuzusehen, wie sich diese bildete. Kurz vor dem Ende der Tour mussten wir durch einen Tunnel, dieser war sehr groß aber man musste aufpassen, da irgendwie keine Levada dort drin vorhanden war und das Wasser einfach nur so durchfloss. Bild2312_047 Bild2312_071Nun ging es noch ein paar Meter hinunter und wir kamen an die Stelle an der ein Unwetter 2010 die Levada zerstörte und auch nicht mehr zu Fuss zu passieren war.Bild2312_051Bild2312_055Bild2312_058 Bild2312_062 Bild2312_066Wir traten den Rückweg an, welcher für meine Süße doch schon Anstrengend war und ich häufig warten musste. Am Auto angekommen erst mal Richtung Funchal, kurz Weinvorrat auffüllen und zum Hotel RUI Palace Madeira. Unterwegs kamen wir noch in einen Stau, da sich auf der Autobahn ein Unfall ereignet hatte. In dem RUI Hotel waren wir vor 3 Jahren schon für nee Woche und es hatte uns sehr gut gefallen, deshalb wollten wir dort Heiligabend verbringen. Dort angekommen hieß es erst mal Kofferträger gibt es nicht mehr, nette Begrüßung, nicht das wir darauf Wert legten, aber dann hätte Sie besser gar nichts gesagt. Wir gingen in unser Zimmer und irgendwie war es nicht mehr wie beim letzten Mal, ich hatte auch schon gelesen das die jetzt all inklusive anbieten, was irgendwie nicht zu diesem Hotel passte. Blöde ist schon das man nur an der Lobby pro Tag 60 Minuten surfen kann, das ist man heute nicht mehr gewohnt. Auch ist es ein Unding für den Safe Geld zu nehmen, der ist doch eh da und bestimmt schon zig mal bezahlt. In allen andern Unterkünften war das immer Gratis, nee nee, hier passt einiges nicht mehr. Wir gingen noch etwas an der Promenade und tranken ein Kaffee, im Zimmer noch ein Glas Wein und dann runter zum Essen.
imageWir bestellten nee Flasche Wein und waren damit wohl die einzigen, alle anderen tranken den AI-Wein und Wasser. Früher gab es wenn man Scampis aß, ein Schälchen mit Wasser und Zitrone, heute nur noch Tücher, das Palace war mit dem all inklusive abhandengekommen. Die Dinge aufzuzählen wäre zu müßig, aber es hat sich viel verändert. Wir wussten schon jetzt, dass wir nicht mehr in diesen Hotel übernachten werden, ob wir überhaupt nochmals RUI buchen? Wir gingen dann recht früh ins Bett, da die Show dort eher was für noch ältere Leute war, als wir es schon sind. Die Betten waren nicht so besonders und wir gaben dem ersten Hotel mit den 5 Sternen die beste Note für diese Reise.

volle Distanz: 9818 m
Maximale Höhe: 1349 m
Minimale Höhe: 1022 m
Gesamtanstieg: 488 m
Gesamtabstieg: -484 m
Gesamtzeit: 03:28:20
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