Tag 4 Pyrenäen – Wanderungen Espot – Estany de Subenuix und Mirador de Fogueruix


Die Nacht war etwas besser aber ich freue mich auf ein besseres Bett. Ich hatte diesmal auch die Klappläden geschlossen, so das die Lampe vor dem Fenster nicht so viel in das Zimmer leuchten konnte. Ich stand so kurz nach sieben auf, duschte und ging zum Frühstück. Ich wollte heute etwas früher dran sein, da der Plan war die Besteigung des Pic de Subenuix wenn der Schnee es zuließ. Ich hoffte einfach mal das der Berg und das Tal in der Sonne lag und die Schneefelder so gut wie weggeschmolzen waren. Ein Blick durch mein Zimmerfenster sah ganz gut aus, zur Bergseite war blauer Himmel 🙂 . Frühstück war ähnlich wie gestern, es kommt immer eine neue Wurstsorte zum probieren hinzu. Ich war um etwas 8:30 Uhr im Laden und kaufte mir wieder ein Baguette, Chorizo war heute Teil 4 von 4 dran, da war die auch mal weggeputzt. Ich fuhr zum Parkplatz und erst wenige Autos waren dort, ich parkte und machte mich auf den Weg zum Refugi Ernest Mallafre. Die ersten Tropfen kamen herunter und von dem blauen Himmel war nicht mehr viel zu sehen, Schade.
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Ich war ca. 1 Stunde später am Refugi welches nicht geöffnet hatte, das wusste ich aber bereits, da ich das im Internet wegen der Tour „Carros de Foc“ geprüft hatte.
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Ich ging also weiter um den See, den Weg den ich schon vorgestern auf dem Rückweg genommen hatte. Kurze Zeit später kam ich an die Abzweigung die einmal zum Port de Ratera führte und den Weg, den ich nahm, der nach Subenuix führte.
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Es ging schnell hoch und und im Anschluss über ein mit vielen Felsen bedeckte Wiese, dort hatte ich etwas Probleme die gelben Markierungen zu finden und die Steinmännchen übersah ich irgendwie.
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Wieder zurück auf dem Weg kamen schon die ersten Schneefelder auf dem Weg, Mist, einmal bin ich mit einem Bein bis zur Hüfte weggesackt, das war einfach zu gefährlich. Keine Spuren davon das hier schon jemand durch gelaufen war und auch kein Handynetz. Es ging weiter zum Estany de Subenuix, der auf 2200 Meter Höhe lag.
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Der Versuch noch etwas weiter zu gehen gab ich auf, da der Schnee immer mehr wurde und laufend die Schneefelder auf Felsen zu umklettern macht auf Dauer auch keinen Spaß.
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Ich kehte um, denn auf die 2950 Meter der Pic de Subenuix kam ich eh nicht. Der Weg ging schnell hinunter und an der Gablung der Wanderung zum Monestero überlegte ich dort hinzulaufen. Da es dort auch am Himmel dunkel war, gab ich den Plan auch auf, da dieser Berg auch 2877 Meter hatte. Ich ging hinunter zum Auto und schaute unterwegs, welche Wanderung ich noch machen könnte, da es erst 12 Uhr war. Ich suchte mir die Tour von dem Ort Son aus, der nur gut 15 Kilometer von Espot entfernt war und einen tollen Bick auf Espot bieten sollte. Ich fuhr also die tolle Straße nach Son, die immer dicht am Abgrund verlief und auch noch sehr kurvig war. Es kam aber kein Auto entgegen, irgendwie war dort alles Tod. Von Son ging es noch etwas 1,5 Kilometer den Berg hinauf zum Parkplatz Centre Natura Pinneus. Die Wanderung startete erst mal als Feldweg, dann bog er scharf rechts ab und es ging anfangs langsam bergauf. An einer kleinen Brücke auf Stämmen wurde der Weg dann steil und zog sich am Bach nach oben.
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Nach einiger Zeit verabschiedete sich der Weg vom Bach und verlief durch einen Wald. Hinter den Wald ging es über große Wiesen, den Planell de Roca Blanca. Dort waren viele Kühe und auch einige Wildpferde.
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Nach der Wiese ging es wieder etwas durch den Wald
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und im Anschluss über Wiesen steil nach oben bis zum Refugi de la Font.
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Nun waren nochmals 150 Meter zu überwinden, bis ich endlich am Mirador de Fogueruix ankam. Schnöner Ausblick, der bei tollem Wetter bestimmt noch beeindruckender gewesen wäre. Ich machte noch ein paar Bilder und ging wieder zurück, es war zu kalt dort, der Wind blies den Hang nach oben.
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Auf den Weg nach unten noch etwas Kuhglockengeläut für Isabelle aufnehmen, die mag das:-).
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Dann ging es schnell wieder zum Auto und ich hatte die Tour in 2:30 Stunden statt der 3:45 Stunden absolviert. Ich fuhr hinuter nach Son und schaute mir die Kirche an, die laut Rother schön sein sollte.
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Dann fuhr ich ins Zimmer und ging duschen. Tagesbilanz, 15 km Wanderung 1 und 10 Kilometer Wanderung 2, jeweils 550 Höhenmeter bei über 1600 Meter Höhe. Vor dem Zimmer sind die Bauarbeiter fleißig damit beschäftigt, die Straße vor dem Haus zu erneuern ;-).
image So gegen sieben mal Kontakt zu meinen liebsten aufnehmen und Wetter für morgen schauen, in Alàs wird es richtig warm, toll :-). Dann ins gleiche Restaurant von gestern, ich hatte eh schon geliebaügelt damit wieder dort hin zu gehen, aber heute ist Montag und alle anderen Restaurants haben zu. Bestellt habe ich mir Hase vom Holzkohlgrill, auf ein ganzes Menü hatte ich keine Lust. So gab es erst mal ein Bierchen und ein paar dieser Minioliven und dann kam der Hase :-).
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Lecker war er, aber viel leckerei, mir hat es aber gereicht, kein Dessert mehr. Ich trank noch mein Cafe solo und ging ins Bett 🙂

volle Distanz: 14174 m
Maximale Höhe: 2215 m
Minimale Höhe: 1614 m
Gesamtanstieg: 804 m
Gesamtabstieg: -766 m
Gesamtzeit: 03:26:52
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volle Distanz: 8872 m
Maximale Höhe: 2108 m
Minimale Höhe: 1528 m
Gesamtanstieg: 643 m
Gesamtabstieg: -614 m
Gesamtzeit: 02:38:59
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