Tag 2 Irland – Killarney – Der höchsten Berg Irlands – Carrauntoohil


Der Tag heute startet besser als der letzte aufhörte. Ich war so gegen halb sieben wach, was ja halb acht unserer Zeit war. Das Bett war gut und es war sehr ruhig dort. Bine blieb im Bett und ich ging erst mal wegen der Maut schauen. Der Plan war, dass Daniel für uns zahlt und nur wenn das nicht geht, suchen wir einen Shop bei dem es funktioniert. Ich schrieb Daniel mit Bilder was er zu machen hat und es kam erst mal nichts zurück. So während dem schreiben dachte ich daran, das evtl. auf dem Tablet die Datei für den Password-Safe sein könnte und ich das ganze noch selbst erledigt bekomme. Ich schaute und geil, sie war da. Ich bezahlte die Toll von gestern und schrieb Daniel das er alles vergessen soll. Das machte er mit ein paar Sätzen und das er noch müde sei, von ihrem Urlaub und den frühen Rückflug. Da es nun lief, erst mal einchecken, was mir aber mit dem App nicht gelang. Ich sollte immer einen Platz aussuchen und den dann bezahlen, so machte ich Firefox auf und führte den Check-in mit dem Tablet durch. Im Anschluss war es mir möglich die Boarding-Karte mit dem App zu laden, um mir das Ausdrucken zu ersparen. Als ich fertig war, hatte ich die eine Seite der Reihe 33 komplett gebucht, drei Plätze nebeneinander, super, es läuft wieder 🙂 . Noch kurz mit Isabelle geschrieben und dann ins Zimmer wo Sabrina schon im Bad war und sich fertig machte für das Frühstück, worauf sie sich doch schon so sehr freute. Wir gingen hinüber zum Frühstücksraum,
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was einem Esszimmer ähnelte, irgendwie schon anders mit dem Bed and Breakfast. Erst gab es Kaffee und auch eine Art Buffet gab es dort. Leckeres Brot war da und auch die Marmeladen waren gut, Müsli aßen wir nicht. In den Ecken standen zwei Tafeln, eine mit den täglichen Dingen die es zu Essen gab wie Eiern in verschiedenen Arten, Porrige, welches Isabelle mal eine Zeit lang mochte.
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In der  anderen Ecke dann die Tafel mit dem Daily Speciale. Dies war heute ein Bagel mit Speck und pochierten Ei, was ich mir natürlich gleich auswählte. Bine schloss sich an und auch der Nachbartisch 😉 .
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Lecker war es und machte doch sehr satt. Mit vollem Bauch dann ab ins Zimmer, duschen und fertig machen für das Wandern. Ich fragte Bine ob der höchste Berg heute für die ok sei und sie meinte klar. Wir lasen also die Anfahrtsbeschreibung und fuhren an den ca. 20 Kilometer entfernten Startpunkt, wo es auch einen Parkplatz gab. Dort angekommen ein Schild für 2 Euro parken, ist ok und für den Bauer bestimmt ein gutes Geschäft. Es standen viele Autos dort
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und einige Leute machten sich auch auf für die Runde zum Carrauntoohil fertig. Wir gingen also erst mal den Leuten hinterher und fingen an einige zu überholen.
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Am Anfang war es schwer überhaupt zu Wissen, welches der richtige Gipfel unter den vielen war, da einige Berge in Wolken fingen und ich zu Bine meinte, hoffentlich ist es keiner von denen. Wir gingen aber in eine andere Richtung, erst über eine Art Feldweg, der sich aber hinter einer Brücke und einen Weg mit dicken Kieselsteine wandelte und unangenehm zu gehen war. Einige Zeit später verabschiedete sich der Weg von dem Hauptweg und ging teils wegelos in Richtung eines Sees.
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Wenig später als wir am See waren stieg der Weg an und zog sich erst am See vorbei und anschießen weiter in Richtung einer Schlucht, die sehr steil anstieg und uns einen schönen Blick auf verschiedene Seen gab.
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In der nächtsten Zeit ging es immer wechselnd sehr steil nach oben, teils auf allen vieren und auch kletternd und dann wieder auf einem Podest wieder ein Stück recht flach. Beim letzten Stück trafen wir zwei Deutsche die von einem Mann begleitet wurden, ich fragte ob Sie ein Führer hätten und sie meinten nur, dass er das erst seit kurzer Zeit für Sie machte und sich Dio ergeben hätte. Erst dachte ich, wir hätten nun auch einne Reiseleiter, dann aber bin ich doch etwas schneller den Stich hoch und ab allen vorbei 😉 . Unterhalb der letzten Meter und am Ende des steilen Anstiegs war ein schöner Ausblick zu beiden Seiten des Kamms. Nun hieß es nur noch ein paar Meter teils mit klettern den Gipfel zu erklimmen, was innerhalb von ein paar Minuten geschehen war. Dort am Gipfelkreuz waren schon einige Leute und die Stimmung war sehr angenehm, irgendwie als ob man das gleiche Zeil erreicht hat und sich dafür schon kennt.
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Ein Mann der uns auf den Weg nach oben verlassen hat und einen anderen Weg gewählt hatte begrüssten wir auch wieder, sowie kurze Zeit später wieder die Deutschen mit Ihrem Tourguide. Wir aßen erst mal etwas nachdem wir einige Bilder gamacht hatten. Nun hieß es runter, der Weg hatte den Namen Teufelsleiter und nachdem wir den ersten Teil des Abstieges hinter uns hatten
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und die Teufelsleiter begann, wussten wir auch warum. Es ging sehr steil über Geröll hinunter und die meiste Zeit auf allen vieren mit dem Hintern auf dem Fels.
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Als wir endlich unten waren, hieß es nur noch über die Kieselweg zurück gehen und ab ins Auto.
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Als wir los fuhren, war keiner da für die Parkgebühren und so liesen wir es, die 2 Euro zu bezahlen. Im Zimmer wieder angekommen, war Bine duschen und ich im Anschluss. Dann etwas Internet und Sabrina ruhte ich aus. Als ich zurück kam, machten wir uns auf den Weg in die Stadt. Wir tranken zuerst ein Bier in der Kneipe in der wir gestern schon waren und im Anschluss noch jeder Ciders.
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Dann wollten wir etwas Essen. und schauten uns etwas um, auch teils mit Hilfe von Tripadvisor. Einge waren einfach zu teuer und andere gefielen nicht. Dann einigten wir uns auf das Marrenaˋs Simply Food Restaurant, dass gute Bewertungen hatte. Ich hatte Lust auf ein Steak, Bine auf Hähnchen, schwenkte dann aber auch zu dem Rindersteak um. Als es kam, war es ein riesen Teil, Pommes dabei, knackiges Gemüse und noch Püree.
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Das war richtig lecker und wir beide genossen es. Ich war satt und wollte das im Vorfeld gedachte Dessert nicht mehr. Bine bestelle Whiskeykäsekuchen und ich aß etwas mit, der ebenfalls lecker war.
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Durst hatten wir im Anschluss keinen mehr und machten uns auf den Weg zu unserem B&B. Dort etwas schreiben und schlafen, Bine war schon vor mir am schlafen, die Wanderung und das essen halt 🙂 .

volle Distanz: 17074 m
Maximale Höhe: 1050 m
Minimale Höhe: 80 m
Gesamtanstieg: 1134 m
Gesamtabstieg: -1203 m
Gesamtzeit: 05:48:43
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