Korsika Tag 10 – Vom Bavellapass zur Refuge de Paliri und zurück


Für heute war wieder eine Wanderung angesagt, aber keine große und so konnte Isabelle erst mal schlafen. Gegen halb zehn war dann aber auch für Isabelle die Nacht zu Ende und Sie meinte nur, sie hätte schlecht geschlafen. Bei mir war es wie jede Nacht, mehr oder wenige gut 🙂 . Dann erst mal auf, frühstücken, die weiße Wäsche aufhängen die ich schon gemacht hatte und nach dem duschen alles in die beiden Rucksäcke. Wir suchten uns die Tour aus dem Rother aus oder besser gesagt Isabelle suchte die Tour aus, die uns vom Bavellapass zur Hütte Paliri am GR-20 bringen sollte. Also erst mal wieder nach Zonza und diesmal die letzte der vier Kreuzungsstraßen nehmen, die uns nach gut zehn Kilometer direkt zum Bavellapass brachte. Der Weg dorthin war wie im Reiseführer schon beschrieben wirklich toll. Endlich ganz nah an den sogenannten Dolomiten von Korsika vorbei und dementsprechend war hier oben auch viel Betrieb. Am Parkplatz in der Nähe des Startpunkts war der Hauptparkplatz geöffnet, aber die 4 € Parkgebühren wollte keiner, da keiner da war 🙂 . Wir stellten den Partner also ab und eine etwas unwegsame Zufahrt war für unseren Partner auch kein Problem. Dann war es nur ein paar Meter hinunter zur Auberge, wo die Tour begann. Wir gingen erst etwas auf einer breiten Piste und nach ein paar Minuten ging es dann ziemlich steil einen kleinen Waldweg hinab, immer markiert mit dem GR-20 Zeichen, da der Weg uns zur Hütte bringen sollte. Unten ein paar Meter wieder über eine Piste und dann ging es hoch, immer weiter hoch zum Foce Finosa Pass, der bei 1206 Meter lag und einem einen guten Blick nach beiden Seiten bot. Da wir noch nicht wussten wo unser Ziel war, erst mal auf der anderen Seite des Pass hinunter und eine halbe Stunde später sahen wir auch den Weg, der uns zum Refuge de Paliri füren sollte. Von jetzt an war es auch nicht mehr weit und wir kamen noch vor der Rother-Zeit an dem Refuge an. Hier war nur eine kleine Hütte, dann etwas abgesetzt eine Schlafhütte und Toiletten und Duschen. Man konnte auch ein Zelt mieten, was wir wahrscheinlich vorgezogen hätten. Wir bestellten zwei Orangina und tranken diese eisgekühlt. Isabelle und auch ich wurden aber heftig von irgendwelchen kleinen Dingern gepickst und so machte es keinen Spaß, länger hier zu verweilen 🙁 . Wir gingen noch gerade ein Stück weiter durch, weil es hier richtig toll war und wir auch das Felsloch sehen wollten, dass im Rother beschrieben war man es auf deren Bilder aber gar nicht erkannte. Nach ein paar Bildern dann wieder zurück und wir füllten an einer Quelle noch unsere Wasserflaschen mit leckerem Wasser auf, was auf jeden Fall besser war, als das bei uns aus dem Wasserhahn 🙂 . Der Weg war von dieser Seite schöner zu gehen ober besser die Landschaft war auf jeden Fall schöner anzusehen. Isabelle marschierte flott und dies auch den Berg hinauf. Die Hitze setzte uns zu und uns beiden lief der Schweiß nur so den Rücken hinunter. Am Pass angekommen erst mal Mittagsessen gegen 15 Uhr und das in Form eines Apfel für jeden. Dann kam ein Helikopter, der einen Typ an der Hütte abholen wollte, der sich zuvor auf die Schnauze gelegt hatte und nicht mehr richtig laufen konnte. Wir liefen währendes wieder hinunter zur Piste und erfrischten uns am Wasser, dass hier durch eine kleine Mauer gestaut wurde. Der letzte Berg zur Auberge war dann auch kein Problem mehr und wir waren diesmal gut vor der Wanderführer Zeit zurück am Parkplatz. Noch schnell Bilder von der Maria oder wer das war machen und ab nach Zonza.  Dort wollten wir etwas essen, Pizza gab es noch nicht die machten erst um 19 Uhr wieder den Ofen an und so gingen wir in das Auberge du Sanglier, dass ganz gut im Tripadvisor abgeschnitten hatte und auch im Reiseführer erwähnt war. Wir bestellten einmal das Menü mit Pastete vom Wildschwein als Vorspeise, dann Lamm mit Kartoffeln und ein Nougateis. Für Isabelle gab es Forelle und ja, irgendwann hatten wir deise Konstellation schon 😉 . Die Pastete war lecker und für Isabelle war viel Salat, Oliven und sonst noch Kleinigkeiten dabei. Ich aß die Pastete welches ein großes Stück war, mit frischem Brot. Dann das Lamm und die Forelle die kamen waren auch beide lecker und die Forelle war für Isabelle diesmal nicht so trocken wie die vor einer Woche. Mein Lamm mit der Soße, ich sag mal nur, Schmatz 🙂 . Zum Abschluss noch das Eis, geil, wie türkisch Nougat nur kalt mit einer Fruchtsoße. Beim bezahlen der 47 € wobei schon 7 € für zwei Bier eingerechnet waren gab es auch noch 2 Schnaps. Da kann man nicht meckern und wir waren auch locker 2 Stunden in der Restaurant, äh, Terrasse des Restaurants. Dann ging es flott heim und duschen, da wir jetzt schon nach 19 Uhr hatten und Zeit für Kartenspiel, Wein und Bier 🙂 . Also dann, gute Nacht….

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