Tag 2. Wochenendtrip nach Lübeck.


Die Nacht war etwas unruhig, aber es war doch recht ruhig im Zimmer. Morgens musste ich das Fenster schließen, da die Züge und die Busse, die die Fahrgäste abholten, doch einen ziemlichen Lärm machten. Die Lage des Zimmer nach hinten ist aber auf jeden Fall besser, da nach vorne Kopfsteinpflaster verlegt ist und aufgrund der Taxis und Autos doch mit sehr viel Lärm die Nacht über zu rechnen ist. So gegen neun saßen wir schon am Frühstückstisch. Kaffee stand auf dem Tisch oder es gab einen Kaffeevollautomat, der natürlich entsprechend gefragt war. Ich hatte natürlich Pech bei den zweimal Kaffee beziehen (Fachausdruck beim Kaffee holen 😉 ).  Beim ersten mal stand die Meldung bitte Satzbehälter leeren und beim zweimal bitte Satzbehälter leeren und Milch nachfüllen. So was aber auch, ich kam mir vor wie auf der Arbeit, dort rennen sie auch immer fort, wenn so nee Meldung am Kaffeeautomat steht und ich kann mich dann rum ärgern. Frühstück an sich war ok, würde sagen, liegt in Mittelfeld aber den normalen Preis von ich glaube sechzehn Euro ist es sicherlich nicht Wert. Bei uns war es bei der Buchung dabei, hatte das Zimmer eh für einen guten Preis bekommen, Geniusrate und irgendwie mit Frühstück was nicht normal ist und Frühbucher und ……. .
Also hoch aufs Zimmer und fertig machen für unsere Stadtführung mit dem Audioguide von Lübeck. Wir hatten damals in Münster so ein Guide das erste mal aus dem Appstore geladen. Man sieht auf Google Map wo man sich befindet und an der entsprechenden Sehenswürdigkeit bekommt man eine Beschreibung in Form eines Dialogs vorgelesen. Außerdem noch einige Bilder, die man sonst evtl. sonst nicht zu sehen bekommt. Das ganze ist übrigens kostenlos.

Am Hostentor angekommen starteten wir also unsere Tour. Für mich war es die Sehenswürdigkeit von Lübeck, weil ich das Holstentor von einem alten 50 DM Schein her kannte und ebenso wie unsere Porta Nigra ein Stadttor war. Neben dem Hostentor liegen die Salzspeicher, wobei Salz damals ein sehr kostbares Gut war und zeigt den Reichtum von Lübeck. Dann ging es weiter zu St. Petri die heute als Kirche für die ganze Stadt gilt und in der Ausstellungen stattfinden. Vor der Kirche liegt aber noch in einer schönen kleinen Gasse das Figurentheater, das einen wunderschönen Drachen über dem Eingang hängen hat. Es ging weiter zum Markt und St. Marien……

Auf der anderen Stadtseite fanden wir dann die „Gänge und Höfe“ diese Mittelalterüberreste sind kleine Gänge und Innenhöfe, die eine schöne Ausstrahlung haben. Die Häuser in diesen Höfen sehen aus wie Puppenhäuser, einfach süß. Wir schauten uns noch weitere Sehenswürdigkeiten an und am Dom beendeten wir unsere Stadtbesichtigung von Lübeck. Auf dem Programm stand nämlich noch die Travemünder Woche, von dieser haben wir am Vorabend über ein Plakat erfahren und ich erinnerte mich an die Kieler Woche, die an der Promenade ein sehr schönes High Light war von meier Tour nach Kiel war.

Also zurück zum Hotel, wieder einmal duschen da wir doch sehr verschwitzt waren, etwas ruhen und dann rüber zum Bahnhof. Wir wollten den Zug nehmen und uns den Streß des Parkplatz suchen ersparen und außerdem wollten wir auch ein Gläschen zusammen trinken.

Am Bahnhof Ticket ziehen, 2 x 3 Euro ist voll ok. Beim bezahlen wollte der Automat jedoch nur bis 10 Euro Scheine nehmen oder EC-Karte. Mist, 20 Euro Schein dabei und Visa Karte. Im Zeitungsladen wechseln, gute Idee, leider war die aber gar nicht gut drauf und meinte macht Sie nicht. Ok. Zurück zum Hotel laufen und EC-Kate schnappen, dann am Bahnhof meinte Isabelle, schnell, der Zug fährt jetzt. Ich aber, mach mal langsam, der fährt doch erst in zehn Minuten und ja, Sie hatte ausversehen auf den Busanzeiger geschaut.

Nach 25 Minuten Fahrt waren wir in Travemünde, lauter Sauf- und Fressstände, ist irgendwie das  Trierer Altstadtfest, nur ohne Altstadt dafür aber mit schöner Strand- und Hafenkulisse.

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Wir aßen erst mal was und ich trank ein Bierchen. Auf dem Weiterweg war dann ein Moods-Stand mit Proben, leider nur irgendwelche neuen die aussehen wie Zigaretten in braun, der Versuch eine der guten Zigarillos zu ergattern scheiterte mit dem Kommentar, die geben wir nicht mehr als Probe raus. Egal, als Nichtraucher ist das nicht so schlimm und zum paffen reichen die Stinkedinger auch. Weiter ging es und da, ein Andechs Stand, in Andechs waren wir vor zwei Jahren, als wir das Auto für Isabelle in Augsburg abholen waren, immer diese Autoüberführungstouren 😉 . Dort trank ich erst mal ein Dunkles und ein dunkles Radler für Isabelle und qualmten die Moods an, nun, was soll ich sagen, wir sind keine Raucher 😉 .

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Im Anschluss weiter an der Promenade, vorbei an einem Allgäuer Festplatz bis zum Ort selbst, dort kehrt und erst mal ein Bier an einem Allgäuer Bierstand.

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Kurz vor der Partymeile dann erst mal Stopp an einem Stand mit Schmalzgebäck, lecker, nee ganze Tüte voll. Kurze Zeit später waren wir bei der BummBummBumm Musik. Dort tanzten wir etwas.

Da wir den Zug um 23 Uhr nehmen wollten, machten wir uns langsam auf den Heimweg. Im Zug einigten wir uns darauf das es ein schöner Abend war. Zurück im Hotel wieder mal nee Dusche und schlafen.

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