Tag 6 Sillian – Ausflug nach Italien zu den drei Zinnen


Wir hatten heute Nacht besser geschlafen, ob es der nicht so volle Bauch war, weil uns das Essen nicht so schmeckte? Geweckt wurden wir durch etwas helles das sich durch die zugezogenen Vorhänge drückte, ich glaube das nennt man SonnenstrahlenZwinkerndes Smiley. Also mal den Vorhand etwas zur Seite und siehe da, die Sonne zeigte sich zwischen den Wolken. Motiviert durch die paar Sonnenstrahlen und mit etwas Hoffnung heute ohne Regen etwas zu unternehmen, sind wir früher aufgestanden. Beim Frühstück das zweite Wunder, ich bestelle wieder eins von diesen tollen Eiern und Isabelle bestellt sich auch einsSmiley. Heute war mein Ei nicht so auf den Punkt aber immer noch sehr gut. Wir aßen unser Frühstück und unterhielten uns über den Tagesplan. Zur Auswahl stand ein See in der Nähe bewandern oder die drei Zinnen auf der italienischen Seite, die unter UNESCO Weltnaturerbe stehen, wie ich es einige Tage zuvor gelesen hatte. Dort soll es auch ein Klettersteig aus dem ersten Weltkrieg geben, der mit einem Tunnel der durch den Berg gestoßen wurde zu erreichen ist. Zudem ist der Steig auch als Kategorie A/B eingestuft, was Hoffnung für Isabelle versprach. Während des Frühstücks noch schnell ein Blick auf die Abendkarte und ich sage zu Isabelle das es heute Goldbrasse gibt oder besser bekannt als Dorade. Auch der Rest des Menüs lass sich gut und Sie meinte ob ich Lust hätte heute doch Essen zu gehen. Warum nicht, die anderen beiden Tage war das Essen ja lecker und vielleicht hat die Italienische Gruppe Ihr Pulver gestern verschossen und sind etwas ruhiger, in diesem Augenblick waren sie auf jeden Fall. Im Zimmer angekommen duschten wir und packten unsere Sachen, dazu noch einige Infos zur Anfahrt im Internet sammeln. Dort lass ich, dass es eine Möglichkeit gibt, das Auto unten an einem See abstellen und dann zum Refugio Antonio hoch zulaufen. Außerdem stand nicht fest, ob an der Hütte ein Parkplatz frei ist wenn wir hoch fahren. Jedenfalls könne man sich die 22 Euro Maut  sparen. Wir wollten uns das ganze Vorort anschauen und dann entscheiden. Der Weg zum See ging heute flott vonstatten, wir waren früher an und die Straßen waren nicht so verstopft wie am Vortag. Während der Fahrt klarte es immer weiter auf und man konnte die Landschaft das erste mal voll genießen, die hohen Berg, die sich bis jetzt immer in einem Wolkenschleier gehüllt hatten, waren sichtbar. Oben am See angekommen erst mal weiterfahrt zum Mautstelle, dort war eine lange Autoschlange und Isabelle sagte das wir das Auto am See abstellen sollen. Wir fuhren ein paar Meter zurück und fanden einen guten Parkplatz neben der Gaststätte.

web200Wir nahmen die Straße in Richtung Mautstelle und waren zügig dort. Neben der Straße sahen wir Leute auf einem Wanderweg laufen und wir wechselten auf den Weg. Dieser ging erst neben der Straße, entfernte sich aber immer weiter.

web201web202

Unterwegs kamen zwei Männer, die fragte ich, ob dies der Weg zu den drei Zinnen sein und wir waren richtig. Der Weg war sehr schön, ging aber doch recht schnell steil nach oben, schließlich mussten ca. 500 Höhenmeter überwunden werden. Auf der Strecke war ein Hinweisschild das uns den Weg zeigte und die Richtung bestätige. Die Berge mit dem blauen Himmel war nach den Tagen des Regnens eine Wohltat. Nach etwa einer dreiviertel Stunde sahen wir die Hütte vor uns auf dem Berg, nun ging es sehr steil eine der Straße mehrmals querenden Weg nach oben.

web203web204

An der Hütte war Rummelplatzfeeling, Parkplätze waren dort viele und eben so viele Leute. Isabelle wollte der Horde nachlaufen und schauen wo die Zinnen sind, damit wir noch einen schönen Blick darauf haben, da es immer wolkiger wurde. Ich bat Sie jedoch noch etwas zu warten, so dass ich im Internet schauen konnte wo der Zustieg zum Klettersteig war, da hinter der Hütte Tunnel waren, die evtl. den Einstieg sein konnten.

web205

Da wir die Klettersteigsachen dabei hatten und es Isabelle’s Wunsch war, wenigstens diesen hier mal zu testen. Ich fand heraus, dass wir der Masse an Leuten zu folgen hatten und es ein Weg ab der Drei-Zinnen-Hütte zum Steig gab. Wir liefen nun mit der Masse, was doch eine Art Unbehagen bei uns beiden auslöste. Massentourismus an den drei Zinnen, aber die Hoffnung beim Klettersteig Ruhe zu finden motivierte uns.

web207

An der nächsten Hütte angekommen ging es erst mal wieder Berg auf, der Weg teilte sich und ich wählte den langen, nicht so steilen Anstieg, da Isabelle langsamer wurde, was nach dem Hinweg auch kein Wunder war.

web208

Oben angekommen wurde es dunkler und wir sahen die Drei-Zinnen-Hütte in weiter Entfernung, laut Wegweiser 30 Minuten. Leider zogen sich die Wolken immer mehr zusammen und es begann zu regnen, Schade Isabelle hatte Recht gehabt, es wäre besser gewesen sofort los zu gehen, da wir dann bestimmt einen besseren Blick auf die drei Zinnen gehabt hätten. Nun wollte Sie aber umkehren, weil Sie keine Lust mehr auf Regen hatte und auch die Umrundung bestimmt noch 3 Stunden Gehzeit bedeutet hätten. Darin währe der Klettersteig zum Paternkofel noch nicht mal mit eingerechnet gewesen. Sie kehrte um und nahm den kürzeren steilen Weg zurück und ich ging noch ein paar Meter weiter, um Bilder zu machen. Aufgrund der Wolken in denen sich die 3 Zinnen befanden, kehrte ich nach ein paar Bildern später ebendfalls um.

web209

Der Weg hinunter zog sich, was wohl daran lag, dass wir nun durch Nebel liefen und die schöne Aussicht nicht motivierte. Im Auto angekommen noch ein paar Bilder zum Vergleich und ab ins Hotel, wobei es nun wesentlich langsamer zurück ging.

web210

Unterwegs hat es auch angefangen zu regnen, sogar sehr heftig. Wie wir später erfahren haben, hat es sogar schon so gegen 2 Uhr in Sillian angefangen. Heute hatten wir also die richtige Richtung ausgewähltSmiley.  Im Hotel angekommen war es Isabelle kalt und selbst die Sitzheizung im Auto hat Sie nicht aufgewärmt. Mir war es auch nicht wirklich warm und so gingen wir ein letztes Mal in diesem Hotel in die Sauna, was uns beiden sehr gut tat. Zum Abendessen waren diesmal weniger Leute und auch die Italiener waren heute erstaunlich ruhig. Das Essen war diesmal wieder sehr lecker, aber viel zu viel. Einen Marillenschnaps später Licht aus und schlafenSchlafender Halbmond.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.