Tag 6 Lykischer Weg mit Wikinger – Kapakli – Ruinen der Stadt Istlada – Üçağiz 3


Zuerst mal für unsere in Mitwanderer 2 x Andrea, Rudi und Rainer, die noch in Adresan sich in dem Hotel El Dorado ärgern müssen:-) Keine Angst, hier ist es um Längen besser und die Pension ist ein Traum. Da unserer Taxifahrer uns an der falschen Stelle heraus gelassen habt, bitte weiter lesen.

Wecker ging heute um 7 Uhr, Isabelle war wieder total aufgeregt und hatte Angst, das Taxi fährt und davon, zumal die neunen Mitläufer noch nicht einzuschätzen waren. Egal, duschen, Koffer fertig machen und runter, Isabelle ist schon vor und ich machte langsam, denke wir drehen uns, erst machte ich immer Stress und nun Sie, dabei bin ich doch immer der Hektiker. Nachdem ich die Koffer herunter geastet hatte, ging es dann zum Frühstück, dieses war nicht besser als am Vortag und Isabelle bestellte mir ein Omelette, obwohl ich doch so von dem türkischen Eierteil geschwärmt hatte. Gut Ei runter und Kaffee hinterher, noch etwas Gurken und Tomaten und das war es schon. Petra und Michael waren schon am Frühstückstisch und das setze Isabelle weiter unter Druck, denkste, wir waren komplett fertig und Sie hatten noch nicht mal den Koffer unten. Zeit hatten wir ja, ich sowieso. Wir luden unser Gepäck ins Taxi und setzen uns alle rein. Der Fahrer raste durch Ortschaften und Landstraßen, ein Blick aufs Tachometer bestätigte die Geschwindigkeit, immer so um die 100 km/h. Durch die Raserei schaffte der Taxifahrer es in noch keine 1,5 Stunden uns am geplanten Ziel heraus zu lassen und somit waren wir trotz verspätetem Start, noch vor uns geplanten Zeit am geplanten Startpunkt. Wir schauten auf den Reiseverlauf und dieser sagte, wir sollen einen Schotterweg nach unten laufen, immer den blauen Punkten folgend. Wir schauten und der Schotterweg ging direkt in einen Pflasterweg über, gut der Fortschritt geht weiter und wir gingen diesen Weg, es blieb uns auch keine andere Möglichkeit und die blauen Punkte waren halt nicht zu sehen. Wir liefen den Weg nach unten und er wechselte wieder in einen Schotterweg, kurz vor Ende ging dann ein Weg nach rechts der uns auf einen Pfad mit rot weiße Markierung führte. Wir waren also auf dem Lykischen Weg.

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Nachdem wir dort links gegangen sind, merkten wir schnell, dass es nicht sein konnte das wir in diese Richtung laufen. Also kehrt und die andere Richtung. Die Ansicht des GPS stimmte aber so gar nicht mit dem auf dem Plan überein und so gingen wir einfach weiter. Türkei_Tag5_3Ein gutes Stück weiter stellte ich fest, dass wir einen anderen Weg gegangen sind und in etwa einem Kilometer an der Ruinenstadt Istlada ankommen. Auf dem Garmin sahen wir auch den richtigen Weg, der Sack von Taxifahrer hat und gut ein, zwei Kilometer zu früh an einer Art Haltestelle heraus gelassen die für Ihn wahrscheinlich besser war. Wir konnten den Weg gar nicht finden und deshalb stimmte der gelaufen Weg nicht überein Wir gingen also en Kilometer, dann noch ein paar hundert Meter Querfeldein und schon waren wir an unserem mit vielen blauen Punkten übersäten Weg. Wir schauten uns dort viele Ruinen an und machten uns wieder auf den Weg wo der eigentliche lykische Weg sich befand.Türkei_Tag5_4 Türkei_Tag5_5 Türkei_Tag5_6 Türkei_Tag5_7

imageTürkei_Tag5_8Wir liefen weiter und irgendwann kamen wir an die Badebucht an wo zu diesem Zeitpunkt Petra und Michael schon mit dem baden fertig waren und uns Tipp gaben, wie wir am besten ins Wasser kommen. Wir beschlossen aber nicht ins Wasser zu gehen und nur die Füße zu kühlen, dies machte uns beiden Spaß und Isabelle meinte ¨Soll ich mal ins Wasser gehen, ich habe aber keine Lust den Bikini anzuziehen.¨ Ich sagte ¨Egal, zieh Dich aus und rein.¨ Irgendwie klappte es nicht mit Ihr weil die Steine rutschig waren und Sie nicht ins Wasser kam. Sie wollte schon wieder zurück, so dass ich also die Hose auszog und rein ins Wasser reinging. Isabelle kam hinterher und wir planschten etwas was uns viel Freude machte. Das Wasser war oben eisig und unten warm, aber das wussten wir schon von Michael. Meine Süße sagte zwischendurch das wir eine Zuschauer hatten aber was soll´s.

Türkei_Tag5_9 Wir zogen uns an und setzten die Wanderung fort, unser Zuschauer, ein Jäger der in 50 Meter Entfernung uns zuschaute grüßte uns nett und wir gingen den Weg weiter. Dir Bucht war herrlich, es waren viele Boote im Wasser, ist wohl irgendwie ein Touriecken wo alle mit dem Boot hin müssen.Türkei_Tag5_10 Türkei_Tag5_11Wir gingen den Weg weiter und die Blicke auf die Bucht waren beeindruckend, kurze Zeit später liefen wir in einen Seitenarm, dort erst mal Pause und unser Sandwich rein ziehen. Wir setzen die Wanderung fort und kamen an der beschriebenen Bar vorbei, die sogar geöffnet hatte, wir kaufen zwei Flaschen Wasser und gingen weiter. Es ging lange durch ein Tal an Ziegen vorbei. Wir fanden wir an einer Friedhofsmauer einen Wasserkranen, etwas erfrischen und Berg hoch Richtung Burg.

imageTürkei_Tag5_12Den Eintritt von 20 TL sparten wir uns und tranken lieber einen Granatapfel-Orangensaft. Ich ging im Anschluss noch hinunter einen Sarkophag der im Wasser liegt fotografieren, während Isabelle an der Burg auf mich wartete. Türkei_Tag5_13 Türkei_Tag5_14Wir liefen die restlichen drei Kilometer zur Pension wo die beiden Mitwanderer schon Ihr kühles Bier genossen. Die Pension ist wunderbar, dirket am Wasser und neben dem Hafen, einfach traumhaft:-) .
imageimageTürkei_Tag5_15Wir duschten, tranken ein Bier und genossen die Aussicht auf den Hafen. Der Chef der Pension fragte uns ob wir morgen eine Bootstour machen wollten, wir würden während der Wanderung abgeholt und würden mit dem Boot zurück gebraucht. Wenn wir wollten, könnten wir auch noch die versunkene Stadt besichtigen. Ich überließ Isabelle die Entscheidung und Sie wollte das gerne machen. Um halb acht gab es Abendessen, direkt am Wasser, der Wirt servierte Vorspeisen, und als Hauptgericht eine Dorade. Dieses Essen war mit Abstand das beste was wir bis jetzt auf der Tour hatten. Endlich mal Ende Essen was schmeckte und man das Gefühl hatte das es gerne zubereitet wurde. Wir aßen mit Petra und Michael und unterhielten uns über reisen, wie wir leben und vieles mehr. Jetzt waren sie doch gesellig nicht so wie am Vorabend. So gegen zehn ging es dann ins Bett.

volle Distanz: 15102 m
Maximale Höhe: 126 m
Minimale Höhe: -3 m
Gesamtanstieg: 806 m
Gesamtabstieg: -926 m
Gesamtzeit: 06:47:42
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3 Gedanken zu “Tag 6 Lykischer Weg mit Wikinger – Kapakli – Ruinen der Stadt Istlada – Üçağiz

  • Rudi

    Hallo Joachim und Isabelle!
    Wir hatten heute hier in Adrasan ruhigen Badetag auf den 5-Lire-Liegen. Ihr kennt das ja. Zeitweise wolkig, etwas Wind und daher jetzt auch leichter Sonnenbrand. Sind gespannt auf deine Berichte und was uns ja noch erwartet.
    Liebe Grüße,
    Rudi und Andrea