Tag 9 Lykischer Weg mit Wikinger – Akbel – Aquädukt von Delikkemer – Patara


Die Nacht war nicht so toll, nun bis fünf Uhr ging es aber dann hatte ich das Gefühl das zwanzig Hähne auf dem Balkon stehen und krähen. Wecker hatte ich für viertel nach sieben gestellt, da Abfahrt für halb acht auf dem Programm stand. Also gewohntes Programm durchgeführt wie duschen und packen, Frühstück war ähnlich, aber wir konnten uns die Art des Ei’s selbst aussuchen. Die Feigenkonfitüre war sehr lecker aber ansonsten war das Frühstück wieder ähnlich. Um kurz nach halb waren Michael und Petra da und erst wollte der Sohn uns fahren, aber dann kam der Alte und fuhr uns. Einerseits ist er irgendwie süß, anderseits wollte ich nicht unter seiner Fittich stehen, da er ein alter Knoterpitt war. Er fuhr uns an den Startpunkt und erklärte uns noch kurz den Weg.Türkei_Tag8_1Türkei_Tag8_2 Türkei_Tag8_4 Wir liefen erst mal ca. vier Kilometer bis wir ans Aquädukt ankamen. Die Bauweise der Steine als Röhre war schon beeindruckend und mit welcher Planung sie schon vor über zweitausend Jahren so etwas bauen konnten. Türkei_Tag8_6 Türkei_Tag8_7 Türkei_Tag8_8 Türkei_Tag8_9 Beim Besichtigen kamen dann auch die anderen beiden und danach noch eine Gruppe, die auch eine Wikingergruppe war, wie wir im Nachhinein erfahren haben. Von dort ging es erst mal auf einen Schotterweg, dort bogen wir die falsche Richtung ein, weil wir an der falschen Stelle auf den Weg kamen.Türkei_Tag8_10 Wir merkten dies schnell und liefen in die anderen Richtung wo wir wieder richtig waren. Nun ging es teils beim Aquädukt entlang und wir folgten den Markierungen soweit welche vorhanden waren.
image
Irgendwann machten wir eine Pause und hörten in einiger Entfernung schon die Gruppe, wir gingen weiter und irgendwann waren sie auf gleicher Höhe. Der Guide fragte uns etwas aus und auch einige der Teilnehmer, wir gingen ein Stück mit bis die Gruppe wieder eine Pause machte. Türkei_Tag8_11Nun machten wir uns auf den Weg zu den Ruinen da Patara. Von einem Hügel sahen wir diese und wir waren beeindruckt von dieser Größe. Wir liefen hinunter und schauten uns die Gräber und Ruinen an, darunter auch ein Torbogen bei dem Isabelle meinte, der ich ja fast so groß wie Deine Porta Nigra.Türkei_Tag8_13 Türkei_Tag8_12Wir gingen zu dem Orchester hinüber und dieses war in Teilen wieder in neuem Glanz rekonstruiert worden, Diese Größe und die Schönheit des weißen Steines in der hellen Sonne war einfach himmlisch, dort konnte man sich vorstellen wie es einmal hier ausgesehen hatte.Türkei_Tag8_15 Türkei_Tag8_14Patara war wohl eine prächtige Stadt gewesen. Gleich nebenan war das Theater, ein riesiger Halbkreis für viele Zuschauer.
Türkei_Tag8_16imageWir liefen etwas herum und machten dort Mittag. Es war keine Wolke am Himmel und so entschieden wir uns den wohl wunderschönen Strand nicht zu besichtigen und in der prallen Sonne zum Hotel zu gehen. Am Kassenhäuschen gingen wir unterhalb auf einem Weg vorbei und sparten uns den Eintritt 😉 . Von dort waren es nur noch wenige Meter zum Hotel. Isabelle duschte und ich machte mich sofort zum Pool, duschte dort und schwamm erst mal nee Runde. Dann kam ein Bier dran und Isabelle kam zu mir. Ich bin dann mal für einige Zeit eingenickt und als ich auf die Uhr schaute war es schon kurz vor 5 Uhr. Isabelle wollte die Tea Time machen und ich hatte erst keine Lust, also hoch aufs Zimmer, duschen und wider zu meiner Süßen, ich trank einen Kaffee und aß ein kleines Stück Kuchen. Dann beendete ich den Poolnachmittag. Im Zimmer war dann noch etwas ausruhen angesagt und um kurz nach sieben ging’s zum Essen. Petra und Michael saßen schon da und tranken Ayran. Isabelle bestellte sich auch einen aber für mich ist der Joghurtdrink nix. Ich trank diesmal wieder Bier. Die beiden wollten keinen Wein, ob es daran lag, dass sie dachten sie wären nun dran mit einer Flasche Wein. Als Vorspeise gab es wieder Meze und als Hauptgericht kam See Brasse auf den Tisch, so nannte er sie auf jeden Fall mal für uns. Hat der Chef also doch noch einen Fisch auf dem Markt bekommen, der in sei n Budget passte. Wir gingen diesmal früher ins Bett, da der morgige Tag anstrengender werden sollte.

volle Distanz: 16970 m
Maximale Höhe: 223 m
Minimale Höhe: 2 m
Gesamtanstieg: 711 m
Gesamtabstieg: -893 m
Gesamtzeit: 06:05:36
Download

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.