Tag 4 Irland – Von Killarney nach Cork – Wanderung Tork Mountain


Die Nacht war wieder für beide ok, so gegen 7 Uhr sind wir dann wach geworden und haben uns erst mal guten Morgen gewünscht. Weil noch Zeit war, haben wir angefangen zu packen, was aber relativ schnell ging. Kurz vor acht sind wir in den Frühstücksraum und es gab zum Start Kaffee. Für heute hatten wir schon ausgemacht, das full Breakfast zu nehmen und einen Pan Cake, was wir dann auch taten. Wir warteten auf die beiden Bestellungen und aßen so gut wie nichts vorher. Ich schaute in der Zeit bei Budget nach wie das mit dem tanken war und fand heraus, das sie erst mal den Sprit als Service in Rechung stellen, falls man zu faul zum tanken ist, wenn dann der Tank bei Rückgabe voll ist, Sie das Geld wieder zurück erstatten. Dann kam der Pan Cake, der schnell verputzt wurde und auch der riesen Teller mit allem was der Kühlschrank her gab ;-), drauf waren zwei Spiegeleier, 2 Würstchen, black Pudding, irgendwas… , Tomate und Champions. Also genug für statt zu werden und weißes Toast gab es noch oben drauf. Wir futterten soweit alles weg, leider so schnell, das das Bild auf der Strecke blieb. Im Anschluss noch für jeden einen dieser tollen Hafermuffins. Ich fragte zwischendurch ob ich mit Karte bezahlen kann und sie meinte, nee nee, Cash. Gut, da muss ich wohl noch Geld holen, weil gestern Abend war mir die Autoschlange zu lang, um an den Automaten zu fahren. Bine meinte ich habe auch noch Geld, und siehe da, Sie hatte 90 € und ich genau 107,15 €, toll, den Weg zum Automaten erst mal gespart und beide hatten zusammen keinen Euro mehr im Portmonee. Wir zahlten, luden alles ins Auto und machten uns auf den Weg zum Torc Waterfall, diesen hatte die Hausdame uns noch am Vortag empfohlen. Im Rother war er auch als leichte blaue lange Wanderung, inkl. der Besteigung des Torc Mountain und der Umrundung des Sees. Wir entschieden und für die Wanderung im kleinen, die Umrundung des Sees war nicht so wichtig. Wir fuhren also zum Muckross House, wo die Tour startete, stellten unser Auto auf dem Parkplatz ab, der sogar Gebührenfrei war. Dann schnallte Bine sich den Rucksack auf und es ging los. Erst am Muckross House etwas schauen,
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weiter zum See hinunter, der bei dem bewölkten Himmel mystisch schien.
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Den See konnte man auch mit einer Pferdekutsche umrunden, was einige machten. Wir suchten uns den Gipfel aus, der es sein könnte, den wir besteigen wollten und der der uns gefiehl. Dieser war noch nicht in Wolken gefangen, also mit Ausblick. Wir entfernten uns vom See und nach der Unterführung der Landstrasse,
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waren wir kurze Zeit später schon am Wasserfall. Dieser war ganz nett anzuschauen, auch der Wald war mit dem ganzen Moos überwuchert, endlich war klar wo das Sir Irish Moos von 4711 herkam 😉 .
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Nun weiter den Berg durch den Wald hinauf, bis es nach ca. 30 Minuten auf eine freie Fläche nicht mehr so steil den Berg weiter hinaus ging.
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Wenig später begann der eigentliche Weg zum Gipfel, dieser war jedoch richtig gut ausgebaut, alles was nicht gepflastert war, war mit Eisenbahnschwellen ausgebaut um sich nicht die Schuhe schmutzig zu machen. So konnte Bine die heute Ihre Chucks anhatte, gelassen den Berg bezwingen.
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Der Weg zog sich und die Kraft von Bine lies etwas nach, auch bedingt durch Ihren Muskelkater in den Beinen, aber immer noch recht fix, dass ich nicht lange warten musste. Je höhre wir kamen um so nebliger wurde es und später waren wir so gut wie ganz in den Wolken verschunden. Die Kleider wurden immer mehr feucht und ich fühlte schon das Wasser am Ohrläppchen hinunter laufen 😉 , auch wurde der Wind immer heftiger und erinnerte mich an die Besteigung des Teides im Mai letzten Jahres. Als wir dann oben waren setzen wir uns gemütlich auf einen Felsen, tranken ein Guiness mit Chips dabei und sahen und die beiden Seen von oben an und genossen die herrlich Aussicht 😉 ,
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so war auf jeden Fall der Plan. Wir gingen also nach dem Minibesuch wieder hinunter und immer wenn Bine vorne war, ging sie ab wie eine Rakete.
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Da der Weg sich aber zog und wir noch einen kleinen Umweg einlegten, waren wir doch drei Stunden für unsere Runde unterwegs bis wir wieder am Auto waren. Das GPS zeigte dann doch 14 Kilometer an, gute Leistung für eine kleine Zwischenwanderung. Der Gipfel war immer noch in Wolken und ich hatte das Gefühl das es noch schlimmer war als beim Start.
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Wir aßen etwas und fuhren auf der N71 weg von Killarney, wo wir als erstes den Tank voll machten. Wir wählten nicht den direkten Weg, sondern den, der im Reiseführer als Ausflug angegeben war. Es ging zuerst zum Ladies View, dort war eine schöne Aussicht auf einen See
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und dann weiter durch einige Dörfer. Das Wetter war aber sehr bescheiden und von den tollen Ausblicken in den Buchten hatte man so gut wie nichts. Die Landschafen die wir durchfuhren waren aber herrlich. Wir machten einen Stop um und ein paar alte Steine anzuschauen, was wir aber dann nicht machten, da wir die 8 € lieber verfressen wollten und eh kein Geld dabei hatten. Ein paar Meter weiter kamen wir an eine Chocolaterie vorbei, wo ich Da ich immer noch blank war, fragte ich ob ich mit Karte zahlen könnte. Wir kauften vier Trüffel, zwei mit Kokos und zwei mit Kirsche, eine Tafel weiße Schokolade und eine Tüte mit Milchschokolade und Crisp drin. Die Kokostrüffel wurden gleich vor der Türe gegessen und waren sooo lecker. Wir fuhren nun über einen Pass und auf der anderen Seite war es wieder feuchter und so
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beschlossen wir auf direktem Weg nach Cork zu fahren. Erst mal noch den Kirschtrüffel verputzen, Navi an und los.
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Der Magen knurrte und ich sagte zu Bine das ich Hunger habe, so hielten wir im nächsten Dorf an und kaufen ein paar Brötchen mit Schinken.
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Nachdem wir auf der N22 waren, war Cork auch schnell erreicht. In Cork selbst führte uns das Navi richtig blöde durch Einbahnstraßen, aber Bine sagte wir folgen den Anweisungen und durch die Rush Hour brauchen wir etwas länger zum Hotel. Das Hotel liegt in einem Hang und hatte viele Parkplätze, wir fanden deshalb auch schnell einen. Erst mal an der Rezeption anstellen und dann immer schön nett sein. So bekamen wir ein Zimmer in der oberen Etage wie ich mir das wünschte und die Dame suchte sogar ziemlich lange für einen Stadtplan für uns. Der Kommentar von Bine “Die steht auf dich“. Das Zimmer war ok, kein Luxus aber für zwei Nächte super und preislich wie ein B&B. Wir duschten und machten uns auf den Weg in die City. Ich schaute noch kurz meine Mails und Budget antwortete auf meine Mail, sie bestätigten das, was ich am Morgen im Internet herausgefunden hatte. In der City ging es erst mal in eine Bar, hier heißen die Kneipen Bars und nicht Pubs 😉 und wir probierten ein paar Sorten Bier aus und tranken unseren ersten Whiskey in Irland.
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Dort kurz das WLAN der Bar benutzen und mit Isabelle telefonieren, wobei die Verbindung so schlecht war, dass wir schnell fertig waren. Um kurz vor neun gingen wir in ein Restaurant, das Elbow Lane Brew and Smokehouse. Dort kann man froh sein überhaupt einen Tisch zu bekommen, da das Restaurant sehr klein war und bei Tripadvisor auf Platz zwei stand. Wir hatten Glück und bekamen zwei Plätze am Tresen, der sich auch super zum Essen eignete. Wir bestellen eine vierer Auswahl von dem selbst gebrauten Bier, was wohl so vier mal 0,25 Liter war.
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Es gab ein Elbow Lager, Angel Stout, Wisdom Ale und ein Arrow Weisse, welches witziger Weise wie ein Weißbier aus Deutschland gebraut wurde. Zu Essen bestellten wir die Slow smoked baby back ribs with house sauce und ein Wood grilled t-bone with chimol sauce. Die Biere waren ok, wobei mir das Ale aus der Bar vorher besser geschmeckt hatte. Dann kam das Fleisch, aber irgendwie hätten wir die Beilagen separat dazu bestellen müssen, was wir aber nicht taten und so gab es halt nur Fleisch 😉 . Die Ribs waren lecker und auch die Sauce dazu, das T-Borne Steak fand ich zwar sich gut, aber das Steak vorgestern in Killarney war locker genauso gut. Beides wurde aber im Restaurant vor den Augen der Gäste auf einem Holzkohlegrill gegrillt.
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Wir zahlten und gingen die Straße etwas entlang und hörten aus einem Pub Musik, dort gingen wir hinein bestellten zwei Bier und hörten der Musik zu, die so richtig irisch war. Zwischendurch gab es auch noch Stepeinlagen von einen Pärchen, bei der alle mitklatschten.
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Nach dem Bier ging es dann ins Hotel, wobei es nun berghoch ging und uns der Weg dabei weiter vorkam. Licht aus und gute Nacht 🙂 .

volle Distanz: 13852 m
Maximale Höhe: 548 m
Minimale Höhe: 23 m
Gesamtanstieg: 735 m
Gesamtabstieg: -730 m
Gesamtzeit: 03:13:12
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