Allgäu – Tag 4 – Fahrradtour Roßhauten – Schloss Neuschwanstein – Füssen


Nach einer guten Nacht war erst mal wieder frühstücken angesagt. Mein Wecker ging um acht, aber Isabelle war nicht allzu motiviert um aufzustehen. Halb neun war es dann so weit und der Blick aus dem Fenster bestätigte, dass was wir schon von der Straße vernommen hatten. Es hatte wieder mal geregnet oder war noch leicht am Regnen. Wir gingen also zum Frühstücken und wie immer war alles lecker. Heute war wieder frischer Leberkäse auf dem Büfett und der musste wie immer in mein Bauch hinein, wenn es schon keine Weißwürste zum Frühstück gab 😉 . Mit vollem Bauch ging es aufs Zimmer, wobei erst nachdem es sauber gemacht worden war. Isabelle fragte noch vor dem frühstücken gehen ob Sie ein Schild mit „Bitte nicht stören“ an die Tür hängen sollte, aber ich sagte nur, ist mir egal. So warteten wir etwas und machten uns fertig für unsere Radtour, die Isabelle eigentlich schon wegen dem Regen verschieben wollte. Es klärte sich sogar etwas auf und wir starteten unsere Tour. Wir fuhren diesmal über Landstraße nach Roßhaupten, von dort auf die andere Seite des Forggensee um zuerst bei den Schlössern vorbei zu schauen. Der Weg ging wie gestern mit dem Auto befahren zuerst über die Talsperre des Sees, Tag4-5_025dann weiter an Seen oder Ausbuchtungen des Forggensee. Tag4-5_026 Tag4-5_027Berge waren nicht viele auf dem Weg, aber die Hügel hatten es teilweise auch schon intus. Wir fuhren erst etwas entfernt vom See, später aber direkt nebenan und irgendwann sagte ich zu Isabelle „Mist, hier sind die Pollen noch sehr aktive und ich habe kein Heuschnupfenspray dabei.“. Wir fuhren weiter und es ging nach Schwangau, einem kleinen Dorf in der Nähe von Schloss Neuschwanstein. Der Tegelberg den wir als Klettersteig machen wollten war im grau gefangen. Tag4-5_028Wir kamen an einem Verkauf von einer Sennerei vorbei und schauten uns den Käse in der Theke an, de schon sehr lecker aussah. Neben an entdeckte meine bessere Hälfte eine Apotheke und Sie prügelte mich dort hinein 😉 und ein Antiallergikum zu kaufen damit ich wieder etwas aus den Augen sehe. Dort kaufte ich mir ein paar von den leckeren Pillen und wenig später waren Nase und Augen wieder frei 🙂 . Wir fuhren von dort nach Neuschwanstein hinüber, Tag4-5_029wobei an der Ticketkasse eine lange Schlange war und ich Isabelle fragte, ob Sie Tickets kaufen möchte. Sie verneinte und wir einigten uns darauf den Berg zum Schloss hoch zu fahren oder zu schieben. Weit war es nicht und eigentlich war es hier oben angenehmer wie unten. Viele Selfies waren unterwegs und wie meistens von den Asiaten. Tag4-5_001Tag4-5_030 Tag4-5_031 Tag4-5_032 Tag4-5_033 Tag4-5_024Wir schauten uns alles von außen an und waren begeistert aber wir einigten uns darauf, dass das Schloss immer noch am schönsten aus der Ferne aussieht. Leider war die Marienbrücke gesperrt, wo wir gerne einen Abstecher hin gemacht hätten und einen geilen Blick von dort auf das Schloss zu haben. Tag4-5_034Am Fahrrad unterhielten wir uns noch mit einem Pärchen, bevor es zurück nach Schwangau ging, um dort in dem Sennereiverkauf uns den Bauch voll zu schlagen. Dort angekommen reservierte Isabelle einen schönen Außenplatz und ich kaufte Käse von Ziege, Kuh und Obazda mit Brot, dazu noch ein Radler und alles schmeckte auf der Terrasse lecker. Tag4-5_002Da der Käse zu viel war, lies ich den Rest einpacken und es ging weiter nach Füssen. Dort ging es wieder über die Lech, wo diese wieder gestaut war. Tag4-5_035In Füssen angekommen war diesmal mehr los wie Sonntag bei Regen. Die Geschäfte hatten auf und wir stellten die Räder ab und liefen etwas durch die Fußgängerzone. Tag4-5_003 Tag4-5_004 Tag4-5_005 Tag4-5_036So wirklich viel Lust hatten wir heute dazu nicht also setzen wir uns vor eine Bäckerei und aßen zusammen einen Topfenstrudel. Wieder zurück an den Rädern ging es in Richtung Roßhaupten, wobei wir beide merkten, dass die Kraft nach ca. 50 Kilometer nach lies und die Hügel immer steiler wurden. In Roßhaupten setzten wir uns in einen Biergarten und tranken dort erst mal ein dunkles Weizen. Zu Essen nahmen wir uns Pfifferlinge mit Knödel, welches okay war aber auch nicht der Renner. Nun hieß es die letzten Meter wieder bergauf zu fahren, wobei wir beide ein kleines Teilstück schoben 😉 . Im Hotel angekommen war die Dusche sehr angenehm und danach war der Abend gelaufen.

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