Nepal Gokyo Ri Trek – Tag 10 – Überquerung Renjo la Pass


Heute stand die Überquerung des Renjo la Pass an. Eigentlich sollte es nach Programm wieder den gleichen Weg zurück gehen aber nach einigen Diskussionen war es ja jetzt doch möglich, über den Renjo Pass zu gehen. Um sechs Uhr ging wieder der Wecker und wir gingen diesmal zusammen hinunter zum Frühstück. So richtig hungrig waren wir beide nicht und an den Kaffee kann und will ich mich nicht gewöhnen. Nach dem Frühstück hoch aufs Zimmer und den großen Rucksack für die Weiterreise packen. Die Sonne schien auf das Fenster und so langsam floss das Eis auf diesen weg. Raju brachte unsere Rechnung und wir wollten erst mal wissen, wie sich das zusammen setzt. Nachdem alles geklärt war, starteten wir um 8:15 Uhr unsere Passüberquerung. Zuerst ging es leicht ansteigend am See vorbei hinauf, dabei war ich vorne, der Guide in der Mitte und Gerhard hinten.
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Es war also noch genug Kraft vom Vortag da, um den Pass zu meistern. Dann auf halber Stecke vor dem Pass ging es merklich steiler nach oben und es zog sich. Gerhard ging in seinem Tempo und ich in meinem, welches etwas schneller war.
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Die letzten zweihundert Höhenmeter der etwas 600 Meter gingen gut in die Beine da es sehr steil war. Am Pass war schon fast Volksfeststimmung und sehr viele Leute.
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Der Ausblick auf den Everest war toll und auf das ganze Gebirge. Wir machten Bilder und Gerhard schaute auf das Ziel seiner Begierde, den Mount Everest.
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Nun starteten wir unseren Weg nach unten, der rund tausend Höhenmeter aus machte. Am Anfang ging es über große Stufen nach unten und ich war überrascht, was die sich hier für nee Arbeit mit den Treppen und Mauern hier gemacht haben.
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Die Stufen war hoch und wenn man hier den Weg anders herum hoch musste, ging es bestimmt auch gut in die Beine. Ich ging mit dem Guide vor und Gerhard lies sich Zeit, die hatten wir auch und auf halber Strecke zum See, wartete der Guide auf Gerhard. Ich ging schon mal hinunter an den See den man von oben sah und machte es mir in der Sonne bequem.
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Als die zwei dann kamen aßen wir etwas, darunter auch mal die Salami. Nach dem Essen ging es lange Zeit und eine weite Strecke leicht abfallend hinab. Der Weg zog sich, aber ich quatschte viel mit Gerhard und mit dem Guide. Dann kurz vor der Schlucht, die wohl die nächsten Tage unsern Weg bestimmen wird, teilte sich das Wasser des Bach in viele kleine Läufe und war schön anzusehen.
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Als wir an der Kante der Schlucht waren, war von hier oben schon unseren Zielort Lumde zu sehen.
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Der Weg nach unten zog sich aber noch und Gerhard unterhielt sich lange Zeit mit einem Dänen. Auch trafen wir wieder auf unsere Träger, die erst mal jeder zwei Müsliriegel in die Hand gedrückt bekamen. Unten im Dorf angekommen schauten wir uns zwei Unterkünfte an und wir nahmen die zweite. Wir aßen Suppe, Pizza und Momos wobei das Essen für die einfachen Verhältnisse sehr lecker war. Dann gingen wir auf das Zimmer packten alles aus und ich bestellte mir einen Eimer Wasser um mich in der Duschkabine draußen in der Kälte zu waschen, weil ich mich nicht wohl fühlte. Der Guide kam mit einen Eimer heißen Wasser und meinte ich solle mich auf unserem Klo, welches wir hier sogar im Zimmer hatten duschen. Gerhard sagte klar, besser wie draußen in der Kälte. Recht hatten Sie, ich duschte mich ab und der Eimer mit dem heißem Wasser reichte wieder locker für uns beide. Als Gerhard fertig mit waschen war, lag ich schon im Schlafsack und wenig später war ich auch schon am schlafen. Gegen halb sechs sind wir dann in den Speisesaal und dieser war schon alleine wegen der Italienischen Gruppe sehr voll. Wir aßen erst mal Erdnüsse und tranken Rum mit Cola, da wir jetzt auf dem Weg nach unten waren. Zu Essen gab es wieder Suppe, Reis und Nudeln welches zwar nicht so gut wie in Gokyo war, aber immer noch lecker.
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Gegen halb neun bin ich dann in die sehr kalte Hütte und heizte mich mit einer Flasche heißen Tee in Schlafsack auf.

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