Nepal Gokyo Ri Trek – Tag 9 – Base Camp Cho Oyo 1


Da wir heute die erste von zwei Nächten in Gokyo hatten und heute kein großer Rucksack zu packen war, habe ich den Wecker für 6:30 Uhr gestellt. Gerhard war aber wieder vorher wach. Als er hinunter ging, gab es noch kein Kaffee er kam ohne wieder hoch. Er ist dann schon mal in der ersten Morgensonne auf den Hügel beim Gletscher gelaufen und ich habe mich noch gedreht in meinem warmen Schlafsack. Das Fenster war heute gefroren aber man konnte die Sonne schon durchscheinen sehen. Ich bin dann auch mal aus der Wärme in die Kälte. Nachdem ich mich eingepackt habe, bin ich hinunter zum Frühstück, wobei dort noch nichts los war und wir erst mal auf das Frühstück warten mussten. Nach dem Essen haben wir uns fertig gemacht und wir sind dann in Richtung Base Camp Cho Oyo.
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Dies sah auf der Karte gar nicht so weit aus. Es ging durch eine Schlucht bis zu eine ersten See, der eigentlich der vierte war. Dieser hatte keine schöne Farbe
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und wir sind von dort in Richtung Gletscher. Von der Kante hatte mal einen schönen Ausblick auf den doch schon sehr tief liegenden Gletscher. Danach haben wir uns irgendwie ungewollt aufgeteilt, ich bin weiter am Gletscher, Gerhard hinter einem Hügel und der Guide irgendwo. Nach ein paar Minuten sah ich Gerhard auf dem Bergrücken und kurze Zeit später waren wir wieder zusammen.
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Wir liefen weg vom Gletscher auf den Hauptweg, aber den Guide fanden wir nicht mehr. Wir gingen über den Hauptweg weiter bis wir an einen nächsten See kamen. Von dort folgten wir der Empfehlung eines Herrn um einen schönen Ausblick zu genießen. Der Ausblick war wirklich toll und wir machten erst mal Mittag.
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Nun ging es weiter und irgendwie wurde ich immer müder aber ich wollte noch mit zu der Kante des anderen Gletschers laufen. Von dort hatte man einen schönen Blick auf den Gipfel und dann sagte ich zu Gerhard ich gehe zurück.
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Gerhard meinte er wolle noch schauen ob er das Base Camp findet. Wir verabschiedeten und ich suchte erst mal die Hauptroute. Dort ging es über viele Felsen und nach doch einer recht langer Zeit war ich dann am ersten See, wobei den Weg dorthin nicht einfach war. Beim See waren so viele Wege und weil ich müde war, wollte ich eigentlich nicht mehr viel hoch laufen, dies ging aber nicht und so ging es immer wieder hoch und runter.
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Weiter auf dem Weg vom Hinweg verabschiedete sich die Sonne und Wind kam auf. Kalt war es mir, richtig kalt. Am nächsten See das gleiche, wieder hoch und runter und ich konnte mich gar nicht mehr an so viele Hügel erinnern. Dann lief ich weiter bis ich in der Ferne den Lake Gokyo sah. Es zog sich trotzdem und ich war froh nicht noch weiter mit Gerhard gegangen zu sein.
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In der Lodge angekommen, duschen und in den Schlafsack zum ruhen. Den Versuch vom Zimmer mit Isabelle über WLAN zu telefonieren klappte nicht, aber ich war zu fertig um hinunter zu gehen. Gegen fünf kam der Guide und fragte wo Gerhard sei, ich meinte nur keine Ahnung er ist alleine zum Base Camp. Dann kam er wenig später wieder und ich machte mir Sorgen, weil in einer guten halben Stunde die Sonne weg ist. Ich ging hinunter und der Guide kam irgendwann in den Speisesaal und meinte Gerhard kommt da hinten. Mensch, der war noch mehr fertig als ich und fand auch das es nee Scheiß Idee war, alleine dort herum zu laufen, gerade zwischen den Felsen und ohne Handy Empfang. Hier ist ja nachts auch noch mit minus Temperaturen zu rechen. Ich quatschte mit Isabelle über Whatsapp was mittlerweile eine gute Qualität hat und Gerhard ging duschen und ruhte etwas. Dann um halb acht kam das Essen was wieder sehr lecker war. Gegen neun war für mich der Tag zu Ende, wobei die anderen beiden schon früher schlafen gingen.


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