Tag 21 Mexiko – Rio Lagartos und El Cuyo


Die Nacht im Hotel war gut, Fenster offen, Meeresrauschen, angenehm frisch, was will man mehr, auch die Ruhe war nach dem Film da.
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Wir sind dann gegen acht auf erst mal zum frühstücken, was hier etwas chaotisch war, aber eigenlich nur noch Isabelle noch aufregte 😉 . Da bin ich ihr wohl nach drei Wochen Mexiko etwas im Vorteil 😉 . Ich lies die erst mal die anderen alle abfertigen lassen und dann gab es auch mal einen Kaffee. Dann Zutaten für das Omelett auf einen Teller packen und der Typ konnte für jeden ein leckeres Omelett machen. Es gab auch noch frisches Obst und schon waren wir beide zufrieden. Nach dem duschen machten wir alles ins Auto und schnell war auch ausgecheckt, da ja wie üblich im voraus bezahlt wurde. Dann machten wir uns auf die Suche nach einem Boot, wubei suche etwas übertrieben war. Der Typ von gestern muxte sich gar nicht, alle noch in Schlafstellung, wir liefen weiter und in Höhe des Restaurants, dann kam einer der wieder für 900 Pesos anbot. Wir einigten uns auf 900 inklusive Trinkgeld und gut war, keine Lust noch Stundenlang zu feilschen. Der Typ orderte irgendjemanden, hier ist eh jeder mit jedem verwandt und wir fuhren ein paar Meter und legten wieder an, kurz Fahrt für 40 Euro 😉 . Einer stieg dazu und es war ein etwas älterer Mann, ein deutscher der schon etwas längere Zeit unterwegs war, in Costa Rica und Panama. Nun legten wir los und es ging vorbei an Mangrovenwälder und wir sahen mal vereinzelt ein Vogel 🙂 .
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Wie schon einer bei Tripadvisor geschrieben hat, dass das Motorengeräuch der Boote selbst den hartgesottener Vogel nicht kalt läst. Es ging weiter, wir sahen ein Krokodilbaby und später sogar ein großes, denen macht der Lärm der Motoren der Boote wohl nix aus 🙂 .
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Wir fuhren etwas weiter hinaus und ich dachte schon wir sind gleich in unserem nächsten Hotel in El Cuyo, so weit fuhren wir, aber wir waren nun bei den Flamingsos. Die Farben hier vom Himmel, Meer und Erde waren richtig geil, selten soviel Farben auf einmal gesehen.
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Die Flamings hingegen kamen mir irgendwie klein vor, irgendwie wie ein Storch und ich dachte immer die seien fast so groß wie Strause 😉 .
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Im Hintergrund eine Fabrik zur Salzgewinnung, dieses wird bestimmt den Touristen für extrem teurere Geld am Flughafen verkauft, die Preise waren dort mal locker dreimal so teuer wie Fleur de Sel aus Frankreich 🙂 . Dann ging es auf direktem Weg wieder zurück und gegen zwölf Uhr legten wir wieder an.
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Wir fuhren nun zum nächsten Hotel nach El Cuyo, was über das Landesinnere etwas 90 Kilometer entfernt war und auf direktem ca. 45. Wir wählten den längeren, weil auf dem kürzeren ein Stück über eine Piste zu fahren war und wir den Zustand nicht kannten. Sicher ist sicher und kurz vor dem Ziel umkehren zu müssen hätte den Zeitplan total über den Kopf geworfen. So fuhren wir die 90 Kilometer in etwas zwei statt der vom Navi vorhergesagten dreieinhalb Stunden. Dort angekommen fanden wir über eine Sandpiste auch direkt das Hotel, wenn man die zwei Zimmer die dort vermietet wurden so nennen konnte. Der Typ der draußen stand wusste nix von einer Buchung, geil, hat sich auch nie jemand gemeldet auf meine Fragen. Nach etwas hin und her meinte er wir können im Casa Morph übernachten und ich erst mal nee. Dann die Bilder bei Booking waren aber schön und das Hotel war sogar etwas teurer als das gebuchte, wenn auch nicht so originell.
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Wir mussten also nur etwas warten bis das Zimmer fertig war, in dieser Zeit machte der Typ uns einen Cocktail, während es anfing aus allen Löchern zu pissen. Dazu wurde es ein der kurzen Hose auch Schweinekalt. Gegen drei brachte der Typ uns dann hinüber und wir bekamen unser Zimmer mit Meerblick und direktem Zugang zum Pool und Meer.
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Die Aussicht aus dem Zimmer war toll, auch wenn ansonsten im dem Nest hier gar nix war, ein Dorf zum abschalten und Ruhe finden halt. Wir machten uns auf den Weg zum Restaurant, wie der Manager meinte das einzigste und dieses macht um 18 Uhr schon die Schotten dicht. Wir sahen auf dem Weg zwar noch andere kleine Restaurants, aber nichts was uns wirklich vom Hocker geworfen hatte. So sind wir in das angeblich einzigste Restaurant des Ortes und bestellten und Fisch und Scampis, dazu noch nee Pommes, nach den ganzen Tortilla Scheiß mal was anderes. Am Nachbartisch bekamen sie Langusten, die sahen lecker aus und der Typ meinte die seien Spitze. Ich einige mich mit Isabelle die Scampis sein zu lassen und stattdessen die Langusten zu nehmen. Eine Herausforderung für Isabelle in ihrem besten spanisch, endlich machte sich der VHS Kurs bezahlt 😉 . Nach etwas herum diskutieren war sie und ich aber nicht wirklich sicher ob das geklappt hat. Dann kam nach einer Weile die Pommes, lecker, selbst gemacht, dann der Fisch, danach die Scampis und dann………, ja die Langusten kamen auch noch, Kommunikation echt fehlgeschlagen 😉 . Da mussten wir nun durch, aber alles schmeckte richtig gut und die drei Langusten waren fast so dick wie Hummer letztens im Le Temple de Gourmet. Im Anschluss hat das Mädchen vom anderen Tisch etwas zu uns auf deutsch gesagt und gemeint sie komme aus Erfurt. Wir setzen uns etwas zu ihnen und unterhielten uns bis das Restaurant um kurz vor sieben schloss. Der Typ am Tisch ein Mexikaner drohte ums noch an, mit einer Flasche Champagner zu uns ins Hotel zu kommen und diese im Pool mit uns zu trinken. Gott sei Dank tat er das aber nicht und wir schauten uns noch ein Film an und machten um 10 Uhr das Licht aus.

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