Osterwochenende im Schwarzwald


Nachdem wir jetzt schon einige Wochenenden mit dem Adria unterwegs waren, freuten wir uns auf das lange Osterwochenende, bei dem wir auch schon planten, am Donnerstagabend zu starten. Die Diskussion mit Isabelle endete mit dem Ziel ein Trip in den Schwarzwald zu unternehmen. Für die Vogesen war es noch zu kalt, was uns die Wettervorhersage kund tat und an die See zu fahren für vier Tage, war einfach zu weit. Ich bestellte mal den Rother Wanderführer, der leider nicht pünktlich ankam, da der Buchversand ohne Amazon Prime schon langsam ist. So bereitete ich alles vor und nachdem ich auch noch das Wohnmobil in Luxemburg auftankt habe, ging es Donnerstagabend kurz nach 18 Uhr los. Vor Ehrang dann direkt in die Baustelle, so dass wir den Vorteil den wir mit dem Start von Sirzenich hatten, schon wieder flöten war. Ziel für Freitagabend war Pforzheim, da ich dort eine schöne Wanderung für Freitag heraus gesucht hatte. Da wir nee halbe Stunde später gestartet sind wegen dem Stau, kamen wir erst im dunklen an und wir taten uns etwas schwer, noch einen geeigneten Parkplatz zu finden. Kurz hinter unserem morgigen Startpunkt, fanden wir etwas zurückgesetzt einen schönen Parkplatz, nicht zu laut neben der Straße und direkt am Wasser. Dann gab es nur noch Abendbrot und danach ging es ins Bett.
Nachdem duschen und dem Frühstück, starteten wir unsere Runde, zuerst zum eigentlichen Startpunkt, der etwa einen Kilometer entfernt lag. Die Wanderung war wirklich schön und wir liefen ziemlich viel durch den Wald.

Zwischendurch Mittagessen und am Seehaus, gönnten wir uns ein kühles Radler.

Am Adria angekommen, gingen wir nicht duschen, weil einfach zu viele Leute nun hier herum waren. So machten wir uns auf nach Bad Wildbad, aber im Ort war parken nicht möglich und am offiziellen Stellplatz war alles voll. Ein paar hundert Meter weiter fanden wir einen tollen Parkplatz, der zwar nicht für Fahrzeuge über 2,8 Tonnen erlaubt war, aber da schon einige Wohnmobile dort standen, gesellten wir uns einfach dazu. Für heute hatten wir genug, kein laufen mehr, stattessen wollten wir heute grillen, ich hatte leckeren Schwenkbraten in Trier gekauft. Das Feuer wollte nicht so recht, aber mit viel Anzünder wollten dann irgendwann die alten Weber Briketts doch 🙂 . Der Schwenker war geil und mit dem Bier und Wein noch mehr. Isabelle war mit dem Veggiezeugs auch zufrieden, was auch an dem vielen Gemüse lag.

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Am nächsten Tag machten wir erst mal eine Ortsbesichtigung von Bad Wildbad. Schön war der Ort wobei die Bausubstanz nicht so toll herüber kam, aber die Parkanlage mit allen Häusern, machte dies wieder weg.

Nach unseren Ausflug ging es aber noch von unserem Stellplatz zu einer ca. 9 Kilometer Wanderung. Diese war ohne Navi gar nicht zu finden da diese mitten durch einen Wald ging und in der Beschreibung stand, dass die Bäume wie Mikadostäbe auf dem Boden liegen. Dies konnten wir bestätigen und wir kletterten über jede Menge Bäume. Oben dachte ich schon Isabelle wär sauer, wegen dem klettern, aber genau das Gegenteil war der Fall, dass muss man erst mal verstehen 😉 .

Zurück am Auto gingen wir erst mal duschen und dann wollten wir mal die Scheiße los werden, im wahrsten Sinne des Wortes 😉 . Der Fahrt zum See, wo eine Entsorgung sein sollte, war nicht möglich, da die Straße gesperrt war und so entscheiden wir uns spontan für Freudenstadt. Dort angekommen konnten wir Wasser tanken und alles Wasser entsorgen. Hier waren viele Wohnmobile und Isabelle war dies gar nicht recht. Wir gingen erst mal einkaufen und nachdem wir die Einkäufe im Adria verstaut hatten, machten wir uns in den Ort zum Essen. Wir landeten in einer Brauerei und tranken dort richtig leckeres Weizen, welches braun wie Cola-Bier war.

Zurück am Wohnmobil fuhren wir ein paar Meter zum Bahnhof, dort war ein toller ruhiger Platz wo es uns viel besser gefiel. Nach einem Bier in einer der Bahnhofskneipen ging es ins Bett und wir schliefen richtig gut hier. Am nächsten Morgen, also Ostersonntag während des Frühstücks, füllte sich unser Geheimtipp mit vielen Fahrzeugen.

Kein Problem, wir duschten und machten uns auf eine weiter Wanderung mit ca. 18 Kilometer Länge. Diese war sehr schön und mit viel Abwechslung. Zuerst ging es einen schönen Turm hinauf, dann zur Großvatertanne im Stadtwald von Freudenstadt, die nachweislich die mächtigste Tanne des Schwarzwaldes war. Dann weiter durch schöne Wälder und wieder einen anderen Turm hinauf.

Nach dieser Wanderung waren wir fertig und Isabelle wollte nicht mehr laufen. So packten wir alles zusammen und machten uns auf in Richtung Baden Baden, wo wir Ostermontag hin wollten. In Gernsbach Obertsrot faden wir einen tollen Stellplatz mit ein paar Wohnmobilen, die sich auf dem Platz verliefen. Hier gefiel es uns und für heute war wieder grillen angesagt. Nach einem schönen Abend schauten wir noch einen Film über die Mediathek an und schafften diesen sogar ganz zu schauen 😉 . Am nächsten Morgen nach dem Frühstück und duschen fuhren wir nach Baden Baden, welches wir noch gut in Erinnerung hatten.

Dort gingen wir etwas durch die Straßen, aßen eine Pizza und einen leckeren Kuchen gab es zum Abschluss auch noch. Gegen halb vier machten wir uns entspannt nach Hause und waren beide glücklich mit unserm schönen Wochenende, welches wir so, an einem Osterwochenende noch nicht gemacht hatten.      

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