Tag 8 München


Die Nacht war sehr gut, der Wecker ging um neun, da es Frühstück nur bis halb elf gab. Der Frühstücksraum war sehr groß, aber doch einladend und auch trotz der Menge an Menschen sehr leise. Wir wählten einen Tische mit Platz für zwei auf einer Bank und Blick ins Geschehen. Bestellten Cappuccino und Latte und probierten uns durch die leckeren Sachen. Ich musste zuerst mit lecker Weißwurst beginnen, auf die ich mich in Bayern immer freue. Da Isabelle unsere Bircher Müsli Expertin ist, probierte Sie es sofort aus und bestätigte es als gut. Blöde bei einem leckeren Frühstück ist allerdings, dass man alles probieren möchte, dann aber Aufgrund der Masse an Auswahl viel zu viel isst.Etwas negative aufgefallen ist uns allerdings, das ein Herr asiatischer Herkunft seine Mitarbeiter behandelt hat wie Sklaven und Isabelle meinte Sie hätte ihm das Tablett vor die Füße geworfen und wäre gegangen, so etwas würde Sie sich nicht bieten lassen. Nachdem ich auf dem Bewertungsformular auf diesen Zustand hingewiesen hatte, bekam ich vom Management eine nette Mail:

Vielen Dank das Sie bei uns im Hause zur Gast waren und
ich freue mich sehr das es Ihnen gut gefallen hat. Auch möchte
ich mich dafür bedanken das Sie uns Ihr Feedback mitgeteilt
haben, nur so können wir reagieren und uns verbessern.
Der Hinweis auf die Kommunikation im Frühstück gehen wir
natürlich gleich nach. Herr Tran ist der „General“ im Frühstück-
bereich und sorgt dafür das der Ablauf bis 900 Frühstücksgäste
am Morgen gesichert ist.
Seite dem 01. August 2014 haben wir gerade unsere neue Aus-
zubildenden im Hotel aufgenommen und diese starten teilweise
im Frühstückservice, eine Einweisung und Einarbeitung ist
Voraussetzung und Unumgänglich. Aber wie das Sprichwort schon
besagt: „Der Ton macht die Musik“ und das sollte natürlich
von jeder Vorgesetze eingehalten werden. Einweisung etc. etc.
sollten auch auf gar keine Fall vor den Gäste vorgenommen
werden.
Vielen Dank für den Hinweis und ich kann Ihnen versichern das
wir dieses Thema sehr ernst nehmen und gleich angehen werden.

Nach dem ansonsten gemütlichen Frühstück, ging es auf’s Zimmer und fertig für die Stadt machen. Einen Ausflug ins grüne erledigte sich schon weil permanent Regenschauer fielen. Wir gingen zur U-Bahn, wieder ein Tagesticket und ab zu den Gleisen. Mensch, 10 Minuten warten weil der Zug Verspätung hat. Der startet doch erst drei Haltestellen vorher und wie kann er da schon Verspätung haben. In der anderen Richtung war die U-Bahn schon vorbei und dann kam auch unsere schon. Wir stiegen ein und ich wunderte mich, das nun bei der Haltestelle Olympiazentrum noch Einkaufszentrum dabei stand. Die Fahrt ging weiter und 2 Haltestellen später sagte der Zugführer “Endstation, Bitte aussteigen” ich schaute Isabelle an und Sie schaute mich an. Wir schauten eine Dame an und die sagte “Ja, Endhaltestelle”. Ich schnappte mein Brillenetui und den Stadtplan, da ich es mir schon gemütlich gemacht hatte. Isabelle und ich gingen zur Tür und ich stieg aus. Isabelle drehte sich um und ging nochmal zum Sitz. Der Zugführer sagte “Bitte zurück bleiben”, die Tür schloss sich. Isabelle ging zur Tür, doch die Tür ließ sich nicht mehr öffnen. Die U-Bahn setzte sich in Bewegung und meine Süße klopfte voller Panik gegen die Scheibe. Die U-Bahn war Sekunden später in einem dunklen Loch samt Isabelle verschwunden. Ich sagte zu mir komisch, ist schon das zweite mal das Sie an der Endhaltestelle nicht aussteigt. Vor einiger Zeit hat Sie schon mal im Zug verpennt und ist zum Abstellgleis gefahren worden und dieser wollte dort 2 Stunden Pause machen. Sie musste dort dann über Gleise laufen und hat sich dabei die Beine verschrammt. Diesmal dachte ich, kommt die U-Bahn aber bestimmt sofort wieder oder eine schiebt sich noch dazwischen. Ich bummelte an den Gleisen vorbei, da die nächste U-Bahn Richtung Innenstadt erst in 5 Minuten kam. In der Zeit schaute ich schon mal an den Tafeln, ob ich eine Nummer zum anrufen finde, falls Isabelle nicht in den nächsten beiden Zügen war. Kurze Zeit später fuhr die U-Bahn ein und Isabelle war in einem der vorderen Wagons. Die Tür öffnete und Sie kam voller Panik auf mich zugerast. Ich drückte Sie und wir stiegen in den Zug ein um in die Stadt zu fahren. Sie war fix und alle und ich musste Sie erst mal beruhigen. Ohne böse zu sein, war dies doch ein lustiger Erlebnis, gut mehr für mich als für Sie, aber viel passieren konnte Ihr ja nicht. Nach 20 Minuten Fahrt stiegen wir am Odeonsplatz aus, es regnete und wir gingen erst mal in durch Passagen und nach dem Schauer bummelten wir durch die Fußgängerzone.

16.08.2014 _ 16_50_3816.08.2014 _ 16_51_3216.08.2014 _ 17_10_04Als wir an der Andechs-Brauerei vorkamen, mussten wir dort erst mal ein Bierchen trinken. Leider konnte Isabelle nur einen halben Radler bestellen und so zog sich unser Kneipenbesuch in die Länge.

16.08.2014 _ 17_27_42Anschließend noch etwas durch die Läden auf der Suche nach Outdoor Sachen aber richtig fündig wurden wir nicht. Am Viktualienmarkt erst mal etwas Essen oder ein Bierchen. Dort hat es dann wieder angefangen zu schütten und alle stellten sich unter die Stände am Rand.

16.08.2014 _ 19_37_22 16.08.2014 _ 20_31_12Im Globetrotter noch einige Rucksäcke die mit Gewicht befüllt waren testen und dann ins Hotel. Ich studierte die Ecken wo Touristen in München ausgehen können und fand für unser Alter das Glockenbachviertel.

16.08.2014 _ 20_41_04

Wir fuhren mit der U-Bahn dorthin und ließen den geplanten Stopp beim Impark Sommerfestival ausfallen. Im Glockengießerviertel angekommen schauten wir uns einige Restaurants an und sind auch mit Hilfe von Tripadvisor ins Restaurant „Burg Pappenheim“ gegangen. Dort bestellen wir uns zusammen eine Vorspeise und ein jeweils ein Hauptgericht, was keine all zugute Idee war, das Essen war so lecker aber viel zu viel und so konnten wir im Anschluss nur nach ein Verdauungsschnaps trinken. Danach ging es ohne Umwege ins Hotel und Heia machen.

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