Kroatien während Cornazeiten – Teil 3


Wanderung Cran Punta – 17. 05. 2021

Heute schien wieder die Sonne in unseren Adriano und erleichterte so das Aufstehen. Also Frühstücken und fertig machen zur nächsten Wanderung. Nach dem bezahlen der zwei Nächte, fuhren wir dann ca. dreißig Kilometer wieder in Richtung Norden zu dem nächsten Startpunkt. Wir stellten ihn an der Seite ab und starteten unser Wanderung bei herrlichen Sonnenschein immer steil den Berg hinauf. Die Aussichten wurden immer schöner, mit dem Blick aufs Meer. Als wir oben waren, liefen wir erst mal ohne Steigung weiter, bevor es später steil bergab zum Wasser ging. Die schöne blühende Landschaft war einfach nur toll und der viele Salbei, der in Blüte stand, herrlich. Am Wasser gab es erst mal was zu futtern.

Dann ging es entlang der Küste, ohne diese aber wirklich zu sehen. Wir entschieden uns nicht den Rotherweg zu nehmen, sondern den von der Istrien GPS Seite. Vorbei an einer Beton Fabrik, ging es hier dann an dem voraussichtlichen Campingplatz der Nacht vorbei und dabei die meiste Zeit entlang Wasser. Danach ging es dann nicht sehr steil zurück zum Adriano. Wir fuhren aber doch nicht zu dem kleinen Campingplatz, sondern direkt nach Rabac, einfach um dort zwei Tage zu stehen zu können und die nächste Wanderung konnte auch direkt von dort gestartet werden. Wir konnten uns einen Platz aussuchen und stellten uns direkt ans Meer, da im Moment eh nur ein paar Fahrzeuge dort waren, nicht ohne vorher unseren Adriano einer Wäsche zu unterziehen.

Wir gingen danach zum Essen, was aber nicht wirklich mit den letzten vergleichbar, war und so wird es morgen wohl Resteessen geben 😉 .

Wanderung bei Rabac – 18. 05. 2021

Der Campingplatz ist sehr ruhig und so hatten wir auch eine gute Nacht. Brot hatten wir keins mehr und Isabelle ist erst mal einen Supermarkt suchen gegangen, der geöffnet hatte und sie kam mit einem leckeren Brot zurück. Also Frühstück und schnelle Dusche bevor wir zur Wanderung aufbrachen. Diese ging auf den Hausberg von Rabac und so zuerst an der Promenade entlang und im Anschluss nicht allzu steil einen breiten Weg hinauf, den sogar Adriano geschafft hätte. Die Ausblicke wurden aber immer schöner und der Duft nach Blumen und Kräutern. Nach etwa 300 Höhenmeter ging es dann ab auf einen Wanderwege und die Natur war hier besonders schön. Nun machten wir uns langsam zurück, aber da der Weg lange gar nicht zu erkennen war, ging es eher ein Querfeldeinlaufen 🙂 . Der Rückweg wechselte dann aber immer zwischen Wald und Feldwege, bevor es am Ende steil bergab zum Campingplatz ging. Dort sahen wir, dass der Pool geöffnet war und wir gingen in das doch kalte Wasser eine Runde schwimmen.

Nach dem Duschen überlegten wir uns nebenan eine Pizza zu holen und mit unsere Flasche Rotwein zu vernichten. Isabelle bestellte eine, kam zurück zum Warten und ging diese dann im Anschluß abholen. Weil sie zu lange wartete, gab es noch eine zweite obendrauf. Dann quatschten wir noch etwas mit unseren Stellnachbarn, bevor es ins Bett ging.

Tag im Učka Nationalpark bei Regen – 19. 05. 2021

Am Morgen war es grau und wir hofften auf nicht so viel Regen und so fuhren wir erst mal weiter zum nächsten Campingplatz der im Učka Nationalpark lag. Während der Fahrt begann es zu regnen und als wir uns auf dem Platz hingestellt hatten, fing es richtig an zu regnen. So machten wir erst einmal gar nichts, faulenzten herum und irgendwie ging der Tag dann doch vorbei. Wir buchten schon mal unsere Eintritts für die Seen, wobei der Preis für 30 Euro nun noch günstig war, in der Hauptsaison würden wir für zwei Personen mal 120 Euro bezahlen müssen. Am späten Nachmittag hörte es endlich auf zu regnen und wir konnten uns den Ort noch anschauen gehen. Nett war er, nicht groß, aber schön mit dem Hafen. Auch der Blick nach oben zu den Bergen machte Lust aufs Wandern, aber dafür war es dann doch zu spät. Ins Restaurant wollten wir heute nicht, die Reste mussten weg.

Auf zu den Plitvicer Seen20. 05. 2021

Das Wetter wurde besser, aber Isabelle hatte keine Lust hier zu wandern, sie wollte sich die Kraft für die Plitvicer Seen aufheben. So machten wir uns fertig und fuhren wir erst mal nach Rijeka herüber, um dann einfach mal ein Stadtbummel zu machen. Beim Durchfahren konnten wir uns aber gar nicht mit anfreunden und fuhren weiter. Im Spar füllten wir nochmals die Vorräte und fuhren weiter nach Senj oder Zengg im deutschen. Hier machten wir eine Runde und gingen im Anschluss etwas essen.

Dann fuhren wir weiter in Richtung Seen, wo wir uns bei einem geschlossen Campingplatz hinstellten. Zwischendurch kam die Polizei vorbei, sagte aber nichts zu uns, später dann ein Ranger, der nur muffig uns vertrieb. Die über 22 Euro für ein bisschen stehen auf dem Campingplatz wollten wir dann doch nicht zahlen und so stellten wir uns nebenan auf einem LKW Parkplatz in die Büsche.

Erster Tag bei den Plitvicer Seen21. 05. 2021

Gut, die Nacht war nicht die Beste, aber wir hatten Ruhe. Die Polizei stand lange auf der Kreuzung und kontrollierte Fahrzeuge, wohl wegen der Lage zu Bosnien. Wir machten uns dann vor dem Frühstück auf zu den Seen, um auf dem Parkplatz erst einmal zu frühstücken. Der Tagessatz für den Parkplatz lag für Wohnmobile bei ca. 10 Euro, was naja okay war. Unser Ticket hatten wir für den Zeitraum zwischen 9 und 10 Uhr gebucht und so waren wir kurz nach 9 Uhr schon am Eingang 1. Es war nicht viel los und das Wetter war so schön wie vorhergesagt, also alles wie geplant. Wir zeigten die Tickets auf dem Handy und gingen direkt zu dem großen Wasserfall. Toll sah er aus, aber mehr auch als Gesamtbild, mit See, Fluss Stegen und….

Wir wählten die Runde K, die ca. 18 Kilometer sein sollte. So ging es erst einmal an einigen kleinen Seen und Wasserfällen vorbei, wobei die Farbe des Wasser und auch die Klarheit bemerkenswert waren, dann aber zig Kilometer an dem größten See entlang. Hier waren noch weniger Leute unterwegs, weil die meisten das Elektroboot nahmen.

Zwischen dem oberen und unteren großen See lagen viele kleine Seen und mit den Verbindungen der Seen, entstand ein so schönes Bild, weil das Wasser sich überall seinen Weg zum nächsten See suchte. Diese Anblicke gehörten auf jeden Fall zu den absoluten Highlights unserer Reisen und entschädigte auch die doch lange Anfahrt.

Wir liefen unsere 20 Kilometer und machten uns dann auf zum Campingplatz, wobei wir außerhalb die Toilette säubern konnten. Dann wollten wir aber dich zu einem Reiterhof, und denen lieber etwas für die Übernachtung geben. Angekommen über einen ungeteerten Feldweg, war dort eher Chaos auf dem ganzen Gelände. Egal, ein zweiter Camper war noch da und jetzt wollten wir auch nicht mehr weg. Wir quatschten etwas, wobei die aus Brandenburg etwas komisch waren, kochten und schauten uns einen Film an. Wir wurden dann so von einem Strahler angestrahlt, dass wir uns erst einmal vor dem Schlaf umparken mussten, einfach nur grelles Licht durch die Scheiben.

Zweiter Tag bei den Plitvicer Seen22.05. 2021

Die Nacht ging dann so, bevor das blöde Hähnchen meinte, es müsste gegen 5 Uhr allen mitteilen, dass er ein Hahn ist. Gegen sieben machte der Nachbar dann Feuer und verbrannte sein frisches Heu. Wir flüchteten, ohne etwas geben zu können und fuhren zum Eingang 2 auf den Parkplatz um dort wieder zu frühstücken. Hier war es kleiner und es schien es war der alte Eingang. Der Platz füllte sich während des Frühstücks doch recht schnell und man merkte, dass heute Samstag war und wir befürchtet, die Einheimischen Ihren Wochenendtrip machten. Wir gingen zum Eingang und waren schnell im Park und auch an dem Boot, dass nötig war, um überhaupt zum richtigen Ufer zu kommen. Doch nun ging alles langsamer und auch das Wetter war nicht mehr so schön und somit auch die Farben der Seen. Wir liefen häufig in der Schlange und versuchten Wege zu nehmen, die nicht so überlaufen waren.

Gegen 15 Uhr hatten wir dann genug von den Leuten und machten uns auf den Weg zum Campingplatz oder zum Wasser auffüllen, um irgendwo frei zu stehen. Aus dem Wasser wurde nichts und so wurde es der 5 Stern Platz direkt an der Einfahrt von Krk. Wir fanden einen schönen Platz mit Blick aus Meer, direkt neben Luxemburger. Hier war alles noch recht neu und auch die Sanitäranlage war der Hammer. Wir kochten etwas und ließen den Tag gemütlich zu Ende gehen.

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