Karwoche 2015 – Prag Tag 1


Die Fahrt nach Prag ging fix, nee knappe Stunde und ich war dort. Angekommen erst mal schauen wo genau das Apartment war, das ich über Booking gebucht hatte. Es handelt ich um das Apartment Bastien, auf der Homepage gibt es eine genaue Beschreibung. Nach dem ich die angeschrieben hatte, bekam ich eine detaillierte Beschreibung inkl. Bilder vom Schlüsselkasten und Parkplatz. Das Apartment selbst befindet sich in einem Neubaugebiet, wobei man das Gefühl hat, dass noch viele Wohnungen frei sind. Witzig war, das der Typ vom Hotel in Pilsen meinte, dass wenn er nach Prag fährt, immer beim Ikea parkt, da gibt es zwei P&R Parkplätze, genau dort war ich jetzt 🙂 Das Apartment selbst ist bei Booking mit 60 qm angegeben, keine Ahnung wie sie das berechnen aber ich schätze mal es hat mit Flur und Bad so max. 40 qm, da wurde wahrscheinlich noch Parkplatz, Keller und Terrasse mitgerechnet. Also ist es schon recht klein, leider auch kein Bett drin sondern nur eine Couch zum ausklappten, die sich als nicht sehr bequem erwies.
Ich stellte noch meine Sachen ab und machte mich fertig für die Stadt, einen Plan wo sich die U-Bahn befindet hatte ich auch bekommen. Auf dem Weg dort hin an einem großen Einkaufscenter vorbei, sieht eigentlich aus wie in Deutschland. Die Haltestelle war gleichzeitig auch die Endhaltestelle der Linie B, so ging es auf jeden Fall nur in eine Richtung. Den Namen auf der Karte wieder zu finden war somit leicht auch wenn das Aussprechen das nicht war, sie hatte den Namen „Zličín“ Tickets gibt es für 30 und 90 Minuten, wobei 30 Minuten reichen für in die Stadt zu kommen und ist mit 24 Tschechische Kronen sehr günstig, gerade mal knapp ein Euro. Ich fuhr also in die Stadt und stieg an Station Můstek aus. Erst mal an das U-Bahn-System gewöhnen, da die Verbindungsgänge zur U-Bahn A auch nur Verbindungsgänge sind und keine Ausgänge. Dort sah ich erst mal so einen schönen glänzenden Kopf, der sein Gesicht immer mit dem Wind veränderte.Prag002

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Dann erst mal etwas orientieren, war trotz Karte nicht leicht war. So ging es etwas mal in Richtung Museum, wobei dort eigentlich nicht viel war.Prag012 Ich kehrte um und ging durch die Fußgängerzone in die die andere Richtung. Unterwegs sah ich ein Schild mit Sushi als Tagesgericht und dachte das ist doch was, heute mal kein deftiges böhmisches Essen.
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Ich bestellt mir also eine Platte, dazu noch eine scharfe Suppe und es schmeckte lecker. Nun weiter durch die Altstadt und dann kam ich an ein Tor wo der eigentliche Trubel begann.Prag014 Prag018

Es war sehr viel los, was mich Aufgrund der Temperaturen wunderte, ich ging öfters mal in kleine Läden um mich aufzuwärmen. Am Hauptmarkt waren Essensstände aufgebaut und ich merke, das mir die Maßen an Menschen nicht mehr gefällt. Früher fand ich Städtereisen so toll aber irgendwie sagt mir die Natur und die Ruhe jetzt doch mehr zu. Prag033 Prag032Prag034 Prag035Die Gebäude fand ich aber sehr ansprechend und ich denke wenn es mal 20 Grad mehr wären, wäre bei mir der Wohlfühlfaktor doch wesentlich höher, so bei einem Kaffee auf dem Platz. Nun weiter zur Karlsbrücke, wobei es schwer war diese unter all den Leute zu finde 😉 Ich sag nur Rummelplatz, so kommt die Karlsbrücke gar nicht zu Geltung und das geplante mit Isabelle über die Karlsbrücke schlendern würde auch anders aussehen.Prag047 Prag039 Prag040Prag044Da überall diese leckeren Trdelník gebacken wurde und ich das von dem letzten Altstadtfest her kannte, musste ich mir auf dem Weg zu Burg eine Portion kaufen.
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Unterwegs war ein kleiner Laden mit einer endlosen Schlange, jeder ein Reiseführer in der Hand in dem wahrscheinlich drin stand das er dort den besten Trdelník gab. Die Versuchung sich dort anzustellen war schon da, aber ich warte halt nicht gerne. Dann ein Pärchen nebenan, Sie wollte dort eins, er keins, dann wollte sie auch keines, dann meinte er, komm nimm doch eins, Sie, nee wenn Du keins möchtest dann möchte ich auch keins……..Ach, die Beziehungen;-)
An der Brurg angekomen hatte man einen schönen Ausblick Prag050Prag059und es war auch etwas ruhiger. Ich schlenderte in herum und machte einige Bilder von dort oben. Ich kam zu dem golden Gässchen, an dem man mittlerweile  Eintritt bezahlen musste, heute aber nicht, man konnte so rein laufen. Prag069Prag076Ich habe gelesen das dort in der Hautreisezeit, mehr Leute gezählt worden seine als auf der Karlsbrücke 🙁 . Am Spielzeugmuseum war dann ein Typ, dem sein Dödel vom veilen anpacken der Mädels blank gerieben war, er tat mir schon echt Leid.Prag065Prag066Nachdem ich mir das Burggebiet angeschaut hatte, hatte ich auch genug und wollte den Tag langsam beenden.Prag095Prag098Prag099Prag107Prag118Witzig war ein Zugang zu einem Restaurant, das durch eine enge Gasse zu getreten war und durch eine Ampel geregelt wurde.Prag136So ging ich bei nun besserem Wetter wieder durch das Gemenge, wobei ich glaubte das nun noch mehr los sei.Prag140
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Ich nahm die U-Bahn und schaute mir noch etwas TV auf dem Laptop an. es war genug für heute.

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