Rundreise Kanada – Tag 7 – Gipfelbesteigung am Mountain Edith Cavell


In unser B&B Appartement oder Zimmer hatten wir eine gute Nacht, mit den Hamburgern von gestern im Bauch, haben wir beide gut geschlafen. Gegen 6 Uhr bin ich wach geworden und musste mich schon zwingen, nicht nochmal tief einzuschlafen. Ich surfte etwas und lass meine Mails. Auch stand ein Systemupdate vom Handy an, geil, genau die richtige Zeit dafür und wenn das Update das Handy zerrissen hätte, Scheiße 😉 . Alles ging glatt und gegen halb acht war dann auch nachdem ich das Rollo hochbekommen hatte die Nacht für Isabelle zu Ende, Mensch ist das Rollo hochgeflutscht 🙂 . Da wir die beiden Tage nach dem Wikinger tauschen wollten, stand heute die Wanderung am Mount Edith Cavell an, die mit 7 Kilometer und 450 Höhenmeter angegeben war. Wir frühstückten etwas, denn ein Coffee Maker mit dem Sieb war vorhanden, ebenso Kaffee, Zucker und Pulvermilch, wobei wir erst mal die Milch von Canmore leer machten. Zu essen gab es Brot mit viel Marmelade für beide. Ich schrieb mal schnell den Blog, wenn das überhaupt schnell geht, mit den Bildern und so, dann duschen und schauen wo wir überhaupt hin müssen. Als wir los wollten, wollten wir vorher noch schnell bei Patti schellen, aber Sie kam uns schon entgegen. Nett war Sie und wir unterhielten uns kurz und ich gab Ihr die 200 CAD für die zwei Nächte. Dann fuhren wir noch kurz am Supermarkt vorbei, Hummus und Bagel kaufen, damit wir heute auf dem Berg nicht verhungern. Die Sachen die im Angebot waren, waren auch vom Preis okay, ansonsten sind die Preise schon heftig aber für ein paar Tage Urlaub gut zu ertragen 😉 . Wir fuhren den 93 Highway ca. 10 Kilometer zurück bis es rechts die Straße für ca. 12 Kilometer eine Serpentinenstrecke nach oben ging. Die Stecke erinnerte uns doch schwer an die Straßen auf den Kanaren, wo Mama sich immer beschwerte das es ihr gleich schlecht wird durch die vielen Kurven.

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Oben am Parkplatz angekommen war es nicht ganz leicht einen Parkplatz zu finden, aber dann bekamen wir doch noch einen. Wir machten die Rucksäcke fertig und nahmen auch den Proviant und ein Gipfelbier mit, falls es zu einem Gipfel kommt. Dann folgten wir dem Weg der geteert war zum See mit einem Blick auf den Gletscher.

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Hier war viel los und das Bild von hier mit dem See und dem Eis am Rand war schön anzusehen. Wir gingen ein paar Meter zurück, um auf den Cavell Meadows Trail zu kommen. Dort ging es erst mal zwischen einem Berg und einem Geröllfeld hindurch, bevor wir in einen Wald kamen.

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Hier gewannen wir schnell an Höhe und nach gut einem Kilometer teilte sich der Weg, da man ab dort einen Rundweg laufen konnte. Wir hielten uns rechts, um gegen den Uhrzeigersinn zu laufen. Der Wald verschwand und wir kamen an einen ersten Aussichtspunkt, der aber nicht wirklich schön war. Den Angel Glacier war von überall gut zu sehen. Etwas über einem Kilometer später kam die Abzweigung, um an den Aussichtspunkt und gleichzeitig Endpunkt des Trails zu kommen. Wir liefen den Berg hoch und oben sahen wir einige Leute laufen. Am Aussichtspunkt angekommen war auch dieser nicht wirklich toll und mit einer Höhe von 2200 Meter hatten wir unsere 450 Höhenmeter erreicht. Auf meinem App war noch ein zweiter ca. 1 Kilometern entfernter Aussichtspunkt zu sehen und dort oben liefen einige wenige Menschen herum. Ich fragte Isabelle ob wir weiter gehen und Sie meinte, ja ja, soweit wir kommen, denn Ihre Beine würden langsam müde. Wir liefen immer weiter den Berg hinauf und irgendwann ging es sehr steil nach oben. Isabelle war nicht sehr schnell und ich sagte, dass ich mal alleine hoch laufe, um zu sehen wie die Aussicht dort oben ist. Isabelle meinte okay, ich komme langsam mit 🙂 . Ich lief flott hoch, aber je steiler es wurde, um so öfters musste ich stehen bleiben und Luft schnappen. Dann nachdem das steilste Stück geschafft war, war ich auch schon kurz vor dem Gipfel. Dort angekommen war ein Pärchen und genießte die Aussicht. Ich machte Bilder und auch ein 360 Grad Bild, damit Isabelle die Rundumsicht auf dem Handy erleben konnte.

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Ich setze meinen Rückweg an und gerade als ich dabei war, mich etwas zu erleichtern, 😉 kam von unten Isabelle. Wahnsinn, hatte Sie den Weg hier hoch wirklich geschafft. Wir liefen die paar Meter nochmal zusammen zum Gipfel und so hattte auch meine Süße die 850 Höhenmeter geschafft.

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Wir aßen etwas und tranken nach guter alter Tradition unser Gipfelbier.

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Nun machten wir uns auf den Weg nach unten, der aber nicht so schlimm war wie Gedacht. Der Abstieg ging gut, da der Untergrund nicht sehr rutschig war. Der Weg zog sich und am Anfang kamen noch einige Gipfelbesteiger entgegen, später jedoch war nicht mehr viel los.

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Wieder am Hauptspazierweg angekommen, war dort aber schon was los.

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Wir gingen zum Auto und fuhren von dort an dem etwas tiefer gelegenen See. Dort liefen wir einmal hinunter, machten ein paar Bilder

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und fuhren dann gemütlich die Serpentinenstraße wieder herunter und zurück in unsere B&B Elkview. Diesmal früher gegen 5 Uhr angekommen, erst mal duschen, ein Kaffee trinken und noch etwas ruhen. Gegen acht sind wir dann in die Jasper Brewing Company gegangen.
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Wir bestellten Fisch für Isabelle, Elk Steak für mich und ein Pitcher für uns beide mit 6% leckerem Gerstensaft. Eine schöne Brauerei war es und die Atmosphäre war toll. Das Bier kam als erstes und war sehr fruchtig,
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dann das Essen war super, der Fisch für Isabelle hatte Thymian Kruste, ein Elsch war in einer leckeren BBQ Soße.
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Mit vollem Bauch sind wir ins Zimmer und flott ins Bett.

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