Rundreise Kanada – Tag 8 – Maligne Lake and Canyon


Nach dem leckeren Essen und dem Pitcher, war für mich die Nacht richtig gut, ich habe tief und fest geschlafen aber Isabelle meinte Sie wäre ein paarmal wach gewesen und Ihre Nacht wäre nicht so gut gewesen. Der Wecker klingelte wieder um 7 und um 8 Uhr sind wir aus dem Bett, weil es draußen am Regnen war. Frühstück war wie am Vortag, Brot mit Marmelade und einen starken Kaffee, mehr braucht man eigentlich nicht und immer noch besser, als der Versuchung zu die heftigen Pancake und Waffeln zu erlegen. Wir packten alles zusammen, da unsere zweite Nacht im Elkview vorbei war und wir die nächste Nacht in der Hostel verbringen werden. Dann waren wir duschen und als im Auto war, ging es ab zum Maligne See, der etwa 40 Kilometer entfernt von Jasper lag. Die Fahrt war schön aber nicht so ereignisreich wie im Reiseführer angedeutet, irgendwie haben die Bären und Elche am Wegesrand gefehlt. Am See angekommen, wollten wir eigentlich den Opal Hills Trail laufen, der sich auf 450 Höhenmeter den Berg hoch schlängelte. Wir parkten also unser Auto und liefen mit einem Stock bewaffnet ein Stück in den Wald. Nach ein paar hundert Meter, einigte ich mich mit Isabelle, doch lieber nicht dort alleine hoch zu laufen, auch wenn es dort wohl gar keine Bären gab, wir aber alleine waren und auch keine Autos sonst auf dem Parkplatz waren. Warnschilder gab es aber genug. Wir kehrten um und gingen an dem See zurück, dort waren viele Autos und auch viele Menschen. Von hier gab es einige kleine Trails, wobei wir uns einen kleinen 3,5 Kilometer langen aussuchten. Das Wetter war eh bescheiden und der Weg würde für heute reichen. Wir liefen also erst etwas am See, dann weiter durch den Wald.

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Alles war sehr nass und auch sehr rutschig. Nachdem wir die Runde gedreht hatten, aßen wir im Auto erst mal unser Hummus mit einem Bagel und Brot. Dann fuhren wir wieder die Straße zurück, da hier Ende der Straße war. Wir suchten die Abfahrt zum Maligne Canyon, der kurz im Reiseführer erwähnt war. Eigentlich war die Abfahrt gut zu finden, sie ist uns nur vorher nur nicht aufgefallen. Wir fuhren auf dem Parkplatz und es fing an zu nieseln. Bewaffnet mit Regenschirm machten wir uns auf, mit vielen anderen auch. Ziemlich schnell waren wir am Canyon wo sich der Fluss in das Gestein hinein gegraben hat. Dies ist mit einer der Gründe warum dieses Gebiet unter UNESCO Weltnaturerbe steht. Wir liefen auf einer Seite hinunter, wobei einige Brücken da waren die auch Nummern hatten. Angefangen bei Bridge 1, wanderten wir bis zur Brücke 5. Der Aussicht auf den Canyon war toll, aber der Weg war echt so rutschig, dass wir aufpassen mussten uns nicht auf die Nase zu legen.

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Unten angekommen war der Fluss eher harmlos, wir gingen einmal über die Brücke und traten den Rückweg an. Diesmal nahmen wir den oberen Weg, der nicht so belaufen war und auch bei weitem nicht so rutschig.

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Die Sonne kam heraus und wir fingen sofort an zu schwitzen.

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Nach dem wir alles einmal abgelaufen waren, zurück zum Auto und ab nach Jasper. Unterwegs noch einmal an der Bridge 6 ein Stopp

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und ein paar Minuten später waren wir schon in Jasper. Von hinten kam ein Gewitter, dass dort im Berg hing. Wir parkten unser Auto und es fing auch hier an zu regnen. Wir gingen etwas die Straße entlang, aber aufgrund des Sturms und Regen machte es keinen Spaß. Wir wollten schon wieder in die Brauerei gehen, sahen aber dann auf der Karte des Fiddle River Restaurant, dass dieses ein Early Bird Menu hatten, was ich schon von Irland kannte. Man bekam einige Gerichte in einer bestimmten Zeit etwas günstiger. Ich wusste, dass das Restaurant auch vorne in den Bewertungen war und so entschieden wir uns um 5 Uhr von dem Angebot Gebrauch zu machen. Im Restaurant bekamen wir einen schönen Fensterplatz und wir bestellten Red Snapper für Isabelle und wieder mal Wild für mich. Das Essen war lecker und der Service war wie immer sehr nett. Im Vergleich zu gestern, war der Fisch heute für Isabelle besser aber für mich war die Soße gestern auf jeden Fall besser. Im Anschluss noch einen Schokoladenkuchen der aber nicht so Isabelles Ding war. Nun fuhren wir zum Hostel und machten weil das Hostel direkt bei den Athabasca Falls lag, dort noch einen Abstecher hin. Hier war alles sehr schön zugängig und am konnte den 12 Meter hohen Wasserfall von allen Seiten genießen.

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Nun aber wirklich zur Herberge und dort bekamen wir unser Zimmer in der Hütte 2. Bettwäsche gab es und als wir das Privatzimmer betraten, waren wir beide sehr erfreut.

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Außerdem war es hier sehr warm drin und die Befürchtung von Isabelle bewahrheitete sich nicht, im Elkview war es auf jeden Fall kühler. Wir machten unsere Bett und gingen in den Gruppenraum um unsere Bier und Wein zu trinken. In dem Raum war es so warm, schon fast heiß, wo es einmal extrem kalt war durch Klimaanlagen, war es hier total warm durch eine Heizung.

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Ich schrieb erst mal etwas Blog und Isabelle strickte, ich denke der Pulli wird nicht fertig bis zum Ende des Kanadaurlaubs 😉 . Dann spielten wir schwarze Dame und tranken gemütlich unseren Wein und das Bier. Gegenüber waren 4 Mädels aus Deutschland, die tranken auch und kochten, waren aber auch muffig. Neben uns wurde auch fleißig gekocht und später spielten Sie mit dem Jungen Monopoly. Die Stimmung war schön und es machte Spaß in der Herberge. Nur war es hier soooo warm, endlich, Isabelle war happy 😉 .

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