Rundreise Kanada – Tag 9 – Sunwapta Falls und Valley of the five Lakes


Unsere Nacht im Hi-Hostel Athabasca Falls Wilderness war richtig gut, eingeschlafen sind wir flott und kalt war es die Nacht nicht. Alles war sehr ruhig und so sind wir wach geworden, als unsere deutsche Mädelgruppe gegen 7 Uhr aufgestanden sind. Wir haben uns dann um 7:30 Uhr dazu aufgerafft, das Bett zu verlassen. Hinüber in den Aufenthaltsraum, stand schon an der Tür, dass es heißes Wasser für Tee und heißen Kaffee gibt. Wir haben uns dann zwei Tassen Kaffee gemacht, dazu Toast aufgebacken und diese mit Marmelade gegessen. Ich habe mal die Salamistangen vom Einkauf des ersten Tages aufgemacht, HOT Chilli, boah, die waren wirklich HOT und ich konnte von den drei nur eine essen. Dann kurz unsere Sachen wegspülen, wobei das hier alles gar kein Problem war und sogar richtig Spaß gemacht hat, gut, es waren auch nur 5 Teile 😉 . Zurück in unseren Privat Room, schnell alles wieder verstauen und ab ins Auto.

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So fuhren wir erst mal den Highway 93 zurück um uns die Sunwapta Falls anzuschauen. Im Auto meinte Isabelle dann, dass es eine gute Idee war hier mal nee Nacht zu schlafen, es hatte ihr mit der Atmosphäre richtig gut gefallen. Das mal zu dem Thema Hi Hostel in der Wildnis, ich weiß noch was ich alles machten musste damit sie okay sagte 🙂 . Am Parkplatz der Sunwapta Falls war es noch recht ruhig und man merkte das wir halt von nebenan gestartet sind. Die ersten Wasserfälle waren direkt am Parkplatz und waren zwar nicht ganz so beeindruckend wie die Athabasca Falls, aber immer noch gewaltig.

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Es ging ein gut 1 Kilometer langer Weg zu den unteren Wasserfällen hinunter. Diesen sind wir dann gefolgt und hier waren noch ein paar kleinere Wasserfälle und ein Weihnachtsschmuck für Isabelle 😉 .

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Genug von denen gesehen, nun sind wir zum Auto und zu dem Valley of the five Lakes gefahren. Dort war es schon schwieriger einen Parkplatz zu finden. Das Auto abgestellt, packten wir unsere Rucksäcke und liefen zuerst durch einen schönen Wald, Hügel hinauf und hinab.

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Nach gut einem Kilometer waren wir am ersten der fünf Seen.

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Dieser war der größte und wir schauten uns den See nur vom unteren Ende aus an. Dann ging es weiter zum zweiten See, der schon eine schönere Farbe hatte, aber auch viel kleiner als der erste See war.

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So ging es weiter zum See

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dann zum See

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und zum See 5 🙂 .

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Jeder war schön für sich und lud zum Verweilen ein. Dann ging es wieder zurück durch den Wald und nach etwas 2 Stunden war unsere Wanderung die auch Wikinger für heute im Plan hatte vorbei.

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Die Luft war nun mal von 8 Grad an den Sunwapta Falls auf 12 Grad gestiegen. Wir fuhren nun erst mal nach Jasper aber ließen den Ort dann doch links liegen und fuhren direkt in Richtung Valemount, unserer nächsten Übernachtung. Die Stecke war nicht ganz so schön wie der Highway 93, gut das war ja auch mit die schönste der Rockys. Schnell schon waren wir wieder in British Columbia und fuhren zuerst an das Visitor Center des Mount Robson. Vorher hatte ich aber noch einen langensamen Zug überholt, der keine Ende nahm. Ich sagte zu Isabelle das wenn wir an der Lokomotive vorbei sind, ich anhalte und die Waggons zähle. Das tat ich dann auch und ich kam auf 193 Waggons, geil, das waren bestimmt 3-4 Kilometer.

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Beim Visitor Center angekommen, schauten wir uns die Tour für morgen an, die von hier startet und ein Stück des Berg Lake Trails sein würde. Wir schauten uns alles auf der Karte an, ließen uns einen Plan geben und fuhren dann schnell zum eigentlichen Startpunkt des Trails. Dieser war insgesamt 42 Kilometer lang, also mit Rückweg, wir wollten aber die lange Tour vom Wikinger Vorschlag machen, diese hätte dann 24 Kilometer, was auch genug wäre.

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Von dort fuhren wir sofort in unsere nächste Unterkunft, dem Twin Peaks Resort, eine kleine Anlage aus 5 gemütlichen Blockbohlenhäusern.

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Dort angekommen, kurz die Chefin per Telefon herbeirufen und wir bekamen dann einige Tipps und das Haus gezeigt. Toll, wieder etwas ganz anderes und man kann nur sagen, so macht das Spaß. Hier war erst mal duschen angesagt, dass ging ja in unserem Wildnis Hotel nicht und tat gut. Wir machten uns dann fertig und fuhren ins Ortzentrum, ca. 2 Kilometer entfernt. Der Schnapsladen hat Sonntags ganz zu 🙁 , also kein Wein für Isabelle. Aber der Supermarkt hatte noch auf und so kauften wir erst mal Sachen für das Frühstück morgen und die Wanderung ein. Essen machen überlegten wir uns, dann aber entschieden wir uns in das beste Restaurant am Platz zu gehen, das Caribou Grill Restaurant.

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Wir gingen die paar Meter und bekamen im Restaurant einen schönen Platz am Fenster. wir bestellten Wein und Bier, einen Caeser Salat als Vorspeise, Fish and Chips für Isabelle und ein Rindersteak für mich, mein erstes 🙂 . Der Salat war lecker, aber nicht so wie sonst ein Caeser Salat so ist. Der Fisch für Isabelle war super, aber für die über 20 € war das Steak doch sehr übersichtlich. Ein App sagte mir dann, das 8 OZ nur 226 Gramm waren. Die Portion war übersichtlich aber lecker, jetzt nicht so zum dahin schwärmen wie die alle im Internet so taten 😉 . Zwischendurch meinte die Bedienung, ah, hier ist das deutsche Eck. Sie meinte damit, dass hier in der Ecke alles Touristen aus Deutschland waren. Sie selbst war auch aus Deutschland, aus der Nähe von Hannover. Nach dem Essen zahlten wir und sind noch kurz an einen Punkt, welcher uns die Chefin der Bockbohlen Anlage empfohlen hatte, eine Stelle an der Lachs laichen. Wir fuhren dort hin und sahen ein paar Lachse bei der Arbeit nach den ganzen Anstrengungen Ihr Arbeit zu verrichten, bevor Sie Ihren wohlverdienten Tod bekamen 😉 . Isabelle war Total Happy, mal Lachs bei vermehren zu sehen und nicht immer nur auf dem Teller, gut durchgebraten.

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Nun machten wir uns zurück zum Häuschen und spielten nochmals etwas Karten.

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