Rundreise Kanada – Tag 10 – Wanderung um den Mount Robson


Heute war der letzte Tag in den Rocky Mountains und es stand nach Wikinger eine lange Wanderung um den höchsten Berg der Rockys an. Entweder war eine kleine Wanderung zum Kinney Lake zu machen oder wenn man fit war, zu den White Falls, bei der es nicht nur 14 Kilometer wie bis zum See waren, sondern 24 bis zu den Wasserfällen. Eigentlich war klar, wo wir hin wollten und das auch für Isabelle, es sei denn, dass Wetter wäre so schlecht das es nur am Regen sein würden. Wir standen gegen halb acht auf, Isabelle hatte diese Nacht nicht so gut geschlafen. Sie wollte in die Ecke des Betts, damit ich gut schlafen konnte, dann konnte sie aber selbst dort nicht schlafen, so dass wir irgendwann die Seiten wechselten. Nach dem Frühstück Proviant einpacken, damit wir auf unter dem Berg nicht verhungern. Wir hatte am Vortag schon die Karte von der Wanderung in der Touristeninfo besorgt, so dass wir wussten, wie der Verlauf sein wird und uns auch die Höhenmeter bekannt waren. Der Trail für heute ist ein Teilabschnitt des Berg Lake Trail, den ich beim Fragen in der Info als Mountain Lake Trail übersetzte, weil im Wikinger so in Deutsch angegeben hatte 😉 . Aber in Wirklichkeit heißt der wirklich Berg Lake Trail 😉 . Wir fuhren also wieder die 40 Kilometer von Valemount zum Startpunkt des Trails. Vom Mount Robson war heute wieder nicht viel zu sehen, eigentlich noch weniger als am Vortag, da alles im Nebel und Wolken hing. Es nieselte leicht, aber nicht so schlimm das wir nicht laufen wollten. Am Parkplatz angekommen, waren schon viele Autos dort, wahrscheinlich auch von denen die den kompletten Trail in zwei Tagen laufen wollten, dann wären es 42 Kilometer, also 21 pro Weg. Wir schnappten unsere Sachen und gingen erst am Fluss entlang, langsam ansteigend und durch einen mit viel Moos überwucherten Wald.

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Es kamen auch schon einige Leute entgegen, wahrscheinlich die dort oben an einen der Zeltplätze übernachtet hatten. Wir liefen also weiter und waren nach knapp 5 Kilometer am Kinney Lake, der sich dort aber über bestimmt 2 Kilometer entlang zog.

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Hier kam auch kurz später der erste Campingplatz, bei dem noch einiges los war. Wir konnten den Weg entweder oberhalb auf dem offiziellen Weg fortsetzen oder auf dem unteren am See entlang. Wir entschieden uns für den offiziellen Weg. Der Weg ging dort wieder durch einen schönen Wald und traf irgendwann am Ende des See auf den anderen Seeweg.

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Nun ging es über einige Brücken über den Robson River hinüber. Hier fing es an leicht zu regnen, aber nicht so, dass wir zurückgehen wollten.

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Wir gingen mit Schirmen bewaffnet über das ausgewaschene Flussbett auf die andere Seite. Dort ging es den Berg jetzt steiler nach oben, wobei wir unter dem Schirm und bei den tief hängenden Wolken nicht viel sahen. Nach ein paar weiteren Kilometer kam dann eine Hängebrücke, die die ich schon in dem Video in der Tourist Info gesehen hatte.

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Schön war die, wenn auch im Vergleich zu denen in Nepal eher klein. Wir liefen weiter am zweiten Campingplatz vorbei, der bei Kilometer 11 angegeben war.

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Nun gingen wir durch das “Valley of a Thousand Falls“, wie man an den vielen Wasserfällen auch sehen konnte.

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Wenige Minuten später waren wir auch schon da, von hier unten waren die Wasserfälle eher klein,

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wir gingen den Weg noch weiter hoch und dann sahen wir den eigentlichen Wasserfall. So daneben war er schon gewaltig. Ich kletterte über ein paar Felsen um den besten Blick zu bekommen.

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Dann nach ein paar Bilder später traten wir den Rückweg an.

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Am zweiten Campingplatz machten wir eine Rast, wie viele andere es auch taten, die meisten mit Essen aus der Tüte und einen Gaskocher. Ich fand es etwas übertrieben für ein zwei Tage Trail so viel mitzuschleppen, aber wer es braucht 😉 . Wir gingen an der Pause weiter, diesmal nahmen wir aber den unteren Weg, der auch toll war und durch ein paar kleine Brücken gut zu laufen war.

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Nun den gleichen Weg zurück und Isabelle maulte immer mehr, wie weit der Weg dennoch sei.

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Nach einer guten Zeit waren wir aber wieder am Auto und hatten die 24 Kilometer geschafft.

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Nun zurück nach Valemount, dort erst mal Sprit für uns im Likörladen kaufen und noch Lebensmittel für heute Abend Zuhause zum Essen. Wir kauften Steak für mich, Lachs für Isabelle, Salat und noch einige Dinge mehr für uns. Wenig später waren wir auch schon wieder in unsrem Bockbohlenhaus, wo erst mal duschen angesagt war. dann tranken wir etwas um unseren Flüssigkeitshaushalt wieder auf Vordermann zu bringen. Der Gasgrill war dann auch schnell warm und ich legte den Lachs und das Rindersteak auf den Grill. Wir machten en Salat fertig, wobei das Kraft Salatdressing mit Limette echt Scheiße geschmeckt hat, der Geschmack hätte sich besser im Mojito gut gemacht und blieb auch im Kühlschrank für die nachfolgenden Gäste 😉 . Die BBQ Soße war dafür umso besser und zum reinsetzen. Isabelle war nicht zufrieden mit Ihrem Lachs und warf fast alles in den Müll weil er anderes geschmeckt hatte. Sie ernährte sich von Marshmallow, Brot und Schokolade. Wir tranken noch etwas, spielten schwarze Dame und haben im Anschluss noch unsere Fernsehsendung von Freitags geschaut, Bettys Diagnose. Dann gingen wir ins Bett und schliefen erschöpft ein.

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