Mexiko Tag  9 – Ausflug nach San Juan Chamulas


Die Nacht war okay und so kalt wie wir gedacht hatten, war es dann auch wieder nicht. Das Bett ist etwas schmall, vielleicht war es deshalb so kuschelig 🙂 . Ich habe jetzt heraus gefunden was Florian mit dem falschen Appartement gemeint hat, auf den Bildern von Airbnb ist ein anderes abgebildet -) . Wir sind dann gegen 9 Uhr auf und es ging erst mal unter die Dusche und im Anschluss in die Stadt um ein Cafe zu suchen, wo es leckeres Frühstück gab. Der Weg war wieder nicht weit und heute Morgen war alles noch sehr ruhig.image

Fast am Ende der Fußgängerzone gefiel uns dann ein schönes Cafe und wir setzen uns vor die Tür. Wir bestellten allerlei Dinge und Isabelle meinte nur, boah, viel zu viel. Ich ging zu dem Kellner und bestellte die Hälfte wieder ab. Das was kam war echt lecker und Isabelle meinte das wäre Ihr bester Cappucino den Sie je getrunken hatte 😉 .image

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Wir schrieben noch etwas WhatsApp, in Deutschland war gerade Bescherung in vollem Gange und liefen danach etwas herum. Wir wollten uns auf die Suche nach einem Koffer oder ein Klebeband machen, gaben dies aber auf, da es wohl besser war am 1 Weihnachtstag danach zu schauen da die meisten Geschäfte die nicht im Zentrum waren heute geschlossen hatten.

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So dachten wir uns wir können ja mal nach dem Colectivo schauen, um damit nach San Juan Chamula zu fahren. Wir liefen durch die Straßen und als wir mehrere Fahrer von anderen Colectivos fragten, zeigten sie immer nur in eine Richtung. Wir liefen dann dort in die Richtung aber irgendwie kam uns keiner entgegen. Dann kurz bevor wir uns sagten wir nehmen morgen das Pferd 🙂 , kam ein Colictivo mit dem Ziel Chamula. Der war aber schon voll und der Typ meinte nur darunter. Wir liefen dann noch ein Stück und beim vorbei gehen an einem leckeren Hähnchenstand sagte ich Isabelle, das wird mal meins 🙂 .

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Nun fanden wir auch den Busbahnhof mit vielen Fahrzeugen die nach Chamula fahren und in einem saßen auch schon einige Touristen und Einheimische.image

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Wir stiegen ein und mit uns startete der Kleinbus auch direkt. Ich saß neben einer Mutter mit zwei Kindern und das Baby auf Ihrem Schoß war soooo süß, mit den großen Augen und alles was es in die Hand bekam wurde direkt gefuttert. Ich hätte gerne ein Bild gemacht aber die Indianer hier lassen sich nicht fotografieren. In knapp einer halben Stunde waren wir dann dort, ich zahlte für uns beide 34 Pesos und wir gingen durch eine Straße voll mit Ständen in Richtung Kirche.image

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Wir schauten uns einige Dinge an und ich sagte zu Isabelle, dass mir eine Maske im Wohnzimmer gut gefallen würde, aber die jetzt erst mal etwas herum laufen. An der Kirche angekommen, die auch das Ende der Einkaufsmeile darstellte 😉 , war eine schöne Stimmung. Alles war dekoriert und eine Band spielte neben der Kirche.image

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Wir genoßen etwas die Stimmung bevor wir uns wieder in Richtung Bus machten. Die Fahrt war ähnlich nur diesmal schneller, es ging ja bergab und kostete 2 Pesos mehr. Am Hähnchenstand kaufte ich mir dann ein halbes Hähnchen, dazu gab es Bohnen, Tacos und irgend so etwas grünes.image

In der Wohnung angekommen ging Isabelle duschen und ich futterte das Huhn. Mensch war das lecker und schmeckte durch das Feuer so richtig nach Grill. Nachdem ich dann auch noch duschen war, machten wir uns wieder auf in die Stadt, damit Isabelle nicht verhungerte. Wir gingen wieder zur Bar von gestern, die heute schon mehr besucht war. Wir bestellten Wein, Bier, Mescal und Isabelle eine vergetarische Lasagne. Das Bier hatte ich mir diesmal mit einem Glas dessen Rand mit Chilli beflockt war und innen war es mit Eis und irgendetwas befüllt und hatte den Namen Michelada. Es waren einfach nur viele Würzsoßen und es schmeckte schrecklich und ich konnte Christophe verstehen, warum er das nicht mochte.image

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Nach einer Weile gingen wir etwas weiter und dort gab es für Isabelle einen leckeren Glühwein, besser als in Trier oder Köln am Weihnachtsmarkt 😉 . Zum Abschluss gab es noch ein Mojito mit Mescal und dann sind wir wieder zurück in die Wohnung. Die Straßen füllten sich langsam wieder und Aufgrund der Feuerwerkskörper die hier gezündet wurden, fühlten wir uns eher wie an Silvester.image

Wir schauten uns noch einen Film auf dem Tablet an und machten gegen elf das Licht aus.

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