Gran Canaria – Tag 3 – Valle de Agaete


Am Vorabend fragte ich Isabelle, welche Tour wir den nächsten Tag machen sollen, wobei ich ihr die Tour, durch das Tal von Agaete zeigte, welches wir von Agaete aus sahen. Leider hatte die Tour laut Rother 1300 Höhenmeter und etwas 18 Kilometer länge. Ich sagte Ihr, dass Sie einfach morgens entscheiden soll, dann bin ich nicht der, der treibt und so wichtig war es auch nicht für mich. Morgens um acht Uhr, ging wie jeden Morgen der Wecker und Isabelle regte sich und ich fragte nur, was wir heute machen sollen? Isabelle sagte die Wanderung, die wir ins Auge gefasst haben und ich sagte nur, dann aber los 😉 . Also duschen, schnelles Frühstück, viel zu futtern packen und ab ins Auto. Die Fahrt war wie am Vortag etwas eine Stunde und wir waren gegen 10 Uhr am Ausgangspunkt. Mit Rucksack auf dem Rücken machten wir uns halb im Schatten durch das Tal nach oben.

Unterwegs sahen wir noch ein paarmal die Straße und als diese endete, war dort eine Baustelle, wo wohl ein Hotel renoviert wurde.

Wir gingen immer höher, aber der Weg wurde nicht wirklich unangenehm. Unterwegs sahen wir auch unsere ersten blühenden Mandelbäume, die wir von Mallorca her kannte.

Wir machten unsere Höhenmeter und kamen nach ca. 700 Höhenmeter an einem Stausee.

Dort gab es Mittagessen und als ich den Müll in ein paar Meter Entfernung weg brachte, gesellte sich ein Pärchen zu Isabelle. Als ich kam, war seltsamer Weise das Gespräch zu Ende. Wir gingen weiter und Isabelle meinte der blöde Typ hätte Ihr nur ins Dekolleté geschaut und hatte wohl Süd (Samenüberdruck) 😉 . Egal, wir gingen nun durch einen wunderschönen Kiefernwald die letzten 500 Meter nach oben.

Zwischendurch kamen ein paar Hochleistungssportler vorbei gelaufen, wobei die so am schnaufen waren, dass ich wenn ich flott gegangen wäre, die überholt hätte 😉 . Oben am Picknickplatz ein zweites Mittagessen, was aber hier oben nur in der Sonne möglich war.

Dann traten wir den Rückweg an, welcher sich erst durch den Wald fortsetze. Hier waren keine Wegweiser mehr und so musste öfters das Handy zur Unterstützung her halten. Nach dem Wald, sahen wir unten schon San Pedro, unserem Startpunkt.

Irgendwie gar nicht zu glauben, dass wir dort runter mussten, aber recht schnell, ging es dann den Weg nach unten und eine Stunde später waren wir schon am Auto. Also zurück und kaum losgefahren, ging der Reifendrucksensor an, Scheiße, Dreckskiste von TopCar. Wir fuhren weiter auf der Schnellstraße und nach ein paar Kilometer hielten wir an einer Tankstelle an. Die Reifen sahen gut aus, fürs Alter. Wir prüften die Luft und überall nur 1,8 Bar und bei dem Übeltäter nur 1,5 Bar. Alles auf 2,3 bar aufpumpen und auch das sogar noch neue Reserverad prüfen und aufpumpen. Dann nach Recherche im Intenet den blöden Piepser resetten und weiter ins Appartment. Die Fahrt rührte sich das Ding auch nicht mehr, was ein gutes Zeichen war. In der Wohnung, gab es die Reste von Freitag und auch noch anderes leckers. Mit vollem Bauch schauten wir noch ein Film, bevor es gegen 10 Uhr ins Bett ging.

Gesamtstrecke: 18309 m
Maximale Höhe: 1348 m
Minimale Höhe: 157 m
Gesamtanstieg: 2372 m
Gesamtabstieg: -2282 m
Total time: 06:28:22
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