Kroatien während Cornazeiten – Teil 1


Vorbereitung und Anreise nach Kroatien – 7.5.2021

Nachdem unser zweiter Versuch nach Südengland zu kommen wieder ins Wasser fiel und ich die Fähre stornierte, mit einem Gutschein bis Sep. 2022, musste ein neues Ziel her, da Deutschland immer noch im Lock-Down war. Frankreich machte dem Wochenende vor unserem Trip wieder auf und Einreise und Rundreise war wieder möglich, aber irgendwie nicht schon wieder Frankreich. Nach etwas suchen kamen wir auf Kroatien, noch nie waren wir dort und Einreise war mit PCR und Schnelltest möglich, wobei Slowenien und Österreich im Transit durchfahren durfte. Also bestellten wir einen Reiseführer, schauten in unsere ACSI App nach Campingplätzen, weil sonst Kroatien bei den Campingplatzpreisen nicht gerade günstig war und besorgten auch die Kurzzeit Vignetten für Österreich und Slowenien. Wir hatten Glück und konnten Donnerstag in Luxemburg einen gratis PCR Test wahrnehmen und machten zusätzlich Freitagmittags noch einen Schnelltest in Trier. Gerade als wir vor dem Testcenter standen, kam eine SMS mit dem negativen Test aufs Handy. Nun mit beiden Tests in der Tasche, füllten wir das kroatische Einreiseformular noch aus und druckten alles aus. Dank PCR Tests, mussten wir auch kein zweiten innerhalb von 10 Tagen in Kroatien machen. So fuhren wir gegen 14 Uhr los, zu unserer fünf Wochenreise in den Süden. Erstes Ziel für heute war meinen Arbeitskollegen besuchen, der in der Nähe von Dachau lebt. Da heute trotz Freitag kein Stau war, waren wir auch gegen kurz nach 8 Uhr abends bei Nico vor der Haustür. So tranken wir zusammen mit seiner Frau Susi etwas und hatten einen schönen Abend bevor es gegen 1 Uhr morgens ins kalte Bett ging.

Kroatien wir kommen – 8.5.2021

Die Nacht war kurz und eigentlich wollten wir noch zusammen frühstücken, aber gegen kurz nach sieben wurde ich unruhig und die Rollläden waren noch unten und so starteten wir die Weiterfahrt. Das Navi schickte mich diesmal um München herum und wir kamen ohne Stau bis zur österreichischen Grenze. Dort wurde kontrolliert, aber über die LKW Spur, die auch zur Raststätte ging, konnten wir zügig am Stau vorbei fahren und wurden an der Grenze durchgewunken. Österreich durchfuhren wir nur, wobei in dieser Ecke waren wir noch nie und sie gefiel uns auch sehr gut. Für die Tunnels mussten wir dann nochmals 20 Euro Zusatzmaut bezahlen. An der slowenischen Grenze wurden wir auch durchgewunken und mit einer kleinen Mittagspause, wo wir endlich nochmals Leute so im Imbiss mit Tischen und Stühlen was essen sahen, boah, sind wir tief gesunken :-).

An der kroatischen Grenze war zwar Leon langer Stau, aber es wurde genau kontrolliert, inkl. Corona Testzertifikat. Dann ging es zum Einkaufen und weiter zum ersten Campingplatz Stella Maris, 18 Euro mit der ADSI Karte, die Dame meinte dann aber Sonderpreis für uns 25 Euro, wir nur warum, ja, haben gerade die Preise für euch erhöht. Drecksladen, wir ins Auto und weiter nach zum Savudrija Camping. Dort bekamen für wir 16 Euro einen Stellplatz mit Meeresblick und Meeresrauschen. Wir liefen nur noch etwas herum, duschten und kochten unser Abendessen.

Küstenwanderung bei Savudrija – 9.5.2021

Die Nacht war schon mal besser und wir wollten heute kein Auto fahren. So frühstücken wir und machten uns dann gemütlich zu einer Küstenwanderung auf, die teils ganz nett war, sich nachher aber immer mehr von der Küste entfernte. Trotzdem war es schön sich mal wieder zu bewegen und den Süden zu genießen. Um 15 Uhr waren wir schon wieder am Adriano und so konnten wir den Nachmittag wie im Urlaub verbringen ;-).

Essen gingen wir heute noch nicht ins Restaurant, der Kühlschrank musste erst geleert werden. Den Tatort überlebte ich nicht und so schlief ich mit einer kurzen Unterbrechung bis zum Morgen durch.

Wanderung der 7 Wasserfälle – 10.5.2021

Wieder nee gute Nacht gehabt, stand heute die Weiterfahrt ins Landesinnere an, also nicht bis zur Isabelle Aufstehzeit warten, sondern nach dem Blogschreiben Frühstück machen. Nach dem Zahlen der ca. 36 € für die zwei Nächte, ging es dann nach Buzet, etwas 50 Kilometer ins Landesinnere. Wir fanden am Startpunkt auch einen Parkplatz und machten uns erst am Kanal entlang, dann auf einem markierten Wanderweg zu dem ersten Wasserfall. So klapperten wir die ersten drei ab, um uns dann etwas vom Wasser zu entfernen. Oben angekommen, war dann der vierte Wasserfall. Nun ging es hinunter zu den nächsten zwei Wasserfällen und alle sieben waren geschafft.

Am Anfang des Weges, mit Zufahrt über eine Schotterpiste, war ein schöner Parkplatz, dieser sollte für heute unsere Schlafstelle werden. Wir stellten uns neben ein anderes Pärchen aus Leipzig und duschten erst mal. Gegen 18 Uhr ging es dann ins Restaurant, um lecker Wild und Calamares zu essen. Pünktlich zum Sonnenuntergang, waren wir zurück und schauten uns einen Film an.

Wanderung um Motovun – 11.5.2021

Die Nacht ging ohne Probleme vorbei, weil eigentlich darf man in Kroatien nirgendwo so einfach übernachten, wohl in den Bergen wird es aber häufig toleriert. Da die Vorhersage eher bescheiden war, für die nächsten Tage, ging es wieder zurück in Richtung Küste, nicht aber vorher um Motovun eine Wanderung zu unternehmen. Adriano wurde an einer Kreuzung neben ein paar andere Fahrzeuge gestellt und wir starteten unsere Wanderung. Diese ging über einen Feldweg, der leider mit vielen Pfützen war und mit hunderten von Stechmücken, die nicht besseres zu tun hatten, als sich an uns zu bereichern. Nachdem es dann aber den Berg hoch ging, wurde es trockener und die Stechmücken, hatten ein Ende. Wir liefen umher, aber so richtig großartig war die Wanderung nun nicht. Das Highlight, war ein Tunnel, bei dem immer mal wieder die Lichter per Bewegungsmelder angingen, nur halt nicht immer zur rechten Zeit und so half uns die Handylampe. Der Ort Motovun war dafür aber richtig schön und als Belohnung, gab es für jeden ein total überteuertes Radler 🙂 .

Dann fuhren wir hinunter zum Campingplatz und bekamen einen netten Platz auf einen riesigen Campingplatz mit 2000 Stellplätzen. Okay, nicht so unseres aber was solls.

Den Pool konnten wir nicht genießen, dafür war das Wasser einfach zu kalt. Gekocht wurde heute wieder selbst und dann mit Film ins Bett. Die Nacht war kurz, weil es die gegen Morgen anfing zu regnen und nicht mehr aufhörte und das klopfen auf dem Dach nervte.

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