Tag 6 Irland – Cork – Ardmore – Rock of Cashel – Kilkenny


Frührstück bestand heute aus Neskaffee und dem Karottenkuchen, den wir gestern im Lidl gekauft hatten. Diese Nacht habe ich nicht so gut geschalfen, keine Ahnung warum. Wir sind so gegen halb acht auf, das kleine Frühstück und zwischendurch Koffer packen. Ich bin dann noch duschen und so waren wir schon vor 9 Uhr aus dem Hotel und auf dem Weg zu unserem ersten Ziel. Wir wollten uns als erstes den Rundturm von Ardmore anschauen und evtl. auch dort die kleine Wanderrunde aus dem Rother durchführen. So fuhren wir als erstes die ca. 60 Kilometer nach Ardmore und konnten bis vor den Friedhof mit seinem Rundturm und der zerfallenen Kathedrale vorfahren. Der Turm ist in einem sehr guten Zustand und wohl einer der schönsten des Landes.
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Die Einganstür liegt bei diesem Turm in ca. 4 Meter Höhe über dem Boden. Rundherum ist ein Friedhof, teils verfallen, teils aber sind noch aktuelle Gräber dort zu sehen. An dem Friedhof schliesst eine alte Kathedrale an, von der nur noch ein paar alte Mauern vorhanden sind.
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Während wir uns den Turm anschauten, kam ein Typ mit ein paar Zettel in der Hand vorbei und gab uns diese mit dem Kommentar, damit wir etwas mehr darüber erfahren. Später sahen wir, das der Typ den Rasen dort mähte. Auf den Zetteln stand eigentlich nur das, was schon auf der Tafel vor den Friedhof stand ;-). Wir schauten uns alles in Ruhe an und beschlossen, weil es noch recht früh war, die Tour aus dem Rohter zum Knockanaffrin zu machen. Wir fuhren also wieder ca. 1 Stunde zum Startort, den wir aber ein bisschen suchen mussten. Dort dann Wanderschuhe an und sofort ging es erst mal steil hoch. Bine jammerte etwas mit Beine schwer und Muselkater und war auch recht langsam. Ich sagte ihr, geh du vor, dann bist du etwas schneller und läufst nicht so weit hinter mir her. Ich fragte Sie, ob wir auf den Gipfel laufen oder nur die Runde ohne Gipfel machen. Sie sagte heute kein Gipfel, Runde ist genug.
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So gingen wir zum ersten Punkt mit der Bezeichnung Gap, auf dem Weg dahin bin ich wieder ganz schön in den sumpfigen Teilen eingesackt. Am Gap waren wir nach ca. 40 Minuten und es ging weiter bis zu der Abzweigung, die nicht zum Gipfel führte, sondern zum Auto zurück ging. Wir gingen noch etwas weiter um den Ausblick von dort auf den See genießen zu können, dieser lag so wunderschön im grünen eingebettet.
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Wir machten Fotos und gingen hinunter zum Auto, es ging recht flott immer am Zaun entlang und nur ein paar Stellen waren etwas steiler aber keinVergleich zu dem Stich am Sonntag. So waren wir 2 Stunden später schon wieder am Auto, schneller als die drei Stunden die ich dafür kalkuliert hatte, da war der Gipfelaufstieg aber noch dabei. So ein richtiger Gipfel scheint es eh nicht gewesen zu sein, wie man von unten gesehen hat.
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Bine meinte am Auto das Sie den blöden Kuchen nicht mehr mag und was richtiges zu Essen braucht, Brötchen mit Wurst, ich konnte Sie dann zu Käse überreden. Wir fuhren also zu unserem nächsten Ziel nach Cashel und unterwegs hielten wir in einem Supermarkt an. Dort fragte Sie mich, ob ich mein Handy mitnehmen möchte und ich sagte, klar. Sie zog am Kabel und hatte das Kabel in der Hand und der Stecker steckte noch im Handy 🙁 . Gut das ich noch ein Akkuspack im Koffer hatte, falls es mit dem Handyakku mal zu Ende geht und wie kein Navi mehr zum navigieren hätten, könten wir das Handy damit am Leben halten und den Weg finden 🙂 . Im Supermarkt erst mal Baguette und Käse kaufen und diesen während der Fahrt verzehren. Wenig später waren wir auch schon in Cashel und wollten auf den offiziellen Parkplatz fahren, der uns aber mit 4,50€ zu teuer war. Wir stellen das Auto ein paar Meter weiter auf einen Parkplatz und zahlten 2€ für zwei Stunden. Wir gingen zum Rock of Cashel, und sahen das ein Teil der Kathedrale leider eingerüstet war. Also ab zum Eingang, zahlten schön unsere 14€ Eintritt und sahen und die Ruine von innen an.
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Leider war auch dort viele Teile gesperrt und auch Gerüste standen einige herum, so das wir und sagten, dass wir das Geld besser im Portmonee gelassen hätten und ein paar Bilder von außen gereicht hätten. Wir waren also eine 1/2 Stunde später schon wieder draußen, liefen durch den Ort, der doch sehr klein war und gingen zum Auto um nach Kilkenny zu fahren. Unterwegs kamen wir noch an einer Bäckerei vorbei wo wir uns ein rosa farbenen Muffin kauften und am Auto aßen.
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Wir fuhren nun nach Kilkenny, wo wir um kurz vor fünf eintrafen. Wir fanden im Hof noch einen letzten Parkplatz, haben eingecheckt und sind aufs Zimmer, welches sehr groß und auch sehr freundlich war. Nun erst mal duschen und ab in die Stadt. Die Stadt selbst hat für ihre Größe sehr viele Pubs und Geschäfte, Einwohner leben hier nur 20000 aber bestimmt kommen hier sehr viele Touristen hin. Wir gingen erst zum Kilkenny Castle, weches wir von außen besichigten.
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Hinter dem Castle befand sich ein riesiger Park, den wir nicht besichtigten. Nun liefen wir durch die Einkaufstrassen, wobei hier auch wieder schon so gut wie alles zu war. Schon komisch wenn alles um 5 Uhr nachmittags zu macht. Also noch ein Abstecher zum St. Marry Kirche, die noch nicht mals irgendwo erwähnt war, trotz ihrer Größe.
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Nun schlenderten wir etwas an den Bars und Restaurants vorbei und blieben beim Matt the Millers hängen, ein der Pub oder eher schon Restaurant.
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Ich trank ein Kilkenny und Bine nur Cola, sie hat wohl etwas mit dem Magen Probleme.
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Wir bestellen zuerst ein Salat mit einer Tarte gefüllt mit Ziegenkäse und Rote Zwiebelmarmelade und dies war einfach nur richtig lecker.
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Dann bestellten wir uns noch die Black Ribs um die mit denen aus Cork zu vergleichen.
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Mensch waren die gut und die Soße in denen die mariniert waren, zu reinsetzen. Wir liesen es bei den Getränken und gingen noch etwas umher und sahen im Fluss eine Art Fliegenfischer, sah auf jeden Fall süß aus.
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Kurze Zeit später waren wir im Hotel und gingen früh ins Bett.

volle Distanz: 6878 m
Maximale Höhe: 637 m
Minimale Höhe: 277 m
Gesamtanstieg: 550 m
Gesamtabstieg: -546 m
Gesamtzeit: 01:52:08
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