Myanmar Tag 2 – Yangon – Besichtigung der Shwedagon Pagode


Die Nacht war okay, irgendwann hatte ich doch arg mit den zwei Kopfkissen zu kämpfen gehabt und mich überwunden, eins aus dem Bett zu entfernen da diese einfach zu hart waren. Auch die Matratze war schon sehr hart und man hatte das Gefühl, ein Brett liegt unter einem. Da ich gegen 21 Uhr eingeschlafen war, wurde ich um Mitternacht wach und war damit beschäftigt, irgendwie wieder Schlaf zu finden und dabei wurde Isabelle zwischenzeitig murrig. Anderseits war es ja auch jetzt erst 18 Uhr deutscher Zeit und mein Mittagsschlaf war vorbei. Ich bin aber dann doch wieder eingeschlafen und so im Großen und Ganzen hatte ich eine gute Nacht. Isabelle brauchte ich eigentlich gar nicht zu fragen, Sie schlief von 20 Uhr bis 8 Uhr morgens durch und lediglich ich unterbrach Sie etwas dabei. 8 Uhr war die Zeit wo der Wecker ging und wir uns langsam zum Frühstück begeben sollten, da es dieses nur bis 9:30 Uhr gab. So gegen halb neun waren wir endlich hinunter und haben erst mal einen Kaffee genommen. Blöde, dass die immer nur den Nescafé Scheiß hier in Asien haben, da hat Nestle mit Ihrem Dreck doch gut die Finger drin. Dann erst mal nee Runde um das große Buffet und ich habe mir als erstes Shan Noodle hineingezogen, danach noch allerlei asiatische Dinge und zum Schluss noch zwei Spiegeleier, etwas Obst und Salat. Isabelle stand eher auf Brot mit Marmelade und gekochtem Ei, Sie mochte die herzhaften Sachen nicht am Morgen. Nach dem Frühstück ging es aufs Zimmer und duschen stand an. Ich schrieb erst mal meinen Blog, da ich dafür gestern einfach zu müde war. Gegen elf machten wir uns auf dem Weg zur Shwedagon Pagode, dabei fragten wir an der Rezeption nach den kürzesten Weg und uns wurde dabei einen schönen kleinen Stadtplan ausgehändigt. Wir liefen erst mal ein paar hundert Meter die Hauptstraße in Richtung Flughafen zurück, da wir gestern die Pagode schon auf dem Hinweg sahen. Nach gut zehn Minuten ging es dann rechts ab und am Park vorbei. Die Straßen die dabei zu überqueren waren, bedeutenden schon eine Herausforderung, zumal die Technik von Vietnam hier nicht galt. Denn das einfach langsam über die Straße gehen damit der Verkehr ausweichen kann, funktionierte hier nicht und hätte hier sicherlich mit dem Besuch im Krankenhaus geendet. Wir kamen an einem zweiten Park vorbei, der als Public Park im OSM ausgeschrieben war und so gingen wir dort durch. Mitten im Park bogen wir rechts ab um in Richtung Pagode zu gehen, die von hie schon zu sehen war. Leider kamen wir an einen Zaun, der auch kein Tor besaß so gingen wir am Zaun entlang wieder in die Richtung aus der wir kamen und erst kurz vor unserem Eingangstor, kam ein kleines Tor und wir kamen wieder aus dem Park heraus  . Nun also außerhalb des Parks in Richtung Shwedagon Pagode und dabei war wiedermal die Straße eine Herausforderung. Endlich in der Halle vor der Pagode angekommen, image

wurden wir erst mal von einer Dame abgegriffen um pro Person um 8.000 Kyat erleichtert, was wie eigentlich allen Eintrittsgebühren hier nur für Ausländer gilt. Auch hier waren keine USD nötig und diese hatten wir umsonst dabei, aber sie lagen eh im Safe herum und ich hatte mir keine extra besorgt. Gerne zahlten wir den Eintritt, denn wir freuten uns auf unser erstes Highlight in Myanmar. Hier zogen wir unsere Schuhe aus und es ging durch die Halle, dann weiter für mich eine Treppe und für Isabelle eine Rolltreppe hoch.
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Oben angekommen, sahen wir sofort auf die goldene im Sonnenlicht glänzende Shwedagon Pagode und ich glaubte, dass diese durch ihren Glanz und Ihre Mächtigkeit sofort jeden in Ihren Bann zog.
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Von hier sahen wir uns nach dem Reiseführer die einzelnen Gebäude und Sehenswürdigkeiten an. Aber irgendwie passte nicht alles so zusammen, erst fehlte und eine chinesische Jade Statue, dann andere Denkmäler und etwas später fanden wir heraus, dass wir nicht den Südaufgang herauf gekommen waren. Ich sagte alles falsch und das wir den Ostaufgang herauf gekommen waren. Auch dies erwies sich später als falsch, den in Wirklichkeit sind wir den Aufgang hinauf, der nicht im Reiseführer stand 😉 . Zwischendurch hatten wir noch ein nettes Gespräch mit einem älteren Guide, der uns einige seiner Referenzen in Heften zeigte und darauf hoffte er könnte für uns zwei Wochen Guide spielen.
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Aber irgendwie bleiben die Menschen hier immer nett, auch wenn man nein sagt und dadurch bleibt man selbst auch immer locker und ruhig. Schade, dass das nicht eine Selbstverständlichkeit im Urlaub ist und man sich über die vielen Aufdringlichkeiten öfters ärgert. Dann hatte wir also die Richtung und der Plan und die Schreine machten mehr Sinn und so fand Isabelle und ich unseren passenden Wochentagschrein, nicht aber ohne vorher im Kalender des Handy nachzuschauen welchen Wochentag wir geboren waren. Ich wusste meinen Wochentag eh nicht und kam laut Handy Mittwochs zur Welt. Isabelle dachte Sie sei Dienstag geboren, was aber nicht stimmte, da Sie Montag geboren war. So konnten wir wie es üblich war unseren Schrein besuchen.
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Immer wieder von dem vielen Gold geblendet waren wir total hin und hergerissen. In Indien habe ich viele Paläste und Tempel gesehen aber diese Pagode war einmalig und kann für mich locker mit dem Taj Mahal mithalten 🙂 . Zwischendurch machten wir eine Pause und dort sahen wir viele mit Ihrem Handy herum hantieren, es gab kostenfreies WLAN. Da soll mal einer etwas sagen, in Deutschland muss man das suchen, nicht nur die Pagoden 😉 .
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Ich schrieb erst mal was auf Facebook und auch ein paar Bilder kamen hinein. Wir setzen unseren Rundgang fort und machten zwischendurch Pausen da es schon sehr warm war.
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Gegen 4 Uhr beendeten wir dieses tolle Erlebnis und gingen zurück in unser Hotel. Vorher noch kurz in den Supermark etwas Eis und ein Bierchen kaufen. Im Zimmer aßen wir als erstes das Eis und im Anschluss dann das Bier und etwas salziges dazu. Den Plan evtl. noch in die City zu gehen ließen wir sein, auch in ein Restaurant um die Ecke hatten wir keine Lust. Da auf der gegenüberliegende Straßenseite ein Futterstand war und dort gestern viele Menschen saßen und es zudem noch gut roch, sind wir einfach dort hin um etwas zu essen. Dem Wunsch auf vegetarisches Essen kamen Sie leider mangels Sprachkenntnissen nicht ganz nach, aber irgendwie ist das für Isabelle schon okay. Wir bestellten drei Gerichte, zweimal Nudeln, einmal gebratenen Reis und wieder mal die leckere Wasserkresse. Es stellte sich heraus, dass diese Portionen bestimmt doppelt so groß waren als die, die wir gestern hatten und für uns beide nicht zu schaffen waren. Mit Wasser zahlten wir 7.300 Kyat und waren also mit gut 5 Euro für zwei Personen mehr als satt. Im Hotel gab es noch ein gute Nachtbier und gegen zehn wurde das Licht ausgemacht, da für morgen aufstehen um 7:30 Uhr angesagt war und damit verbunden den Flug nach Mandalay.

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