Tag 4 Sillian – Wanderung um den Porze


Die Nacht haben wir eher unruhig geschlafen, entweder voller Bauch oder das Bett. Die Kopfkissen sind auch zu hart, da hätten wir besser welche von Zuhause mitgenommen. Um halb neun aus den Federn und ab zum Frühstück. Das Frühstück war lecker, eine kleine aber gute Auswahl und als Kaffee gab es einen schönen Cappuccino aus dem schönen Vollautoamten. Ich habe mir ein Ei bestellt und wurde wieder in die Warteschlage gestellt(kommt mir irgendwie bekannt vor), aber das andere Ei war fast fertig so die Dame. Nach einer viertel Stunde und auch schon fertig mit dem Frühstück da ich das Ei nicht zu beginn geordert habe, sagte ich zu Isabelle, irgendwie klappt das mit den Eiern nicht, auf der ganzen Welt wo wir herum reisen, hatten wir(besser ich, Isabelle mag ja kein EiSmiley) nie Probleme ein Ei zu bekommen, ganz im Gegenteil es war das einzige, auf dass man sich verlassen konnte. Isabelle fragte dann mal nach, ob dass noch wird mit dem Ei, oh Schreck, vergessen. Nee nee, da wollte ich jetzt auch keins mehr. Wir gingen auf das Zimmer und überlegten was wir bei dem durchgewachsenen Wetter anstellen können. Klettersteig testen ging nicht, also etwas wandern soweit es der Regen zuließ. Wir einigten uns darauf zur Porzehütte zu laufen und dort evtl. den Einstieg zum Klettersteig zu finden(gut, mit dem Klettersteigeinstieg einigte ich mich mit mir selbst). Also Sachen ins Auto und los. Der Klapfsee war ca. 30 km vom Hotel entfernt, den Weg haben wir auch gut gefunden aber die letzten Kilometer ab der Straße, ging es über ein Schotterweg und dieser war schon sehr schlecht befahrbar. Die letzten Meter vor dem See wurde knapp mit der Bodenfreiheit unter dem Auto und so wollten wir das Auto stehen da stehen lassen wo wir waren und den Rest laufen. Nachdem aber mehrere Autos an uns vorbei gezogen sind, haben wir uns angeschlossen und sind hinterher. Wenn die das Packen, dann wir doch auchSmiley mit herausgestreckter Zunge. Isabelle meinte wir sind gebrannte Kinder, da wir damals in Namibia mit einem Jeep im Wüstensand stecken geblieben sindZwinkerndes Smiley. Es waren nur noch ein paar hundert Meter bis zum See und von dort ging es mit dem Auto nicht weiter da eine Schranke den Weg zur Hütte versperrte. Wir stellten das Auto ab und schauten uns in der Gegend um.

web136Es regnete leicht, Minuten später regnete es so hefig, dass wir uns ins Auto setzen, was also machen? Wir warteten etwas und der Regen wurde weniger. Isabelle meinte lass uns wenigsten hier etwas herum laufen. OK, raus aus dem Auto, den Rucksack packen, dabei ließen wir die Klettersteigsachen im Auto, so nass wie alles war, macht es eh kein Spaß und ist zu gefährlich. Ich sagte zu Isabelle, “Komm, lass uns zur Hütte gehen, die ist ja nicht soweit”. Sie hatte nichts dagegen einzuwenden und wir trabten los. Der Regen wurde weniger und nach gut 40 Minuten waren wir an der Hütte. Isabelle wollte rein gehen, aber ich meinte das wir ja mal weiter laufen können. Sie hatte keine Einwände und wir liefen weiter. Der Weg zur Hütte war ein Schotterweg für Autos, dieser nun war ein schöner schmaler Wanderweg. “Isabelle, komm wir schauen mal wo der Klettersteigeinstieg ist.”

web130web131Wir liefen eine gute Stunde, erst eben und nachher immer höher.

Wir sahen italienische Schafe auf österreichischem Hoheitsgebiet Zwinkerndes Smiley

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Ich bin irgendwann vor und bei 2250 Meter Höhe habe ich vermutet, dass wir den Einstieg verpasst haben obwohl der Weg zum Porze ging. Außerdem wurde es dunkel und ein heftiger Regenschauer wollte ich da oben nicht haben und meine Süße war alleine. Also wieder zurück damit Isabelle nicht den ganzen Berg hoch kommt. Wir liefen den Weg zurück bis wir wieder an der Hütte waren. Nun erst mal ein Radler für jeden und zusammen aßen wir Käsetaler mit Krautsalat, die waren richtig lecker.

web134Nach dem Gespräch mit dem Hüttenwart waren wir auf dem richtigen Weg und der Einstieg war wohl in unmittelbarer Nähe. Es gibt zwei Wege zum Gipfel, jeder mit Klettersteig, einer auf der italienischen Seite und einer auf der österreichischen. In der Hütte waren Postkarten und so konnten wir uns den Porze mit seinen 2589m, den See und die Umgebung mal bei Sonne anschauen. Man hat schon vom See einen tollen Blick auf den Berg. Gut, so eine mystische Tour hat doch auch wasWeinendes Smiley. Nun noch zum Auto, wobei wir diesmal die kurze Variante durch den Wald wählten, den mochte Isabelle zum Anstieg nicht. Im unteren Waldstück waren dann Heidelbeeren ohne Ende, ein Traum für meine Süße und ich ließ sie weiden wie ein SchafZwinkerndes Smiley.

web135Die Rückfahrt mit dem Auto ging recht flott, unterwegs noch tanken und ab ins Hotel. Dort sagte Isabelle “Mir ist kalt, komm lass uns in die Sauna gehen”. Einen Tag zuvor hatte ich die Besitzerin noch verspottet, im August in die Sauna zu gehen, aber nun gingen wir uns aufheizen. Es ist eine schöne Sauna und sehr großzügig angelegt. Erst waren wir zu viert im Saunabereich, aber kurze Zeit später war die Sauna mit ca. 12 Leuten voll. Wir machten zwei Saunagänge und ruhten noch etwas auf dem Zimmer. Um kurz nach Sieben wieder Essen und wir nahmen zusammen eine Flasche Rotwein, was Isabelle sehr gefiel. Essen war wie schon tags zuvor sehr lecker. Nur Isabelle konnte sich mit der süßen Gemüsetarte nicht anfreunden, bei dem der Teig entweder ein Fehlgriff war oder aber die Österreicher essen den so. Auf dem Zimmer wieder unser Marillengeist und dann Heia.

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