Myanmar Tag 3 – Yangon – Mandalay


Nachdem ich gestern Abend noch auf der Airport Seite war und unseren Flug nicht bei den Abflügen fand, war ich etwas beunruhigt und habe deshalb nicht so toll geschlafen. Ich fand einen Flug von Asian Wings von Yangon nach Bagan um 11 Uhr, welcher also eine Stunde früher dran war als unser gebuchte. Leider stimmte die Flugnummer nicht mit der überein, den ich auf der Bestätigung hatte. So stelle ich den Wecker für halb sieben, um dies an der Rezeption klären zu lassen. Um halb sieben bin ich aufgestanden um hinunter zur Rezeption zu gehen, aber ich fand die Zimmerkarte von Isabelle nicht und so musste ich sie fragen und dabei wecken. Als sie fragte was denn los sei, antwortete ich ihr, dass irgendwie der Flug auf der Homepage des Flughafens nicht zu finden sei und ich das klären möchte, nicht dass unser Flug früher geht. Sie sprang sofort auf und wollte sich fertig machen, ich sagte Ihr aber Sie solle sich keine Sorgen machen, ich kläre das. Ich also hinunter und quatschte mit einem Mädel, die dich darum kümmern wollte. Als ich ins Zimmer kam, war Isabelle schon geduscht und ich hüpfte auch unter die Dusche. Als ich unter der Dusche stand, ging das Telefon und Isabelle sprach mit dem Mädel von vorhin, wobei sie so gut wie nichts verstand, sie aber mitbekam das der Flug bestätigte wurde. Egal, doch noch ängstlich das alles nicht stimmte gingen wir zum Frühstück und aßen etwas. Die Ängste sind wohl typisch Deutsch 😉 . Ich nahm eine Suppe welche mir nicht so gut geschmeckte wie die Nudeln am Vortag. Wir gingen auf das Zimmer, machten uns fertig und checkten aus. Einen kleinen Koffer ließen wir im Hotel mit unseren Wintersachen und einiger Schmutzwäsche darin. Das Hotel war schon sehr gut und das Personal sehr freundlich, so macht Urlaub einfach Spaß. Ich zahlte die 170 USD mit meiner Kreditkarte und wir fuhren mit dem Aufzug hinunter zum Ausgang. Taxi stand vor der Tür und für 8 USD besser 8.000 Kyat wurden wir zum Flughafen gefahren. Die rechnen hier immer noch mit 1 USD = 1.000 Kyat was aber gar nicht mehr stimmte, der Kyat war viel weniger Wert, den für 1 USD bekam man mittlerweile knapp 1300 Kyat.

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Wir fuhren so schon gegen kurz nach acht los und bis auf eine Baustelle kamen wir gut durch den Verkehr und waren schon um kurz nach neun am Flughafen. Als ich aus dem Taxi Ausstieg war ich eine Frostbeule, Klimaanlage sei Dank, sogar Halsweh hatte ich nach der kurzen Fahrt. Der Typ am Schalter im Flughafen schaute kurz auf ein Blatt und meinte irgendetwas unverständliches, ich fragte ihn daraufhin zweimal was er meinte und die Übersetzung kam von einem Herrn nebenan. Gate Open at Ten. Es sieht also so aus das der Flug stattfand und ich sah auch nur ein paar Namen auf der Liste. Nun hieß es also warten, fast drei Stunden, Isabelle nahm es gelassen 🙂 . Während ich durch die beiden Flughafenbereiche schlenderte, sag ich schon krasse Unterschiede, einmal Inlandsflüge

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Und einmal der internationale Flughafen. Im Flughafenbereich sah man mal locker dreißig Geldautomaten, also an Bargeld kommt man mit der richtigen Karte immer.

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image Nach einem Toilettenbesuch sind wir dann das Gepäck aufgeben gegangen, irgendwie alles noch mit der Hand, aber bei weitem nicht so schlimm wie in Simbabwe am Airport Victoria Falls. Beim Blick auf die Passagierliste, war diese doch größer als gedacht und alles war im Lot, wir lernen daraus, dass die Airport Seite für Inlandsflüge für die Tonne ist. Der Herr am Schalter meinte der Flug habe 45 Minuten delay, also noch länger warten aber heute wollten wir eh nicht viel in Mandalay machen. Ist aber wohl wirklich Quatsch ein Flieger zu nehmen, der Bus braucht auch nicht viel länger und der Tag ist eh gelaufen. Ein Blick in die Halle zeigte eine schöne Deutsche Reisegruppe wie ich sie von Wikinger Reisen her kannte, dann doch besser wieder alles mit meiner süßen als Individualreise machen, da ist man viel freier und sucht sich seine Bekanntschaften aus 😉 .
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Um 12:30 Uhr war es soweit, eine viertel Stunde früher als gedacht ging es in die Luft, Isabelle traute dem Flieger nicht so 😉
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Der Flug war eigentlich als Direktflug nach Mandalay gebucht, leider ging es von hier erst nach Heho, also dorthin, wo unser Ende der Rundreise sein sollte. Ob es überhaupt ein Rückflug geben wird, werden wir sehen, wir sind ja noch 14 Nächte in Myanmar und evtl. nehmen wir ja auch den Bus um zurück zu fahren. Der Zwischenstopp in Heho war aber sehr kurz und dreißig Minuten später waren wir schon in Mandalay und mit einer viertel Stunde Verspätung gelandet. Lustig war, dass der Flug den ich heute Morgen dachte der es evtl. sein könnte, der um elf Uhr startete, in Yangon sogar 1,5 Stunden Verspätung hatte und im Flughafen von Mandalay gerade mal 5 Minuten früher da war als unser Flieger. Wir warteten also auf das Gepäck, dass hier sogar vom Kofferband kam und im Anschluss warteten wir bis wir hinter all den Touristen die von Bangkok kamen, endlich durch die Security kamen. Es gab einige Taxistände im Flughafen und wir steuerten auf den zu, der am meisten winkte 😉 . Dort war es wirklich egal, da immer 4.000 Kyat pro Person im geteilten Taxi zu zahlen waren und 12.000 für ein privates. Wir zahlten die 8.000 Kyat und ich wurde darauf hingewiesen , dass ein privates doch nur 12.000 Kyat kostete, egal, warum sollen wir nicht mit andern im Auto in die knapp fünfzig Kilometer entfernte Stadt fahren. Es kamen noch zwei Mädels dazu, eine Kanadierin und eine Schweizerin. Wir stiegen in einen kleinen Bus, der sehr schön war aber das Vergnügen hielt leider nicht lange an.
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Noch bevor wir starteten mussten wir in ein kleineres Taxi umsteigen, da dieses für eine Gruppe aus 6 Personen herhalten sollte. Wir fuhren also alle zusammen nach Mandalay und als erstes wurde die Kanadierin in Ihrem Hotel heraus gelassen. Wir waren die zweiten die in unserem Hotel 8 ausstiegen. Dort gab es erst mal ein erfrischendes Tuch und etwas zu trinken. Der Typ hinter dem Tresen war sehr nett und erklärte uns alles. Dann wurden wir in unser Zimmer im obersten Geschoss gebracht, wobei die Freude schon groß war, wieder oben zu sein. Das Zimmer war nicht mit dem in Yangon zu vergleichen, aber sehr nett und die Matratze war ein Traum im Vergleich zu unserm Luxushotel in Yangon, ebenso das Kopfkissen 🙂 . Bad war etwas seltsam, die Dusche im Raum neben der Toilette, aber auch wieder nicht das erste mal. Die Klimaanlage kühlte gut und auch ein Kühlschrank war im Zimmer. Aber irgendein Geräusch nervte dauernd. Wir dachten erst die Pumpe vom Aufzug aber später erklärte uns der Chef nachdem wir dies anmoserten, dass es eine Wasserpumpe sei. Er sagte aber spätestens um Zehn Uhr wird die abgestellt und dann soll Ruhe sein. So war es später auch als wir von unserer kleinen Runde und Abendessen zurück kamen, ging diese nur noch sehr selten an und nachher gar nicht mehr. Wir machten uns aber erst mal auf durch die die Straßen in der Umgebung des Hotels zu schlendern wobei dies wie immer auf der Straße stattfand. Die Stadt war wieder ganz anderes und erinnerte uns mehr an Hanoi.
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In einen Goldladen schauten wir uns etwas Schmuck an, wobei Isabelle mich auf einen Riesen Stapel mit Geldscheinen hinwies, der dort schon wieder lustig aussah 🙂 .
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Wir kamen im Anschluss an einem Markt vorbei, dort fand aber schon die große Aufräumaktion statt. Da es dunkel wurde fragte ich Isabelle, ob Sie Hunger hätte und Sie meinte nicht mehr so viel wie eben, aber komm, lass uns was Essen gehen.
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Wir lassen etwas über Shan-Buffets und das man dort einfach mit dem Finger drauf zeigt und es dann auf einem Teller mitbekommt. Wir waren in der Nähe des Lashio Lay und gingen dort hin. Der Weg ist einfach zu finden wegen der durchnummerierten Straßennamen. Wir sind erst mal am Restaurant vorbei, dann wollten wir zurück und ein Rollerfahrer bestätigte diesmal die Richtung. Angekommen suchten wir uns viel Gemüse aus, rote kleine Bohnen und für mich noch ein Hühnchen Curry. Wir bestellten 2 Myanmar Bier, wobei dieses erst noch im Markt nebenan geholt werden musste. Als Vorspeise bekamen wir eine Suppe mit viel Gemüse. Wir verteilten die Speisen auf Teller mit Reis und Isabelle war begeistert von den kleinen roten Bohnen, die mit gerösteten Zwiebel zubereitet waren. Eigentlich das erste Mal, das Sie Bohnen so mochte und nachher sogar den ganzen Teller leer putzte 😉 .
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Mir schmeckte auch alles, aber irgendwie war nachher in meinem Teller sowieso alles vermengt und schmeckte so auch am besten.
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Ich zahlte für 4 Gerichte und zwei große Flaschen Bier 8.000 Kyat, also knapp 6 € und wir gingen mit vollem Bauch zurück in unser Hotel. Unterwegs noch an einer Spielburg vorbei, wo auch die kleinen schon mit Power zu gedröhnt wurden 🙂 .
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Im Hotel machten wir uns noch etwas schlau über Mandalay. In dem Reiseführer fanden wir auch die Mahamuni Pagode, ein riesen Buddha, der voll mit Blattgold gepappt war und den wir in einer Reportage über das goldene Dreieck in Terra X sahen. Ein Ziel für unsere morgige Runde in der Königsstadt Mandalay.

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