Istanbul – Tag 3 Hagia Sophia


Wecker läutete wieder um halb neun, Frühstück war so wie am Vortag und aus einem Omelette zum Frühstück wurde nix da der Typ von sich aus wieder Spiegelei machte, einmal Spiegelei, immer Spiegelei 😉 . Morgen müssen wir auf jeden Fall schneller sein. Nach dem Frühstück duschen und ab hinter zur Galatabrücke. Nun war an Galataturm auch nicht so viel los.
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Ich sagte zu Isabelle lass uns den Tram nehmen, dann müssen wir den Hügel nicht hoch laufen.
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So ging es gemütlich mit der Straßenbahn den Berg hinauf. An der Haltestelle war auch gleich die Hagia Sophia und der Eingang.
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Die Schlange hielt sich in Grenzen aber schnell ging es trotzdem nicht. Von den Leuten die dort standen waren die meisten Deutsche. Knapp 13 Euro, als 40 türkische Lire waren auch eine Ansage und eine Verdoppelung des Preises im Vergleich zur Angabe im Reiseführer von 2013. Egal, das bedeutendste Monument der Stadt musste sein. Nachdem wir dann endlich bezahlt hatten, war dort ein kleiner Vorhof. Dort lag einiges vor der zweiten Hagia Sophia herum, die erste Hagia Sophia verbrannte, die zweite wurde zerstört und diese hier stand nun endlich seit fast fünfzehnhundert Jahren. Im Vorraum angekommen schauten wir, ob wir die Zeichen die im Reiseführer beschrieben waren fanden. Durch die Kaisertür gingen wir in die Innenhalle und das erste was wir sahen, war ein riesiges Gerüst. Ich sagte Isabelle nur, Mist, schon wieder so viel Geld ausgegeben und vieles ist durch Gerüste versperrt. Egal, der Innenraum war sehr beeindruckend und man sah schnell, das eine Renovierung dringend notwendig war und diese wohl Jahre dauern wird. Irgendwie wie der Kölner Dom, dort steht auch immer ein Gerüst.

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Wir schauten uns alles an und drehten dabei die Runde. In der Vorhalle ging es dann nach oben, wobei der Aufstieg schon fast Rollstuhl gerecht war.
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Von oben war die Größe der ehemaligen Kirche erst recht zu sehen und wenn das Gerüst nicht da gewesen wäre, hätte sie bestimmt noch viel größer gewirkt.
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Auf dieser Empore konnte man fast einmal herum laufen und wir schauten uns die Mosaiken an, die im Reiseführer als eigene Tour beschrieben war.
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Nachdem wir uns alles anschaute hatten ging es wieder hinunter und eigentlich hatten wir auch alles gesehen. Ob das Ganze das Geld wert ist muss jeder für sich entscheiden, wir fanden es gut das Geld da ist und die ehemalige Kirche und Moschee nun restauriert wird. Draußen angekommen,
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liefen wir etwas umher und wollten in den versunkenen Palast, eine von vielen Zisternen. Irgendwie hatte ich etwas von James Bond im Kopf in einem der letzten Film wo die in einem Wasserspeicher waren. Aber was wir am Eingang sahen war nur eine kleine Halle und wo es hinunter ging. Schade das alle Eintritte nun das doppelte kosten und so waren wir nicht bereit, für einmal einen kleinen Raum mit Wasser zu sehen das Geld zu investieren. Wir gingen lieber was Essen und Isabelle nahm sich einen vegetarischen Teller mit vielen kleinen Sachen drauf und ich ein Hühnchen Kebab, also Spieß 🙂 . Danach noch etwas um die blaue Moschee laufen
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und in Richtung Hippodrom, was auch immer das war. Auf dem Weg dorthin kamen wir an ein türkisches Kaffee vorbei, wo der Kaffee in Holzkohle gemacht wurde. Als wir saßen wurden wir schnell angequatscht und ein Typ erzählte und nett seine ganze Lebensgeschichte, das es in Deutschland lebte, nun in London, er Teppich verkaufte, das er……….
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So nach nee Stunde ging es dann durch eine Art Basar zurück zur blauen Moschee und den Weg hinunter zum goldenen Horn, den Weg der auch die Tram nahm. Unterwegs noch im Kiosk für jeden ein Bier mitnehmen, das wir auf der anderen Seite des Horns an der Promenade mit Blick auf den Bosporus genossen. Da es nun schon nach sechs war, machten wir uns auf ins Hotel um uns frisch zu machen. Heute hatten wir von in das kleine Restaurant zu gehen, das sich im selben Gebäude wie das Hotel befand. Das Sharap Restaurant hatte eine schöne Karte die wir uns am Vorabend anschauten und auch gute Bewertungen.
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Um Acht hatten wir einen Tisch für draußen reserviert. Wir tranken Wein und holten uns als Vorspeise Linseneis und Zweierlei vom Thunfisch, dann als Hauptspeise Fischspieße und Muscheln in Reis. Alles war von den Zutaten sehr originelle, jedoch fehlte irgendwie das es rund schmeckte. Das beste war das Dessert, das es im Anschluss aufs Haus gab. Es fing an zu Gewittern und wir liefen etwas die Straße hoch wo die beiden Tage zuvor so viel Betrieb war. Heute war alles sehr ruhig und die meisten Bars war leer oder wenig besucht. Es fing an zu regnen und wir setzten uns in eine Bar auf die Terrasse, ich bestellte ein Bier und Isabelle ein Raki, den hatten sie aber nicht und so gingen wir weiter. Bei der nächsten Bar war dies kein Problem und wir schauten dem Regen zu wie dieser neben uns herunter regnete, irgendwie wie im Roman. Dann liefen wir noch etwas in die Einkaufsstraße hoch, dort kamen uns viele wohl von einem Fußballspiel entgegen, aber fröhlich was darauf deutete das sie gewonnen hatten 😉 . Hinter uns wurde das Gewitter immer heftiger und wir gingen zurück zum Zimmer, was sich als richtig erwies. Es regnete nun richtig heftig mit viel Donner und Blitz.

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