Rundreise Bayern-Tschechien Tag 2 Prag


Die Nacht war okay, das Bett war gut und da wir das Fenster offen hatten, konnten wir beide gut schlafen. Ich hatte den Wecker für 8 Uhr gestellt, um in Ruhe wach zu werden aber so gegen sieben war die Nacht für mich zu Ende. Um neun war Isabelle dann auch soweit und wir gingen zum frühstücken. Der Frühstücksraum war schon seltsam und das Gefühl war immer dabei wie vor 30 Jahren im Ostblock, wobei das Hotel nicht so alt wirkte. Da im Vorfeld die Erwartungen an das Frühstück eher gering waren, wurden wir auch nicht enttäuscht. Kaffee war übel und die Auswahl sehr schnell Überblickt. Es gab also Brötchen mit Marmelade und etwas Wurst. Der Kuchen fanden wir beide noch am besten.
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Halb gesättigt ging es nach oben zum duschen und Koffer packen, da es heute nach Prag ging. Ausgecheckt war schnell, wobei mir die Visa Firma Freitags schon die Abbuchung meldete, aber nach Klärung, wurde der Betrag nur geblockt. Das Mädel hinter den Tresen war genau so pampisch wie am Vortag, Respekt, Sie hält Ihren Level 😉 . Bis Prag waren es nur 120 Kilometer, diese aber fast nur über Landstraße. Unterwegs waren einige Straßenbaustellen, die mit Ampelschaltungen geregelt waren und so standen wir einige Zeit. Gegen halb eins waren wir am Parkplatz im Ortsteil Zličín, wo ich mein Auto schon letztes Jahr beim Appartement stehen hatte und wir diesmal parken wollten, um mit der Metro in die Stadt zu fahren. Parken im Parkhaus war zu teuer und auch den Stress in die Stadt zu fahren musste nicht sein. Ein Parkwächter war nicht da, hatte wohl Wochenende aber eine Anleitung hing an der Tür. Wir machten den ausgefüllten Zettel inkl. der paar Kronen in den Umschlag und fuhren in knapp 30 Minuten in die Stadt. Die Metrostation war ca. 500 Meter entfernt vom Hotel und auf dem Weg dorthin, waren viele Parkplätze frei, die auch noch kostenlos waren, Schade, wohl zu ängstlich gewesen, hier in der Ecke war es Sonntags auf jeden Fall kein Problem, ein Parkplatz zu finden. Nach einer Runde ärgern, waren wir kurze Zeit später m Hotel.Wir bekamen ein Zimmer in der zweiten Etage, mit Blick auf die Straße, was aber es egal war, da die Fenster sich nicht öffnen liesen. Das Zimmer war in Ordnung und ein Stück besser als in Karlsbad. Wir duschten uns schnell nochmals ab und liefen in Richtung Metrostation, diesmal aber eine andere Richtung. Kaum waren wir ein paar Minuten gegangen kamen wir an ein Speiselokal vorbei und Isabelle meldete auch kurz vorher Hunger an. Ich sagte lass uns reingehen und etwas essen, da bei den Fußgängermassen das Essen nicht besser sein konnte. Das Zlaty Klas war im Souterrain und mit Ziegelstein auf Alt getrimmt und richtig gemütlich. Wir bestellten böhmische Gnocchis, Sülze für mich und einen Salat. Dazu für jeden einen halben. Lecker war das Essen und dafür das meine Sülze eine Vorspeise war, war es viel zu viel für uns beide.
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Wir zahlten unsere etwas 12 Euro mit Karte, wobei hier in Tschechien fast schon überall Kontaktlos mit NFC bezahlt werden konnte. Von hier ging es erst mal hinunter an die Moldau, und dort am Ufer entlang in Richtung Karlsbrücke. Das Wetter war nun wirklich Top und laut Wetterapp sollte es auch so bleiben. Je näher wir der Karlsbrücke kamen, um so voller wurde es.
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Auf der Karlsbrücke war es natürlich wieder sehr voll. Auch beim zweiten Besuch hatte es immer noch einen angenehmen Flair.
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Von dort ging es durch die Straßen und Gassen in Richtung Rathausplatz, schauten kurz auf die Astronomische Uhr, die Isabelle aber nicht wirklich beeindruckte.
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Nun noch etwas die tolle Kulisse den Altstädter Ring genießen,
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so wie der Platz hieß und dann ruhten wir uns etwas in der Kirche St. Nikolaus Kirche aus. Von dort weiter durch die Straßen bis wir am Pulverturm ankamen.
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Isabelle schrie nach Kaffee und wir machten uns in Richtung Wenzelsplatz. Dort waren viele Passagen die noch sozialistischem Erbe stammen. In einer der Passagen gab es dann ein Eiskaffee und wir schauten uns die Leute an die hier vorbei liefen. Ich erinnerte mich an den glitzernden Kopf, der hier in der Nähe war und der besten Eisdiele laut Reiserührer, den ich aber Zuhause nicht mehr fand.
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Der Kopf war schnell gefunden und auch die Eisdiele mit dem angrenzenden Park. Dort aßen wir ein Eis und wir einigten uns darauf das das Eis das beste von Prag war aber nicht das beste was wir bis jetzt aßen 😉 . Am Wenzelsplatz noch etwas herum schlendern
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und dann in Richtung Moldau. Dort setzten wir uns in ein typisches Touriabzocke Restaurant um etwas neben der Karlsbrücke zu trinken.
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Das Bier und der Wein dort hatte aber schon gereicht und glücklich wurden wir dort nicht. Wir gingen ein paar Meter und dort war ein nettes Café und Restaurant wo wir etwas im Hof tranken und eine Kleinigkeit aßen.
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Nun machten wir uns auf den Heimweg und kamen dabei am schiefen Haus vorbei.
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Kurz vor dem Hotel, kehrten wir noch im Zlaty Klas ein, um den Abend zu beenden. Beide waren wir vom langen Tag schnell am schlafen 🙂 .

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