Allgäu – Tag 1 – Anfahrt nach Roßhaupten


Im Dezember 2013 kaufte ich über Animod ein Hotelgutschein für den Allgäu, Haflinger Hof bei Roßhaupten, 6 Nächte mit Halbpension für 399 €. Das Hotel hatte gute Bewertungen und 1 Woche Allgäu wäre auch mal toll, dachten wir uns. Zwischenzeitlich gebucht und wieder storniert, buchte ich nun im August 2015 endgültig das Hotel für Juni 2016 und über den Luxemburger Nationalfeiertag, um mit 4 Tagen Urlaub die Woche hier zu verbringen. Da noch zwei Nächte fehlten, buchte ich im März über Booking die Tage Freitag bis Sonntag Kempten im Hotel Fürstenhof. So war Freitags wieder Koffer packen angesagt, zwei neue bestellte Reifen schnell auf mein Fahrrad aufziehen und den Fahrradhalter für das Cabrio an das Auto montieren. Samstagmorgen war die Nacht gegen halb sieben für mich zu Ende und für Isabelle um sieben. Ich ging in die Bäckerei noch Proviant für die Fahrt kaufen und gegen halb acht saßen wir im Auto und waren auf dem Weg nach Roßhaupten. Die Fahrt durch den Pfälzer Wald ging nicht wie gewohnt auf der schnellen Strecke, sondern wir wurden über Bad Bergzabern umgeleitet. In Karlsruhe war auch schon die nächste Baustelle und wieder standen wir dort im Stau. Dann ging es erst mal gut weiter bis zum Aichel Berg, wo wir wieder im Stau standen. Die Auffahrt zur A7, bei der wieder Stau sein sollte, umfuhren wir über Landstraße nach der Empfehlung vom Navi. Gegen 14 Uhr waren wir dann endlich nach knapp 500 Kilometer im Hotel. Wir wurden sehr freundlich empfangen und uns wurde das Zimmer gezeigt. Ich hatte im Vorfeld ein Zimmer im neuen Teil des Hotels für 15 € Aufpreis reserviert. Das Zimmer gefiel uns auf Anhieb und war sehr hell und freundlich eingerichtet. Tag1_002 Tag1_001Ein Zusatzzimmer war auch noch da, ich nannte es das Streitzimmer 🙂 und Isabelle das Ankleidezimmer. Wir räumten unsere Sachen weg, genossen ein erstes Bier auf der Terrasse und schnappten unsere Fahrräder und fuhren über einen Waldweg nach Roßhaupten, wo aber schon alles geschlossen war. Vor dort hinüber zum Forggensee und genossen von hier den Blick auf die Berge, wenn auch das Wetter wolkig war. Tag1_004 Tag1_003Aber immer noch besser als Regen und so setzen wir unsere Fahrt um den See fort. Unten bei Füssen sah man wie das Wetter immer schlechter wurde und wir kehrten erst mal um und setzen uns an ein Seecafé um dort eine Schokolade und ein Käsekuchen zu genießen. Der Kuchen war hausgemacht und richtig lecker. Tag1_006 Tag1_005 Tag1_007Als wir zurück fahren wollten, kam der Regen und es regnete erst mal eine gute Zeit. Wir warteten also etwas und als es besser wurde, sagte ich zu Isabelle, komm wir fahren jetzt besser bevor der Regen von der anderen Seite hier ist. In Roßhaupten angekommen fuhren wir etwas durch den Ort und fanden auch einen geschlossenen Supermarkt. Isabelle meinte dann zwischendurch das jetzt nur noch ein Regenbogen dort hinten fehlte und ich sagte hör auf, sonst stehen wir gleich in einem mitten drin. Von dort ging es Berghoch zurück ins Hotel, diesmal aber über der Straße. Von dort an fing es aber wieder an zu regnen und wir wurden dabei etwas eingeweicht, damit die anschießende Dusche im Hotel schneller ging 😉 . Am Hotel war es für Isabelle dann endlich soweit, wir standen im Regen, hinter uns die Sonne und vor uns der: Tag1_008Wir verstauten unsere Räder in der Garage und liefen noch etwas herum. Im Pferdestall waren jede Menge Haflinger, die uns beiden gut gefielen. Tag1_009Im Zimmer duschten wir und es war auch schon nach sechs Uhr. Nach etwas ruhen gingen wir ins Restaurant, dass sich als großer Wintergarten herausstellte und super hell und freundlich war. Wir konnten im Vorfeld zwischen zwei Hauptgängen beim Viergängemenü wählen und entschieden uns beide für die Käsespätzle. Der Tisch war gedeckt und Brot mit Dip stand schon auf dem Tisch. Isabelle bestellte Wein und ich nahm ein Bier. Dann kam in der Reihenfolge Suppe, Salat, Käsespätzle und Ananascarpaccio mit Eis. Alles war sehr lecker und auch zum normalen Halbpensionsaufpreis von 20 € es allemal wert. Ich nahm mir noch ein Himbeerschnaps und dann gingen wir ins Zimmer. Ein schöner Anreisetag endete und wir waren diemal mit unserem Hotel super zufrieden und im Vergleich zu dem Schrotthotel in Bad Steben super Happy. Isabelle war im Bett gefühlt sofort am Schlafen und ich schaute noch etwas fern aber auch mich raffte es recht schnell dahin 🙂 .

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