Rundreise Kanada – Tag 13 – Weiterfahrt nach Whistler


Komisch, das Bett machte einen bequemen Eindruck, aber ich war zig mal wach, war wohl doch zu klein oder? Dann aufstehen um 7:30 Uhr und kleines Frühstück mit gekochtem Ei, Salami und Marmelade. Nun wieder alles in den Koffer packen wobei wir ein Gepäckstück schon mit Schmutzwäsche im Auto hatten und diesen dort auch belassen wollten. Schnell war also alles verstaut und wir schauten uns die Strecke nach Whistler an, die mit ca. 430 Kilometer angegeben war. Von Valemount waren zwei Wege möglich, einmal die Hauptroute über den Highway 5 oder über die Berge, den Highway 24 und dann die alte Goldgräberroute entlang. Ab Cache Creek war der Weg dann für beide gleich und es ging durch die Küstenberge dem Highway 99 entlang. Wir entschieden uns für den Weg durch die Berge, da dieser bestimmt schöner sein sollte. Wir fuhren also los und nach ca. 30 Kilometer kam die Abzweigung auf die Route 24, bei der die Straße sofort enger wurde und wenige Kilometer später steil nach oben ging, bei dem die Holztransporter ganz schön zu kämpfen hatten. Als wir auf der Höhe waren hatte sich das Bild stark verändert, hier oben reihte sich ein See an dem anderen und die Natur war sehr schön anzusehen.

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Wir machten einige Stopps aber längere Zeit hatten wir heute keine, da der Weg noch zu weit bis Whistler war. Nach gut hundert Kilometer wechselten wir dann auf den Highway 97, die die Route der Goldgräber war. Hier war ein Teil der Ortschaften nach Meilen benannt, dort wo früher an den Stellen ein Haus zum Pferde wechseln und Proviant auffüllen gestanden hatte. Einige wenige sah man noch am Straßenrand. Bevor es auf den Highway 99 ging, kamen wir noch an dem kargen Stück Landschaft vorbei, wo wir schon auf der Hinfahrt vorbei gefahren waren.

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Dann ging es ab auf die 99 er und wir machten erst mal eine Rast. Wir hatten noch Nudeln vom Vorabend dabei und auch Salat gekaut um ein komplettes Essen zu haben. Die Vorratsdosen halfen uns dabei.

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Wir kamen an dem Dorf Lillooet vorbei, das seine Blüte um 1850 hatte und damals bis zu 20000 Einwohner hatte. Die Eisenbahn war hier sehr spannend verlegt worden.

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Weiter ging es nun sehr steil ansteigend durch die Küstenberge, dabei ging es hier sehr langsam voran. Nach gut einer Stunde waren wir endlich durch die Berge gefahren und fuhren nun nur noch zwischen ihnen durch. Nach weiteren 50 Kilometern waren wir endlich da. Der Regen der langsam hinter Lillooet angefangen hatte, wurde immer stärker und es machte heute keinen Spaß mehr. Das Hotel fanden wir wieder flott Dank “Here“ und wir räumten erst mal alles aus dem Wagen. Das Zimmer war schön auch wenn das Hotel wohl schon etwas älter war. Wir fuhren dann das Auto auf einen kostenfreien Parkplatz, der nur wenige Gehminuten vom Hotel war und an die Fußgängerzone angrenzte. 19 CAD die im AAVA Hotel pro Tag zu zahlen waren fanden wir schon stramm aber schön das der Ort eine alternative anbietet. Wir liefen bei leichtem Regen durch die Fußgängerzone, wobei die in dem Dorf fast aus dem ganzen Dorf bestand.

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Wir schauten uns Geschäfte und Galerien an und nach einiger Zeit tranken wir ein Happy Hour Bier auf einer Terrasse unter Heizstrahler. Für das Essen suchten Peaked Pies aus, das im Tripadvisor auf Platz 3 war. Wir hatten nach dem Mittagessen eh nicht mehr so viel Hunger und das war genau das richtige. Das Peaked Pies war kein Restaurant in dem Sinne sondern eher ein Bistro, eine Theke und ein paar Tische. Wir bestellten uns zwei der australischen Pies, ein Veggie für Isabelle und meins mit Steakfüllung. Als Topping gab es für Isabelle Püree und für mich alles, Püree, Erbenpüree und Soße. Die sahen nicht nur geil aus, sondern waren zum reinsetzen, lecker….

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Im Anschluss gab es noch ein Beerenpie und schon waren wir satt. Lust draußen rum zu laufen hatten wir heute nicht mehr, es war schweinekalt war. So beendeten wir diesen Tag und gingen ins Zimmer.

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