Nepal Gokyo Ri Trek – Tag 6 – Auf nach Dole


Und täglich grüßt das Murmeltier, Wecker um 6 Uhr und Gerhard stand 5 Sekunden später schon neben dem Bett. Ich blieb wieder etwas liegen um wach zu werden. Wir hatten gestern beschlossen um 8 Uhr aufzubrechen und hatten das Frühstück für 7 Uhr bestellt. Ich bin dann wenig später auch mal raus und bereitete schon mal meine Packtaschen vor. Wir sind dann beide um 6:45 Uhr hoch und es gab erst mal Kaffee. Frühstück gab es später und auch nicht viel, Gerhard wollte nur Porridge und ich bestellte 2 Spiegeleier und Toast dabei. Der Haferschleim war wieder lecker und auch das Spiegelei für jeden. Wir gingen ins Zimmer und packten alles in den Rucksack und brachten sie für unsere Porter vor die Tür, aber die waren auch noch nicht da. Pünktlich um 8 Uhr waren die aber dann auch da und wir gingen wieder den Weg von gestern hinaus auf dem Dorf.
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Kurz vor dem Dorfende sind wir dann noch ins Panorama Lodge gegangen um dort für die Nacht der Rückkehr ein Deluxe Zimmer zu reservieren. Wir gingen hinein und er Chef kam sofort und er meinte Deluxe Zimmer, klar, nur 40 $. Wir reservierten ein Raum für den 26.10. da etwas Luxus ein muss 🙂 und die Leute in Tripadvisor Happy mit der Unterkunft waren. Nun weiter hinaus aus dem Dorf und erst mal den Weg bis zu Abzweigung Gokyo laufen.
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Hier war noch viel los aber von der Abzweigung an, wurde es doch schon weniger. Die Berge waren noch im Nebel aber in Richtung Lukla war blauer Himmel, so das wir auf schönes Wetter hoffen konnten.
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Wir liefen von dort einen steilen Weg hinauf, der wie ich gestern meinte, mit einem Seil gesichert sei, war er aber nicht, es war ein Geländer, so ist das wenn man keine Brille trägt 😉 .
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Wir gingen also gemütlich hinauf, Gerhard vorne, er ging flott, den Guide hatte ich vor geschickt, der hing sonst wie nee Klette an mir und ich gemütlich hinten dran. Am Ende der Steigung sah man oben schon ein Dorf zum Tee trinken, das Dorf hieß Mong. Oben angekommen tranken wir ein Tee und der Chef erklärte uns erst mal, dass es bis Portse Thanga nee halbe Stunde bis unten sei und von dort zwei Stunden bis Dole. Unsere Guide meinte schon 1,5 Stunden bis Portse Thanga, wobei man auf der Karte schon sehen konnte, dass es nicht sein konnte, der Typ hat echt keine Ahnung. Egal, für heute war eh nur Ziel Portse Thanga laut Plan, aber nachdem wir unseren Guide gestern wieder geimpft hatten, war er auch bereit bis Dole mitzulaufen. Wir gingen dann flott hinunter nach Portse Thanga, ich vorne der Guide irgendwo und Gerhard hinten. Wobei ich dem blöden Guide immer wieder sagen musste, er solle nicht nur einen Schritt Abstand halten 🙁 .
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Unten angekommen gab es Mittagessen, erst im Restaurant dann draußen nachdem die Sonne heraus kam. Essen war aber so, naja, ging gerade so, erst recht nach dem leckeren Essen bei Mama in Manche.
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Da Gerhard etwas Probleme mit der Höhe hatte, richtete ich mich nach ihm, ob wir wieder die 400 Meter hoch nach Dole laufen. Nachdem Essen war aber alles klar mit Gerhard und es ging erst leicht, später aber steil nach oben. Am Anfang war ich deshalb vorne, verlor aber die Führung als es steil wurde, außerdem tat mein Herz etwas weh. Muss ich jetzt sterben und das ohne Testament?
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Die drei Stunden die angegeben waren, unterboten wir mit 1:45 Stunden. Der Guide meinte wir müssen in die Hütte die Enjoy Nepal immer nimmt nehmen, welche aber im Vergleich zu den anderen voll okay war.
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Wir gingen ins Zimmer, räumten etwas auf und dann fragte ich ob die Dusche warm ist. Der Chef der Hütte meinte klar, mit Gas und zeigte mir das Wunderwerk der Technik. Ich ging zuerst und danach Gerhard. War echt voll okay, man konnte elektronisch sogar die Temperatur regeln, obwohl es hier keine Stromleitung gab. Im Zimmer krochen wir in den Schlafsack, ich trank etwas Cola mit Rum drin und wir beide schliefen 2 Stunden bis 5 Uhr. Unten im Speiseraum war schon was los und auch eine andere Gruppe von Enjoy Nepal war da. Die hatten Glück, sie erzählten das sie Ihre Tour mit dem Guide jederzeit anpassen konnten. Wir tranken erst mal ein Pott Tee und ich dann die Flasche Cola mit Rum. Wir unterhielten uns lange mit der anderen Gruppe, von denen teilweise schon einige hier oben waren und uns Tipps gaben. Während ich schrieb, wurde unsere Guide von Gerhard wieder geimpft, nervt doch schon langsam. Wenig später kam der Guide der anderen Gruppe hinüber und klärte einige Dinge ab und gab uns recht. Er klärte unseren auf und nun hoffen wir das er das kapiert. Da wir die letzten beim bestellen vom Essen waren und am längsten warten mussten, ab es von den Thüringer erst mal Pellkartoffeln mit Butter und Knobi. Als das Essen kam, war es viel zu viel, Gerhard hatte schon als erster im Raum nee Tomatensuppe bekommen und konnte damit die Wartezeit überbrücken. Dann kam für uns Nudeln, Momos, Pizza und zum Schluss noch Schokopudding. Der größte Teil der Pizza war für die Träger, Etwas für den Guide der obwohl er nervt, trotzdem noch etwas bekommt und den Pudding, musste Gerhard alleine essen. Wir klärten noch etwas mit dem anderen Guide und machten uns ins kalte Zimmer und ins Bett. Handy Empfang war hier eh keiner.

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