Nepal Gokyo Ri Trek – Tag 5 – Namche Bazaar


Wecker ging wieder um sechs, da ich vergessen hatte den auszustellen. Während Gerhard sofort aufsprang, um etwas durch den Ort zu laufen, blieb ich noch nee Stunde im Bett liegen. Als er dann zurück war, bin ich raus aus der Falle und habe mich angezogen. Obwohl es kalt war, als wir ins Bett gegangen sind, habe ich über Nacht nicht gefroren, ganz im Gegenteil, geschwitzt habe ich und musste erst mal die Decke die noch über dem Schlafsack lag beiseite legen. Wir sind dann hoch zum frühstücken und bestellten uns Pancake, Omelette und Porridge. Alles war richtig lecker und auch der Kaffee schmeckte mir, Gerhard nicht so. Zu packen war heute nix und bevor wir starteten , faltete Gerhard den Guide wieder zusammen. Es kann nicht sein das er sein Programm laut Plan durchziehen möchte, wir buchten extra zu zweit und wenn er meint das Everest View Hotel ist heute unser Ziel nur weil es auf dem Programm steht liegt er falsch. Lustig war als Gerhard meinte wenn wir heute da hoch müssen, dann müsste er auch für freie Sicht auf den Everest sorgen, da es im Programm steht 😉 . Dabei tupfte er immer gegen seine Jacke und es hörte sich an als ob er unseren Guide verprügelte 😉 . Dann ist er hoch und wir wollten ihn rufen wenn wir starten, was Gerhard dann auch tat. Aber unsere Raju wollte erst mal mit den Trägern sprechen. Gerhard meinte wir gehen und wenn er Lust hat kann er ja nachkommen. Wir gingen also los und erst mal wie eine Volkswanderung den Berg hinauf um aus Manche Bazaar zu kommen. Irgendwie wurde es immer voller und so strengten wir uns an, an der Menge vorbei zu kommen.
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Dann ging es an einige kleine Tempel vorbei, wo wir etwas gutes Karma sammeln konnten 🙂 .
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Es ging immer leicht hoch und runter und ich konnte zwischendurch etwas die Gebetsmühlen drehen. Ziel war eigentlich das Everest View Hotel, aber irgendwie war es weiter weg als uns die Mama der Unterkunft gesagt hatte. Ab jetzt ging es immer bergab in Richtung Fluss. Ich nahm mal mein Handy und schaute was Google zu sagen hat und siehe da, wir waren schon eineinhalb Stunden zu weit bzw auf der falschen Route. Egal, Gerhard wollte nun nach Tengboche, was nachdem wir unten am Fluss waren wieder ca. 600 Meter oberhalb lag. Ich sagte am Fluss das gehe nicht mit und er könne alleine den Berg dort hoch laufen um sich auspowern 😉 .
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Unten am Fluss angekommen, ging es erst mal über eine lange Hängebrücke, wobei Gerhard seltsamer Weise mehr Probleme hatte über die Brücke zugehen als ich, ich hatte eigentlich gar kein Problem 🙂 .
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Unten angekommen, gab mir Gerhard den Schlüssel und ich setze mich für ein Tee an ein Restaurant. Ich hatte noch kein Tee bestellt da stand Gerhard wieder vor mir, es war ein Check Point unmittelbar hinter den Restaurant und das Permit hatte der Guide. Wir tranken zusammen einen Tee und Gerhard beschloss nach Khunde zu laufen, so das wir erst mal zusammen den Berg die paar hundert Meter hinauf laufen konnten. Gerhard wuhlte im Rucksack und ich fragte ob er das Handy sucht, er sagte nee, das habe ich in der Unterkunft vergessen. Super, deshalb Ruhe vor unserem Guide, wir fanden das gut nicht wieder herum zu diskutieren zu müssen. Wir gingen los und diesmal zog sich die Strecke natürlich viel länger als beim runter laufen.
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An der Abzweigung nach Gokyo, war auch ein Weg der weiter nach Khunde führte. Wir schauten zusammen die Map und ich sagte zu Gerhard das ich auch mitkommen könne, da den gleiche Weg zurück zu gehen nicht so toll sei und ich auch bis Khumhung gehen könne und er alleine weiter bis Khunde läuft, ich nehme dann den Weg am Everest View Hotel vorbei. Wir gingen also zusammen den Berg hoch, der eigentlich gut ausgebaut war. Oben angekommen war das Dorf überraschend groß und wir schauten uns etwas um. Wir fanden eine Bäckerei, gingen dort hinein und bestellten Kaffee, Donuts und Käsecroissant. Kaffee war noch okay, Gerhards Donuts auch, aber mein Croissant war nicht essbar.
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Wir gingen weiter aus dem Dorf hinaus und dann doch beide zusammen weiter in Richtung Everest View Hotel. Wir waren wohl doch auf dem falschen Weg, aber hier war eine schöne Aussicht auf die Berge rundum uns herum.
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Stupa in Bau.
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Wir kamen an dem kleinen Flughafen vorbei, der nur für Notfälle genutzt wird
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und liefen in das nächste Dorf. Netzempfang hatten wir zu jeder Zeit wie man hier sieht.
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Nun ging es durch einen schönen Wald an der Schlucht vom Vortag vorbei und ich fragte Gerhard ob wir nicht darüber gehen können. Er meine ja, über einen Pass in der Nähe vom Gokyo Peak.
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In Namche Bazaar angekommen ging Gerhard erst mal Postkarten kaufen und ich ging ins Zimmer und duschen.
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Gerhard kam wenig später und ich trank mal mein Nepal Kölsch, damit das weg kommt.
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Im Dorf kann gerade run Heli und der machte Staub wir Sau.
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Irgendwie aber keine Lust auf Bier so das es das letzte in den Bergen sein wird. Wir gingen hoch um zu schreiben und auch um uns aufzuheizen. Ich schrieb Blog und Gerhard Postkarten. Als das Essen kam war dies wieder super, lecker Nudeln, Kartoffeln und Momos. Für Gerhard noch eine Apple Pie. Wir überlegten ob es möglich ist einen anderen Weg zurück zu laufen aber der Guide war wieder direkt überfordert, irgendwie ist der froh 1 und 1 zusammen gezählt zu bekommen. Nach langem diskutieren, ging es ins Zimmer und ins Bett.

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