La Gomera – Tag 6 – Start der 6 Tagestour nach Las Hayas


Die Nacht war für mich irgendwie nicht so besonders, ich hatte Brand nach dem salzigen Essen und auch der Bauch war wohl zu voll. Isabelle hatte gut geschlafen und wir sind dann pünktlich mit dem läuten des Weckers aufgestanden, was um 7:45 Uhr war. Erst mal frühstücken, dabei gab es die letzten Eier und Brot vom Vortag, was aber noch erstaunlich gut war und auch waren noch einige Dinge im Kühlschrank die weg mussten. Dann war duschen angesagt und alle Packtaschen in den Rucksack verstauen. Alles andere ging in den Koffer und wir brachten alles was nicht mit uns kam ins Auto, welches vor der Tür unseres Hauses stand. Nach unserem Kontrollrundgang durch das Appartement gingen wir mit unseren Rucksäcken in denen alles für die nächsten sechs Tage war los. Zuerst vorbei an La Calera und weiter nach El Guru, wo wir gestern unsere Wasserfall Tour starteten. Diesmal ging es aber gegenüber des Dorfes gleich auf den GR-132, der uns gleich nach oben verlief.
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Wir kamen an einer kleinen Kirche vorbei und dann ging der Weg ähnlich steil nach oben wie die Tour vor zwei Tagen, aber von dem Ausblick her abwechslungsreicher als der andere. Der Weg schlängelte sich schon recht steil nach über aber Isabelle kam dabei gut mit. Wir machten eine Pause um einen Apfel und nee Banane zu essen und gingen dann weiter.
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Wenig später kam uns eine Gruppe entgegen und ich sagte zu Isabelle das ist bestimmt nee Wikinger Gruppe und so war es dann auch nachdem ich einer der letzten hinten fragte.
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Wir gingen weiter den Berg hinauf und kamen bei ca. 650 Höhenmeter zu einem Pass, dahinter änderte sich die Landschaft und wechselte in eine Schlucht und der Weg ging nicht mehr so steil nach oben.
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Wir bekamen endlich auch mal ein paar Kilometer zusammen und nach einem kurzen Anstieg landeten wir an eine Art Levada, wie man sie in Madeira oft findet. Dort ging es einige Zeit nebenher bis wir an einer Gablung wieder Stich ansteigend nach El Cercado wanderten.
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Durch diesen Ort sind wir schon zweimal mit dem Auto durchgefahren und uns sind die Keramikläden dabei aufgefallen. Diese liesen wir aber links liegen und gingen schnurstracks in die Bar die geöffnet hatte.
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Wir bestellten zwei große Bier, da nur noch ca. zwei Kilometer Weg nach Las Hayas vor uns lagen. In der Karte suchten wir uns ein Tomatenbrot mit Schinken aus, eine Suppe und Ziegenkäse mit Mojo. Als Dessert etwas kanarisches, was wir nicht genau wussten was es sein wird. Das Tomatenbrot kam und von den Tomaten war nix mehr zu sehen vor so viel Schinken drauf. Ich sagte zu Isabelle dort ist bestimmt ein Pfund Schinken drauf. Die Suppe kam und auch der Ziegenkäse, alles war richtig lecker und mehr als genug. Dann kam zum Abschluss das Dessert, was eine Art Pudding war und dazu eine Art Karamellsoße. Geil, ein Espresso dazu und wir waren mit mal gerade dreiundzwanzig Euro für alles dabei. Das Restaurant füllte sich auch als wir gingen und wir hatten erst mal wieder einen Abstieg vor uns bevor es danach wieder hinauf ging. Dies war aber alles nicht so schwierig und wir kamen schnell voran. Hier hatten wieder einige schöne Ausblicke, bevor auf halber Strecke es anfing zu nieseln.
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Der Regen wurde stärker und bei dem Wind war es nicht wirklich angenehm. Wir fanden das Restaurant sofort, wo wir die Schlüssel für das Haus bekamen und eine Frau fuhr uns ein paar Meter den Berg hinauf zur Wohnung. Dort war es sehr frisch und Isabelle ging erst mal duschen. Als ich dann an der Reihe war hatte sie das warme Wasser soweit verbraucht, so dss für mich nur noch lauwarmes übrig war und das obwohl ich doch Warmducher bin 😉 . Ich war etwas müde und legte mich hin, während Isabelle sich an dem Heizkörper der im Zimmer war festklammerte. Dies war auch die einzige Heizquelle im Appartement und hier bei den Temperaturen war eine Heizung schon wichtig. Irgendwann legte sich Isabelle auch hin und schlief etwas. Gegen sieben scheuchte ich sie aus dem Bett und wir gingen zudem Restaurant hinunter, was nur ein paar Meter entfernt war. Dort bestellten wir Wein, Ziege für mich und für Isabelle Tintenfisch. Alles war lecker und nach dem Mittagessen auch genug. Am Nachbartisch gab es Paella und die Chefin fragte uns ob wir auch probieren wollen. Klar, diese war auch sehr schmackhaft wenn auch einfach. Gegen neun Uhr sind wir dann ins Zimmer und ins Bett.

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