Mexiko Tag 14 – Mérida


Nach dem schönen Abend im Campeche war die Nacht nicht so toll, irgendwie Schade das man die Fenster während der Nacht nicht mal öffnen kann. Wir haben den Wecker für 7:15 Uhr gestellt, damit wir vor der Fahrt um 9:30 Uhr noch etwas frühstücken gehen konnten. Dort wo gestern die Kneipenmeile war, begannen sie langsam damit alles wieder aufzubauen, was sie in der Nacht wohl wegräumen mussten. Bei dem Cafe was ich am Vorabend zum frühstücken ausgewählt hatte, waren sie auch die Tische auf der Straße am hinstellen und Isabelle fragte ob wir trotzdem einen Kaffee bekommen. Der Typ meinte kein Problem und so machten sie uns einen Kaffee für Isabelle und einen Kakao für mich zum mitnehmen. Wir gingen zum Park uns aßen das vorher noch in der Bäckerei gekaufte auf einer Bank mit Blick auf die Kathedrale.
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Hier waren sie schon fleißig dabei eine große Bühne aufzubauen, wohl für Silvester. Nach dem Frühstück sind wir ins Zimmer und holten wie immer unsere Sachen und ließen uns ein Taxi kommen. Dieses brachte uns zum Einheitspreis von 40 Pesos zum Busterminal. Dort angekommen mussten wir aber etwas länger warten, weil der Bus erst 15 Minuten später startete. Der Fahrer musste noch etwas frühstücken, da der Bus von Mexiko Stadt ka was ja mal locker 1500 – 2000 Kilometer entfernt lag. Dann ging es um viertel nach zehn los mit unserer 2,5 Stunden Fahrt, wobei hier die Landschaft schon mehr als Küstenregion auszumachen war. In Mérida angekommen war die Stadt schon groß und ein Blick in den Reiseführer sagte was von etwas 700000 Einwohner. Am Busbahnhof angekommen ging hier auch wieder unser geliebtes Uber und ich bestellte ein Auto was uns für gut 30 Pesos zu unserm Hotel brachte, was nur ein paar Meter entfernt lag. Wir bekamen ein Zimmer im Hotel Flamingo was total nach Qualm roch und meiner Lieben zum Dank, wurde uns dann ein anderes Zimmer zur Verfügung gestellt 🙂 . Dieses Hotel war schon moderner, was aber nach den vielen alten Hotels auch mal nett war. Wir duschten nochmals schnell und machten uns auf den Weg. Irgendwie war die Stadt erst mal abschreckend, der viele Verkehr , das Laute, der Gestank. Wir gingen auf den schmalen Gehsteigen und fanden den Kontrast zum Vortag und auch den letzten Städten krass. An der Kathedrale und dem Hauptplatz angekommen haben wir uns erst mal etwas kleines zu Essen genommen.
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Mir hat es geschmeckt, Isabelle leider nicht. Es war hier gut heiß und das im Winter, da möchte man sich nicht vorstellen im Sommer hier zu sein. Wir liefen etwas umher und besichtigten ein altes Herrenhaus.
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Wir wollten schauen ob wir für morgen einen trip machen was die anderen Reiseveranstalter so anboten aber weder Flamingos schauen, noch in ein Loch tauchen konnte uns beide begeistern und so beschlossen wir, morgen einfach mal faul zu sein wie auch Papaya Tours das vorschlug.
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Wir machten uns zurück zum Hotel um etwas zu ruhen aber tranken vorher noch einen leckeren Kaffee. Nachdem wir dann im Hotel etwas geruht hatten, machten wir uns gegen 19 Uhr wieder los und suchten nach dem Restaurant Peruano, das gut sein sollte und um die Ecke lag. Bei Dunkelheit war alles schon viel schöner und nachdem wir uns einen Tisch im Peruano reservierten, gingen wir noch ins Cafe / Bar 500 Noches was direkt beim Restaurant lag und an einem wunderschönen Platz. Wir bekamen einen Tisch draußen auch um nur etwas zu trinken und so bestellten wir uns einen Wein und ein Bier. Die Preise hier waren eher europäisch, 4 Euro für ein Wein und zwei für eine Flasche Bier. Wir genossen die Musik des Gitarrenspielers. Dann orderte ich die Rechnung und die haben dann mal die 125 Pesos durchgestrichen und nee 140 draus gemacht, so bestimmt man selbst sein Trinkgeld 😉 . Dann hat der Typ mir aber auf 200 Pesos nur Kleingeld zurückgegeben, bestimmt 15 Münzen, der Sack, da habe ich erst mal gut zusammen geschissen und gesagt er soll mir gefälligst Scheine zurückgeben. Weg ist er und kam mit drei zwanziger zurück. Der hat auf jeden Fall gemerkt das ich gut sauer war, erst Trinkgeld selbst bestimmen und dann nochmal Kleingeld geben um am besten nochmehr zu bekommen. Wir sind dann hinüber ins Peruano und bestellten zweimal Ceviche und einmal als Vorspeise ein anderes Fischgericht. Hat aber nicht richtig geklappt mit der Reihenfolge aber egal, wir haben eh alles durcheinander gegessen. image

Als Appertitiv gab es erst mal einen Pisco Sour, nach so viel Jahren wieder. Die Perureise war 2010, also lange her, danach noch nee Flasche Rose und gut war.
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Wir haben im Anschuss noch etwas Musik im kleinen Park gehört
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und sind dann zur Kathedrale hinüber.
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Dort machte sich eine Frau im Baum zu schaffen, es sah lustig aus, sie wollte für den Sohn oder Mann etwas heraus Fischen.
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Wir liefen noch etwas herum und genossen die milden Temperaturen.
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Irgendwann gegen 23 Uhr sind wir ins Zimmer und ins Bett.

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