Portugal Tag 15 – Fuseta


Die Nacht war für uns beide nicht so gut, das Kopfkissen war klein und viel zu hart, das nächste Mal wird unser Outdoor Kopfkissen mitgenommen 🙂 . Wir sind dann gegen halb neun auf und hinunter zum frühstücken gegangen. Die beiden Damen machten das Frühstück und irgendwie sah es immer noch aus, als seien sie unkoordiniert und dabei war es süß ihnen zuzuschauen. Es gab frischen Kaffee, Brot mit Marmelade, etwas Käse und Wurst und noch einen leckeren Kuchen. Wir sind dann wieder hoch und ich kämpfte wieder mit der sehr sehr kleinen Dusche, da fragt ihr mich wie dort ein schwergewichtiger Amerikaner hineinkommen soll 😉 . Dann alles packen und ab zum Auto, dass ja nur ein paar Meter entfernt stand. Wir wählten als Fahrt nach Fuseta den Weg hinter dem Gebirge von gestern aus, mit der Hoffnung dort noch etwas wandern zu können.

Der Weg war mit 3 Stunden für 150 Kilometer angegeben. Heute war alles sehr ruhig und den Versuch noch etwas Brot zu bekommen haben wir aufgegeben. Wir fuhren etwas 40 Kilometer und mit meiner App bauten wir uns einen Weg zusammen, wie wir einmal durch den Wald den wir im Hintergrund sahen laufen konnten. Also Chips, Käse und etwas zu trinken in den Rucksack und los. Es ging erst an ein paar Häuser

vorbei und dann stetig, teils sehr steil durch neu aufgeforstetet Eukaleuptuswälder hoch.

Oben angekommenen war nicht wirklich viel zu sehen.

Wir liefen weiter, vermeideten aber einen Weg, der uns nochmals nach oben bringen sollte was ein Fehler war. Unserer Weg ging ins endlose und wir mussten irgendwann richtig steil nach oben laufen um auf einen anderen Weg zu kommen der uns in die richtige Richtung führte.

Dort hatten wir aber dann eine tolle Aussicht und nun ging es gemütlich auf der anderen Seite des Berges in Richtung Straße.

Wir aßen mal unsere Sachen weg und kurz vor der Straße wählte ich einen anderen Weg über Felder. Leider kam auch bei diesem wieder eine Steigungen die es in sich hatte. Wir schafften es aber und da heute richtig schön warm war, waren wir beide gut verschwitzt 🙂 . Nach ein paar hundert Meter über die leere Straße laufen waren wir dann am Auto.

Nun also noch etwa zwei Stunden in unser hundert Kilometer entferntes Appartement fahren. Die Dame an der Rezeption konnte gut deutsch und sprach insgesamt sechs Sprachen, da sie für der Touristenverkehrsamt der Algarve gearbeitet hatte. Sie zeigte uns alles bis ins letzte Detail und wir schleppten alles aus dem Auto ins Appartement, um morgen die Koffer für die Heimreise vorzubereiten. Dann gab es endlich die Dusche und im Anschluss sind wir in ein gut besuchtes einfaches Restaurant gegangen. Leider war die Auswahl an Fisch zum jetzigen Zeitpunkt nach dem Feiertag sehr bescheiden. Die bestellten Minimuscheln, die waren der Hammer, die kleinen Dorade gingen so und ich hatte vom Stockfisch genug, während Isabelle in schmeckte. Im Zimmer schauten wir noch etwas fern, sind aber dann beide müde von der Wanderung eingeschlafen.

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