Nepal Gokyo Ri Trek – Tag 8 – Direkt auf den Gokyo Ri


Um Strom zu sparen, habe ich mein Handy aufgeladen und es dann ausgestellt, im Glauben der Wecker geht trotzdem, ging er aber nicht und Gerhard ist gegen halb sieben auf und sagte als erstes die Fenster sind vereist, nee dass möchte ich gar nicht hören, wenn dann schon eher das draußen geiles Wetter ist. Okay, Gerhard ging mal wieder auf Kaffeesuche und ich quälte mich bei der Kälte erst mal aus dem Bett. Dann dick anziehen, dabei kam auch mal meine dreifach gefütterte Hose zum Einsatz und hinüber zum Frühstück. Dort war noch nichts los und ich bestellte erst mal Toast mit Spiegelei, Porridge und Pancake. Gerhard kam auf die Idee mal eine der Nuss Nougat Creme zu verschaffen, diese landete dann nachdem alles kam auf dem Pancake und in dem Porridge. Frühstück war okay und unterschied sich viel von den anderen. Die Lodge war aber toll, draußen gab es warmes Wasser zum waschen und auch das Klo war sauber. Gegen halb Zehn waren wir soweit, eher ich, da ich immer Huddel habe alles in den Rucksack zu bekommen und Gerhard schon in den Startlöchern stand.
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Egal, die Tour nach Gokyo war eh nicht lange. Die Befürchtung das ich mir dort die Haxen abfriere, verflog etwas nachdem ich Bilder im Internet gesehen hatte und auch Bilder in einer Broschüre. Wir liefen los und es ging wieder mal den gleichen Weg vom Vortag hoch, damit der Puls auf 4400 Meter Höhe erst mal in Schwung kam.
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Die Sonne schien so toll, das T-Shirt und Pulli reichten. Von nun an ging es lange leicht ansteigend hinauf und unterwegs kamen nur ein paar Häuser.
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Gerhard stutze den Guide wieder aber ich nahm ihn diesmal in Schutz, er gab sich echt Mühe sich zu ändern und wenn die paar Tage mit uns herum sind, ist er ein richtig guter Guide und wir bekommen eine Prämie 😉 . Dann ging es wieder etwas steiler nach oben und irgendwann über eine Brücke und der erste See kam in Reichweite.
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Von hier an sah man in der Ferne schon den Pfad zum Gokyo Ri und ich hatte zu Gerhard schon gesagt, dass wir schön dort noch hoch laufen können bei dem geilen Wetter. Gerhard blockte sofort ab und meinte lauf Du mal. Ich fragte den Guide ob er mitläuft, damit wenn ich ein Herzinfarkt bekomme mir Hilfe besorgen kann.
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In Gokyo angekommen hielten wir Ausschau nach der Namaste Lodge aus der Broschüre und unser Guide wusste sogar wo diese war. Der Typ der Lodge brachte uns direkt zu der Fitzroy Inn Lodge die dahinter lag und auf die Frage nach Hot Shower, kam als Antwort zurück, yes, Hot Shower in the room and Toilette. Wir gingen in die oberste Etage und siehe da, das schönste Zimmer seit Kathmandu. Das erste Zimmer war recht groß und hatte nebenan ein Badezimmer mit Waschbecken, Dusche und eine Toilette mit Wasseranschluss, geil. Wir sagten zum Preis von 30 USD die Nacht zu da ein Teil eh von Enjoy Nepal übernommen wird und auch wenn net, uns das egal ist.
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Dann gingen wir zum Essen, wobei wir nur jeder nee Suppe nahmen und eine Portion Momos. Meine Linsensuppe war richtig lecker und schmeckte mal nicht nach Maggi.
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Nach dem Essen machte ich mich auf den Weg zum Gokyo Ri und der Guide begleitete mich. Gerhard blieb in der Lodge und räumte auf, er wollte danach etwas zum Gletscher hinüber, da sein Magen etwas verstimmt war,  seltsamerweise ging ein Schokopudding nach der Suppe noch rein, wir er sagte sogar mit Schokostückchen 😉 . Der Guide und ich gingen erst über den Fluss der gut über Steine zu überqueren war und dann ging es eigentlich immer nur bergauf.
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Laut Plan war der Aufstieg und Abstieg mit 5 Stunden angegeben. Trotz des sehr langsamen Gehens, war ich nach 1:40 Stunden oben.
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Der Guide mit 28 Jahren wäre ohne mich auch viel schnelle oben gewesen. Ich machte Bilder von dem wunderbaren Ausblick und unterhielt mich ziemlich lange mit einem Pärchen aus Freiburg, das ursprünglich aus Euskirchen kam.
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Dann ging es wieder nach unten und der Guide lief vor. Nach ein paar Meter sagte ich er können alleine gehen, ich komme schon hinunter. Ich wollte den Abstieg genießen, auch wenn es immer nebeliger wurde.
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Es kamen mir viele Leute entgegen, die sich teils doch sehr abquälten. Unten in der Lodge angekommen ruhte ich mich erst mal etwas vor der Lodge aus, ich war doch ganz schön fertig. Als ich im zweiten Obergeschoss ankam, war Gerhard im Bett und erzählte er seit etwas am Gletscher entlang gelaufen. Ich packte erst mal alles aus und nahm eine für diese Gegend tolle Dusche. Danach langsam fertig machen und hinunter in den warmen Speiseraum. Ich sendete dem Guide mit Bluetooth ein paar Bilder von sich und von de Gegend und er war Happy. Als das Essen kam, waren wir uns einig, das es das Beste vom Urlaub war. Lecker, selbst gemachte Gnocchi, Bratkartoffeln und eine richtig lecker Reispfanne, auf der sogar frischer Koriander war.
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Wir futterten alles weg und Raju half uns etwas. Zwischendurch bekam am Nachbartisch der Typ einen Geburtstagskuchen. Gegen neun wieder ins Zimmer und ins Bett.

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