Rundreise Nordspanien Teil 5


Sonntag 09.06.2019

Heute stand unser Endziel und Abflughafen für Isabelle an, Santiago de Compostela. Für die Fahrt wählten wir kleine Straßen und sahen wir auch viele Pilger auf Ihren letzten Metern zum Ziel. Wir kamen jedoch mit unserem Wohnmobil einfacher ans Ziel und fanden nahe der Altstadt einen Parkplatz, der normalerweise etwa 1 € für 4 Stunden kosten sollte, aber Sonntag dann doch frei war. Wir suchten uns als erstes ein Restaurant, was bei der Anzahl schwieriger war als in anderen Orten, da hier die Menge und auch die Gäste um ein vielfaches höher war und wir nicht in die letzte Touri-Falle gehen wollten. Wir fanden ein von der Hauptfressstraße etwas weiter entfernt, ein schönes gemütliches Restaurant. Lecker war es dort aber auch nicht billig 😉 . Dann versuchten wir mit der Webseite der Stadt eine Führung zu machen. Nachdem wir diese etwas abgeklappert hatten, hatten wir keine Lust mehr und besannen uns auf die Kneipen  🙂 .

Der Besuch der Kathedrale war von Innen noch möglich, diese war aber so mit Gerüsten zugestellt, dass sie nicht wirklich schön war.

Am späteren Abend gingen wir in eine nette Bar und kamen dort vom Tresen nicht mehr weg, leckerer waren die Sachen, die wir uns dort zum Essen bestellt hatten. Irgendwann ging aber nichts mehr hinein und wir machten uns auf den Weg ins Bett.

Montag 10.06.2019

Heute am Pfingstmontag, ging es für Isabelle mit Ryanair zurück nach Deutschland, da Sie am nächsten Tag wieder arbeiten musste. Flug und Bus vom Flughafen nach Trier war gebucht und der Abflug sollte gegen 16 Uhr sein. So gab es erst mal wieder ein letztes gemeinsames Frühstück für uns zwei und dann machten wir uns bei schönen Wetter nochmals auf, die Stadt zu besichtigen. Schön war Santiago heute, mit den offenen Geschäften und dem treiben der Leute. Wir ließen uns Zeit aber irgendwann hatten wir dann doch genug von der Stadt.

Wir starteten zuerst in Richtung Supermarkt, um dort für Isabelle noch etwas Proviant für den Flug zu besorgen. Dann fuhren wir zum Flughafen, weil Isabelle meinte es wäre blöd für mich nun noch 2 Stunden zu warten, um Sie dann zum Flughafen zu fahren. So waren wir gegen 13 Uhr dort und wir verabschiedeten uns dann. Schon komisch so einen Schnitt in der Reise zu machen. Ich begann nun mit dem Plan, die Rückreise bis Samstag oder Sonntag anzutreten. So fuhr ich auf die Autobahn mit Ziel irgendwo bei Leon. In Leon machte ich einen Abstecher um billig an Diesel zu kommen und da bot sich wieder der französische Supermarkt E.Leclerc an. Wirklich war der Diesel mit gut 1,11 € hier auch der billigste der Reise, natürlich ausgenommen war Luxemburg. Dort war auch ein Waschplatz mit Hochdruckreiniger und ich machte dort auch mal das Auto sauber. Toll war die Bühne, die ich leider erst nach der Reinigung sah, dort aber dann noch das Dach und das Solarpanel sauber machte. Geil dass es hier so etwas gibt und in Deutschland bekommen die das nicht hin.

Dann ging es weiter bis zum Sonnenuntergang nach Briviesca, einen Kaff mit schönem Stellplatz aber auch sonst nicht viel. Ich trank noch ein Bierchen in einer Bar und ging müde, diesmal alleine ins Bett.   

Dienstag 11.06.2019

Von Briviesca nach Rioja war es nicht weit und so war ich schon gegen 11 Uhr in Haro, wo die Bodega Muga Ihren Sitz hat. Ich versuchte dort eine Führung mitzumachen, aber ohne Voranmeldung übers Internet war das nicht möglich und dafür hatte ich jetzt keine Lust.

Also fuhr ich etwas durch die Rioja-Region und mir gefiel die Gegend mit den kleinen Reben und den Hügeln sehr gut. Die Bodegas selbst, übertrumpfen sich mit Ihren Anwesen und Gebäuden, die teils von Stararchitekten entworfen worden sind.

Ich schaute mir den Ort Laguardia an, der schön auf einem Hügel lag und von einer Stadtmauer umgeben war. Dort nahm ich auch mein Menu del Dia zu mir, was okay war, aber auch nicht das Beste 😉 .

Das Wetter war heute wieder sehr unbeständig und viel wandern war auch nicht möglich, außer zwischen den Weinbergen, aber dann komme ich mit wie Zuhause vor.

Ich fuhr weiter nach Logroño und stellte den Adria auf einem großen, weitestgehend leeren Parkplatz ab. Die Altstadt war nicht weit entfernt und hier war eine Art Mittelalterfest.

Ich schlenderte etwas umher und schaute mir im Anschluss dann die Altstadt an. Da hier auch der Ebro wieder durchfloss, machte ich eine kleine Wanderung oder besser Spaziergang entlang des Flusses. Wieder in der Altstadt, füllte sich diese und auch in der Fressstraße war später etwas los.

Hier in Rioja ist es schon ganz anders als an der Nordküste Spaniens. Nachher am Parkplatz, war dort auch auf der Kirmes, die nebenan war, die Hölle los und auch der Parkplatz war jetzt fast voll. Es leerte sich aber trotzdem und ich hatte eine gute Nacht.

Mittwoch 12.06.2019

Nachdem Frühstück ging es weg von Rioja, das Wetter war besser und ich wollte mich mal wieder bewegen. Auf dem Weg nach Urbasa Nationalpark, machte ich Stopp in Estella-Lizarra, um etwas meinen Vorrat aufzufüllen. Netter Ort mit dem Fluss und den Bergen herum.

Ich setzte meine Fahrt fort, um eine Wanderung in Sierra de Urbasa zu unternehmen. Dort ging es erst mal endlos nach oben, aber mit dem Wohnmobil, wo ich oben angekommen, mich gleich auf den ersten Wanderparkplatz stellte. Dort war eine Tafel mit Wanderwegen und ich wählte die gut 12 Kilometer lange. Die Wanderung war nicht spektakulär, aber Hauptsache bewegen. Da hin und wieder ein Wegweiser fehlte, waren es am Ende auch ca. 15 Kilometer.

Zum Übernachten waren die Sierra dann doch nichts und so machte ich mich auf den Weg nach Pamplona. Auf Stadt hatte ich keine Lust und so wählte ich einen Stellplatz am Stadtrand vor einer Kleingartensiedlung, welcher echt schön war. Ich schaute mir abends einen Film an und beendete damit diesen Tag.    

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