La Gomera – Tag 15 – erst nach Teneriffa und dann Heim.


Für Heute stand die Rückfahrt mit der Fähre an und abends dann der Heimflug nach Deutschland. So sind wir also mit dem Wecker auf und haben erst mal ein kleines Frühstück gemacht und den Rest was nicht schon im Koffer verstaut war, dann eingepackt. Nach dem duschen waren wir eigentlich schon früh an, weil wir für den Fahrt nach San Sebastian knapp 30 Minuten kalkulierten und etwa 45 Minuten vor ablegen der Fähre am Fährhafen sein sollten. Egal, heute war hier in Hermigua das Wetter eh bescheiden und so sind wir gegen 9:30 Uhr dann schon los. Schön noch einmal die Straße abzufahren, an der wir vor ein paar Tagen vorbeigewandert waren. Der Weg durch den Tunnel war dann auch überraschend kurz und ich meinte nur zu Isabelle das wir besser dort durch gelaufen wären 😉 . So sind wir dann durch den Tunnel und auf der anderen Seite war wie schon gehofft, das Wetter wieder ganz anders und die Sonne strahlte uns nach dem herausfahren aus dem Tunnel erst mal ins Gesicht. Dann in San Sebastian haben wir uns einen Parkplatz gesucht und sind erst mal wieder etwas durch die doch schon recht kleine Stadt gelaufen. Heute war alles offen es war auch mehr los, evtl. weil heute Samstag war. Kurz nach elf sind wir dann zum Fährhafen gefahren und haben uns eingecheckt, wenn man das so nennen kann 🙂 . Heute waren kaum Autos da, die zurück nach Teneriffa wollten. Wir warteten dann nochmal nee halbe Stunde, bis war dann auf die Fähre fahren durften. Auf dem Sonnendeck schien heute auch die Sonne aber es war sehr dunstig, von Teneriffa sahen wir nichts und als wir ein paar Minuten unterwegs waren dann auch von La Gomera nichts mehr. Am Anfang ging auch eine steife Brise, die sich dann aber im Laufe der Fahrt legte. In Teneriffa besser gesagt in Los Christianos angekommen erst mal runter wobei schon alle mit den Autos aus der Fähre waren bis auf eine Reihe, der bei der wir vorne standen 🙂 . Der erste Gedanken etwas bei dem herrlichen Wetter durch Los Christianos zu laufen wurde dadurch begraben, das wir keinen Parkplatz fanden und auch das wir mit den vielen Leuten die wir innerhalb von ein paar Minuten sahen nicht klar kamen. So fuhren wir einfach erst mal in Richtung Adeje und von dort in Richtung Teide. Als wir den Berg hinauf fuhren stellte ich fest, dass ich obwohl schon sehr oft auf Teneriffa diese Strecke noch nie gefahren war. Also machten wir öfters einen Stopp und schauten uns die herrlichen Landschaft bei dem tollen Wetter an. Wir kamen dem Teide dabei immer näher und Isabelle sah mir an wie ich mich freute. Vor ca. 4 Jahren bin ich bis auf ein paar Höhenmeter auf der Spitze gewesen und habe diese nur nicht gemacht, weil der Wind so stark war, das ich mich sogar an en Steinen festhalten musste. Ich machte ein paar Fotos und nach einem kleinen Besuch in einer Ausstellungshütte sind wir dann auf der anderen Seite in Richtung Flughafen gefahren. In Villaflor dann erst mal ins Restaurant und ein letztes Mal für diesen Urlaub den Bauch vollschlagen. Am Flughafen ging dann alles flott, CICAR nahm das Auto entgegen und zahlte den Betrag für den Sprit auf das Kreditkartenkonto zurück. Dann ab zum Schalter und wir bekamen trotz Online Checkin nochmals die Bordkarten ausgedruckt. Dann war erst mal warten angesagt und dann nach dem Boarding, hob der Flieger ziemlich pünktlich vom Flughafen ab. Mein Versuch etwas zu schlafen klappte leider nicht und ich schaute mir einfach noch einen Film auf dem Tablett an. Dann landeten wir gegen 1 Uhr Nachts in Köln und nachdem wir die Kofler hatten, ging es mit dem Shuttle zum Trema-Parkplatz gefahren wurden, ging es dann mit unserem Auto wieder nach Hause. Gegen vier Uhr morgens sind wir dann völlig müde ins Bett. Insgesamt waren die beiden Wochen auf La Gomera toll, viel Sonne, viel Ruhe, viel gewandert und auch viel gefuttert. Ob wir nochmal wieder kommen müssen wir schauen, da wir eigentlich jede Ecke auf La Gomera abgegrast hatten. Einen Mietwagen zu nehmen war keine gute Idee und hat uns eigentlich nur gehindert. Die Busse auf La Gomera fahren pünktlich und sind zuverlässig. Wenn wir nochmal kommen werden wir versuchen den GR-132 komplett zu laufen, nun so kann man die Landschaft in vollen Zügen genießen 🙂 .

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