La Gomera – Tag 14 – Ojila-Runde


Am Vorabend beschlossen wir wenn auch unter Einwand von Isabelle noch eine Toptour aus dem Rother, eine schwarze zu machen, die nur für erfahrene Bergwanderer zu empfehlen war, also genau das richtige für meine süße 😉 . Also sind wir heute pünklich mit den Wecker aus und das obwohl wir beide nicht so gut geschlafen hatten. Der Blick aus dem Fenster sah nicht vielversprechend aus, aber der blick zum Berg machte Hoffnung. Dann wieder Frühstück mit Ei und den Rest Brot, welches noch okay war. Alles packen inkl. einem Gipfelbier und los zum Startpunkt, der einfach raus aus Hermigua war und immer steil den Berg hoch auf 1200 Meter Höhe. Oben angekommen das Auto abstellen, was hier aber kein Problem war. Dann ging des erst mal hinüber zu den Los Roques, wo wir nicht nur die Berge, sondern uns auch ein paar Touristen anschauten. Die Berge waren aber auf jeden Fall hübscher 😉 . Weiter ging es dann auf einem gut ausgebauten Weg hinunter nach La Laja, wobei die Ausblicke schon sehr schön waren. Unten angekommen, war es nur ein ganz kleines Dorf und hatte nichts zu bieten. Wir also weiter zu dem schwierigen Teil der Tour vor der Isabelle bedenken hatte. Es ging erst an einem Stausee vorbei, der noch Wasser hatte und dann ging es ziemlich schnell, ziemlich steil bergan, aber der Weg war gut zu finden wenn man sich nach den Steinmänchen richtet. Isabelle kam gut mit und hatte keine Probleme teils auf allen Vieren mir zu folgen. Das Mittagessen mit dem Gipfelbier hebten wir uns aber auf, wenn wir den schwierigsten Teil geschafft hatten. Nach einer Stunde Berg hoch waren wir auch schon durch und Isabelle war Happy, dass wir diese Aussichtsreiche Tour gemacht hatten. Kurz bevor es in den Nebelwald ging, der heute aber in Sonne war gab es dann das Mittagessen. Das Bier war heute noch schön kalt und das Brot mit dem Käse und für mich die Chorizo war auch lecker. Von diesem Platz hatten wir einen phantastischen Ausblick, mit einer der schönsten Mittagessenausblicke 🙂 . Isabelle bekam von mir noch die erfahrene Bergwanderinmedaille und dann ging es in den Wald und immer leicht ansteigend dem Auto entgegen. Mir kamen die drei Kilometer irgendwie lange vor, aber für Isabelle war es genau umgekehrt. Am Auto angekommen waren wir gut durchgeschwitzt und sind dann wieder zurück ins Appartement. Dort hieß es duschen, wobei die heute schon recht frisch war. Nach einer Siesta dann noch zum Spar Markt für Isabelle, wobei wir dann doch nur bis zum nahegelegenen Markt gegangen sind, der nur ein paar hundert Meter entfernt war.  Die 3 Kilometer bis zum Spar sparten wir uns und der Palmhonig war hier auch nicht teurer den Isabelle gerne kaufen wollte. Von dort ging es dann ein letztes mal ins Restaurant von den Abenden zuvor, aber der Typ war heute richtig nett, zeigte uns Bilder von seiner Fahrradtour und so weiter und so weiter. Er heute mir einen roten Thunfisch für Isabelle und für mich ein riesen Steak, was ich haben musste. Die Freundlichkeit hatte aber ihren Preis, wir zahlten 66 Euro im Vergleich dazu den 40 an den Vorabenden 😉 . Mit vollem Bauch ging es dann wieder ins Appartement und ins Bett.

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