Portugal Tag 11 – Évora und Beja


Eins muss man dem Hotel lassen, auch wenn es irgendwie nicht so ein tolles Gefühl vermittelt, das Bett war super und auch die Ruhe war toll. So sind wir beide gut ausgeschlafen gegen halb neun auf und zum frühstücken gegangen, dass bei unseren gebuchten Hotels eigenlich immer im Preis dabei war. Gut gefiel uns die natürlichen Rasenmäher in Form von Schafen, die sind viel leiser als die blöden Benzin Dinger, die bald wieder Hochsaison in unserer Heimat haben.

Das Frühstück an sich war okay, aber wie der Rest nicht mit einem wow verbunden. Man kam sich auch irgendwie vor wie in einem Kindergarten, es werden wohl wieder mehr Kinder gezeugt 😉 . Dann gingen wir duschen, schafften alles ins Auto und fuhren zuerst zu einem Ecopfad, was auch immer das sein sollte aber laut Plan ging es an einer teils historischen Wasserleitung vorbei. Wir parkten also das Auto ein paar Meter hinter Évora und machten uns auf den Weg. Der Weg folgte dem Aquädukt von gestern durch eine schöne Landschaft.

Zuerst an Feldern vorbei, später aber an Korkeichen, die man gut daran erkennen konnte, dass diese teils geschält waren.

Der Weg war sehr schön und war mit etwa 7 Kilometer angegeben. Nach ca. 5 Kilometer sagte ich zu Isabelle, komm lass uns zurück gehen, da auch noch der Cromlech von Almendres auf dem Programm stand. Die Steine lagen etwa 20 Kilometer von unserem jetzigen Standort und wir mussten ein paar Kilometer über eine Piste fahren. Froh waren mit unserm Renault der etwas höher lag. Dort angekommen waren ein paar Leute da, aber nicht wirklich viele. Es waren zwei gerichtete Steinovale in Form einer acht, die aus 92 Steinen bestanden und auf etwas 4000 vor Christi Geburt datiert wurden. Schön war es anzusehen und wohl ein wenig wie Stonehenge im Kleinformat.

Dann noch zu einem einzelnen Hinkelstein hinüber

und dann ging es zu unserem heutigem Ziel, Beja, wobei die gestern von der Tapasbar nur meinte was wir dort wollen, da sei nix 🙂 . Also in gut einer Stunde waren wir dort, da die Straße sehr gut ausgebaut war und die Landschaft gefiel uns sehr gut unterwegs. In Beja fanden wir etwas unterhalb des Hotels einen Parkplatz, da das Hotel in einer Minifußgängerzone lag. Nun ja das Hotel selber war nicht der Renner, seltsam wie teils die Bewertungen bei Booking so sind, auf jeden Fall war unser Zimmer mehr ein Loch und nur für eine Nacht okay. Wir duschten flott weil wir schon verstaubt waren und schauten uns die kleine Stadt an, die natürlich nicht an Évora heran kam. Es gab eine schöne Burg mit Turm, den man besteigen konnte und von dem man eine schöne Aussicht hatte.

Isabelle hatte keine Lust mehr um viel herum zu laufen und so tranken wir an einer Bar noch ein Bier. Es wurde frisch und so gingen wir ins Hotel und ruhtrn uns etwas aus. Für heute stand mal eine Pizza auf dem Programm, etwas Abwechslung mal 😉 . Wir gingen den einen Kilometer zur Pizzeria Milano und bekamen einen Tisch. Es war schon gut besucht und der Kellner konnte gut Englisch, obwohl das Restaurant in einem Wohngebiet lag. Wir bestellten Oliven, Salat und zwei Pizzen. Es war lustig die Leute zu beobachten wenn sie ihre Nudeln oder Fleischgerichte auf den Tisch bekamen und gigantisch waren. Unsere Pizzen waren dagegen übersichtlich aber wir schafften beide gerade so weg. Mittlerweile gab es eine Schlange von bestimmt fünfzehn Leuten die auf einen Tisch warteten.

Wir tranken noch Espresso oben drauf und mit 25 Euro inklusive Flasche Wein waren wir dabei. Schnell waren wir am Hotel und wollten dort noch in eine Bar. Nach dem öffnen der Tür kam aber der Qualm schon entgegen und wir gingen lieber ins Zimmer und schauten im ZDF noch einen Fernsehfilm. Das Bett und das Kissen waren wirklich für den Arsch, das Hotel Bejense können wir wirklich nicht empfehlen 😉 .

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